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Posts Tagged ‘Zwischentöne’

Jeden Sonntag laden die „Zwischentöne“ zum persönlichen Gespräch ein. Gäste aus Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft erzählen anderthalb Stunden lang von ihrem Schaffen und aus ihrem Leben, von Begegnungen und Erlebnissen, die sie geprägt haben, von wichtigen Entscheidungen, Erfolgen und Niederlagen.

Es kann sein, es kann aber auch nicht sein …

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Er ist Orientalist, Essayist, Reporter und Romancier: Navid Kermani ist vielseitig und gilt als einer der klügsten Köpfe in Deutschland. Er steht wie kein Zweiter für den religionsübergreifenden Dialog. Seine Bücher zu Islam und Christentum sind hochgelobt, ebenso wie seine politischen Reportagen und seine Reden. 2017 wurde Kermani als Bundespräsidentenkanditat gehandelt. Moderation: Klaus Pilger.

https://www.deutschlandfunk.de/zwischentoene.1676.de.html

Ich hätte ihn gewählt anstatt dieses Sprechblasen-Abbilders. Der Neil Young wahrscheinlich nie gehört hat. Warum auch?

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Die Briten und das Gärtnern – das ist ein altes Klischee, das sich beständig hält – zumal seit „Gardening“ zum großen Trend geworden ist. James Foggin ist Dozent an der Königlichen Gartenakademie in Berlin-Dahlem, erfolgreicher Youtuber und hat im RBB eine eigene Fernsehshow. Wie vermittelt man medial die Lust am Garten? James Foggin hat in Newcastle upon Tyne Geschichte studiert, war mit einer reisenden Theatergruppe unterwegs und blieb 1999 in Deutschland hängen. Moderation: Marietta Schwarz

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Als Studentin ging Katja Cassing nach Japan, um dann zwölf Jahre dort zu bleiben. Als Wissenschaftlerin am Deutschen Institut für Japanstudien in Tokio war sie mit ihrem Ehemann und Kollegen Jürgen Stalph auf einem sicheren Karriereweg. Noch in Japan gründeten beide aber einen kleinen Verlag mit Sitz in Deutschland. Heute ist der Cass-Verlag in Bad Berka eine der wichtigsten Adressen für japanische Literatur. Moderation: Joachim Scholl

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Mit seinem Buch „Männerphantasien“ schrieb er Kulturgeschichte – als wilder Denker wurde Klaus Theweleit berühmt. Wegen seiner „ungezügelten Intelligenz“ ließ ihn die Freiburger Universität vorsichtshalber nicht auf die Studenten los – der frischgebackene Dr. phil. Klaus Theweleit machte das Beste draus, schrieb seine Dissertation über die Freikorps-Literatur um, in zwei Bände „Männerphantasien“. – DLF

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Ursprünglich wollte sie Balletttänzerin werden, wozu sie auch die Begabung mitbrachte. Doch dann schlug sie eine naturwissenschaftliche Laufbahn ein und wurde schließlich als international renommierte Mikrobiologin mit dem Leibniz-Preis ausgezeichnet. Im Gespräch mit Michael Langer.

Prof. Dr. Nicole Dubilier ist Direktorin am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie und Professorin für Biologie an der Universität Bremen. Ihr Spezialgebiet ist die Symbioseforschung, ihre Forschungsobjekte findet sie in der Tiefsee. Dort untersucht sie die ökologischen und evolutionären Verbindungen zwischen Bakterien und wirbellosen Lebewesen.

Zwischentöne mit Nicole Dubilier vom 28.04.2019 (Musik gekürzt) – [AUDIO]

 

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In einem Nadelwald leben andere Lebewesen als in einem Buchenwald, in einer Wiese andere als am Bach. Den Unterschied kann man hören. Wie komplexe Ökosysteme im Verlauf eines ganzen Jahres klingen, erforschen Wissenschaftler der Universität Freiburg auf der Schwäbischen Alb, im Nationalpark Hainich in Thüringen und im brandenburgischen Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Sie haben 300 Mikrofonkästen aufgestellt, die alle zehn Minuten eine Minute lang Aufnahmen machen. Auf diese Weise wollen sie neue Erkenntnisse über die Artenvielfalt eines Gebietes gewinnen.

PS: Bernie Krause im DLF

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Sonntag – 5 März – 13.30 Uhr – Zwischentöne – Musik und Fragen zur Person

Johannes Vogel ist seit 2012 Generaldirektor des Naturkundemuseums in Berlin. Zuvor hat er die botanische Abteilung am Natural History Museum in London geleitet. Er weiß also, wovon er spricht, wenn er sagt: „Wir haben von der Natur noch so gut wie gar nichts verstanden.“ Allein Mitarbeiter seines Hauses entdecken jeden dritten Tag eine neue Art. Und wenn es nach dem Citizen-Science-Verfechter Johannes Vogel ginge, wäre Naturkunde sowieso längst Volkssport. Auf der anderen Seite schreitet weltweit das Artensterben voran.

Aufmerksamkeit erregte der Museumschef vor einiger Zeit mit seiner Forderung, große ‚Biodiversititätsentdeckungsfabriken‘ zu errichten, um die Erforschung unserer Umwelt zu beschleunigen. Britischer Humor oder westfälischer Pragmatismus? Vogel wurde 1963 in Bielefeld geboren und ist mit einer britischen Tomatenforscherin verheiratet, die nicht zufällig den Nachnahmen Darwin trägt.

deutschlandfunk.de

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