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Posts Tagged ‘Zitate’

Gefangen in einem Beruf, einer Ehe – in einem Leben, das ihn von Tag zu Tag unglücklicher macht, stellt er sich gerade vor, ihn ereilt eine unheilbare Krankheit, die ihm nur noch ein paar Jahre lässt. Für zumindest diese Jahre hätte er dann den Mut zur Freiheit, denkt er.

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„Ich finde es durchaus ehrenwert und korrekt, Zitate zu erfinden. Ich mache das öfter“, heißt es in den „Gedankenspielen über die Wahrheit“ des Büchner-Preisträgers. Es lesen Heiko Ruprecht und Steffen Höld.

https://www.ardaudiothek.de/episode/lesungen/clemens-j-setz-gedankenspiele-ueber-die-wahrheit/bayern-2/96864550/

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Diktatoren, eine auswechselbare Guillotine ohne Gesetz und Gericht, eine Nationalmaschine, die den gesamten Vorrat eines Landes an Lustmördern, Volksbetrügern, Scharlatanen, Chiliasten (die auf Gottes Wiederkehr warten, hier), Schwärmern, Narren, Hochstaplern und psychopathischen Taschendieben, das ganze lichtscheue Gesindel eines Volkes auf alle Regierungssessel und hinter die Beamtentische setzt.“

Schule der Diktatoren: „… das deutsche Beispiel, dass sich der Mensch, unter Beibehaltung seiner fotografischen Ähnlichkeit, bis zur Unkenntlichkeit verunstalten lässt. Dressierte Hunde, auf den Hinterbeinen hüpfend und in Puppenkleidern, wirken abscheulich genug,- aber der dressierte, seine Würde und Gewissen apportierende, der als Mensch verkleidete Mensch ist der schrecklichste Anblick.“

https://archive.org/details/die-schule-der-diktatoren

E.K. Hat das Personal moderner Diktaturen begriffen. Sie morden mit geringerer Emotion, als sie rülpsen. (schreibt wer?) –

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„Was Religion notwendig, was sie für den Menschen notwendig werden lässt, ist dies: Sie lässt uns zum Ursprung des Lebens zurückkehren. Dort ist das Leben etwas jenseits von Funktionalität oder Nützlichkeit; das bedeutet, dort gehen wir über unsere übliche Lebensweise hinaus, unsere gewöhnliche Seinsweise wird durchbrochen.“
„Der Mensch, für den Religion noch nicht notwendig wurde, ist in Wahrheit vom Ursprung des Lebens entfernt. Er lebt unter dem Vorzeichen bestimmter Zwecke, die er verfolgt, und irgendwelcher Nutzeffekte, die er hier und jetzt zu erlangen hofft.“
Warum existieren wir eigentlich? – „Wenn wir dahin gelangen, den Sinn unserer Existenz zu bezweifeln und wenn wir uns selbst zu einer Frage werden, dann steigt das religiöse Bedürfnis in uns auf.“
„Das religiöse Bedürfnis zeigt sich dort, wo das gewöhnliche Leben, auch nach seinen Höhepunkten in Kultur und Wissenschaft, an Bedeutung verliert, ja im Grunde unwichtig wird.“

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@ProfGuidoKuehn: Scheuer hat im Unions-Rennen um den Titel „Unanständigster Minister“ alles gegeben. Aber in der Profiliga braucht es mehr als Inkompetenz, Lobbyismus und Spendenäffären: Erst die Bereitschaft diese mit blanker, kalter Menschenverachtung zu krönen bringt hier den Meistertitel.
Ardubancel Quazanga@quazanga: Im menschlichsten aller Systeme wird „lebensunwertes Leben“ nicht auf barbarische Art nach ethnischen Kriterien definiert, sondern ganz human nach wirtschaftlichem Nutzwert. Das hat Musterschüler #Spahn in der Banklehre und bei den „Young Global Leaders“ gelernt.

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Sein aggressiv großspuriges Auftreten verriet seine Mickrigkeit. Aber er merkte es nicht und niemand erklärte es ihm.

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„Ich spiele nicht mit dem Leben, aber das Leben spielt mit mir, als ob es mein Spielen kenne oder verachte“.

„Ich greife alles an und mich greift alles an“.

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Text: Exerpts from Tractatus logico-philosophicus By Ludwig Wittgenstein

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»Das Geheimnis ist…, dass Worte gefunden werden, zuweilen, welche die Welt nicht verstecken, sondern sie offenbaren. Fast alles, was die Menschen sagen und ebenso was sie tun, versteckt die Welt. Ich möchte nichts anderes sein als der Mensch, der seinen Garten gießt und, auf diese einfachen Arbeiten bedacht, diese Welt in sich eindringen lässt, die er nicht lange bewohnen wird. Das Brot der Luft«.

Dies schreibt Philippe Jaccottet am 12. August 1958. Am 30. Juni 2020 wurde der Schriftsteller, Übersetzer, Diarist, Poet und Essayist 95 Jahre alt. Jaccottet wurde in Moudon im Kanton Waadt (Vaud) in der Schweiz geboren. Er studierte in Lausanne, lebte danach einige Jahre in Rom und Paris, bevor er 1953 ins provencalische Grignan übersiedelte, wo er bis heute lebt.

Das Zitat ist dem bei Hanser erschienenen Band »Sonnenflecken, Schattenflecken« entnommen. »Das Brot der Luft« – eine der ansonsten eher seltenen pathetischen Äußerungen Jaccottets. Bei jedem anderen Literaten wäre es eine Programmatik, bei ihm wird es zu einem Versprechen. Es geht bei Jaccottet immer um alles. Kaum ein Dichter, der derart bedacht Worte wählt. »Worte, durch ihren unsichtbaren Stengel mit der Erde verbunden«, so eine weitere Umkreisung (s)eines poetischen Prinzips (»Notizen aus der Tiefe«).

Das Richtige, das richtige Wort suchen bedeutet, sich der aufgehenden Sonne zuwenden.

glanzundelend.de

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