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Posts Tagged ‘Zitate’

„Was Religion notwendig, was sie für den Menschen notwendig werden lässt, ist dies: Sie lässt uns zum Ursprung des Lebens zurückkehren. Dort ist das Leben etwas jenseits von Funktionalität oder Nützlichkeit; das bedeutet, dort gehen wir über unsere übliche Lebensweise hinaus, unsere gewöhnliche Seinsweise wird durchbrochen.“
„Der Mensch, für den Religion noch nicht notwendig wurde, ist in Wahrheit vom Ursprung des Lebens entfernt. Er lebt unter dem Vorzeichen bestimmter Zwecke, die er verfolgt, und irgendwelcher Nutzeffekte, die er hier und jetzt zu erlangen hofft.“
Warum existieren wir eigentlich? – „Wenn wir dahin gelangen, den Sinn unserer Existenz zu bezweifeln und wenn wir uns selbst zu einer Frage werden, dann steigt das religiöse Bedürfnis in uns auf.“
„Das religiöse Bedürfnis zeigt sich dort, wo das gewöhnliche Leben, auch nach seinen Höhepunkten in Kultur und Wissenschaft, an Bedeutung verliert, ja im Grunde unwichtig wird.“

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@ProfGuidoKuehn: Scheuer hat im Unions-Rennen um den Titel „Unanständigster Minister“ alles gegeben. Aber in der Profiliga braucht es mehr als Inkompetenz, Lobbyismus und Spendenäffären: Erst die Bereitschaft diese mit blanker, kalter Menschenverachtung zu krönen bringt hier den Meistertitel.
Ardubancel Quazanga@quazanga: Im menschlichsten aller Systeme wird „lebensunwertes Leben“ nicht auf barbarische Art nach ethnischen Kriterien definiert, sondern ganz human nach wirtschaftlichem Nutzwert. Das hat Musterschüler #Spahn in der Banklehre und bei den „Young Global Leaders“ gelernt.

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Sein aggressiv großspuriges Auftreten verriet seine Mickrigkeit. Aber er merkte es nicht und niemand erklärte es ihm.

http://notizeneinesnotizenmachers.blogspot.com/

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„Ich spiele nicht mit dem Leben, aber das Leben spielt mit mir, als ob es mein Spielen kenne oder verachte“.

„Ich greife alles an und mich greift alles an“.

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Text: Exerpts from Tractatus logico-philosophicus By Ludwig Wittgenstein

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»Das Geheimnis ist…, dass Worte gefunden werden, zuweilen, welche die Welt nicht verstecken, sondern sie offenbaren. Fast alles, was die Menschen sagen und ebenso was sie tun, versteckt die Welt. Ich möchte nichts anderes sein als der Mensch, der seinen Garten gießt und, auf diese einfachen Arbeiten bedacht, diese Welt in sich eindringen lässt, die er nicht lange bewohnen wird. Das Brot der Luft«.

Dies schreibt Philippe Jaccottet am 12. August 1958. Am 30. Juni 2020 wurde der Schriftsteller, Übersetzer, Diarist, Poet und Essayist 95 Jahre alt. Jaccottet wurde in Moudon im Kanton Waadt (Vaud) in der Schweiz geboren. Er studierte in Lausanne, lebte danach einige Jahre in Rom und Paris, bevor er 1953 ins provencalische Grignan übersiedelte, wo er bis heute lebt.

Das Zitat ist dem bei Hanser erschienenen Band »Sonnenflecken, Schattenflecken« entnommen. »Das Brot der Luft« – eine der ansonsten eher seltenen pathetischen Äußerungen Jaccottets. Bei jedem anderen Literaten wäre es eine Programmatik, bei ihm wird es zu einem Versprechen. Es geht bei Jaccottet immer um alles. Kaum ein Dichter, der derart bedacht Worte wählt. »Worte, durch ihren unsichtbaren Stengel mit der Erde verbunden«, so eine weitere Umkreisung (s)eines poetischen Prinzips (»Notizen aus der Tiefe«).

Das Richtige, das richtige Wort suchen bedeutet, sich der aufgehenden Sonne zuwenden.

glanzundelend.de

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In Arno Schmidts Literatur finden sich viele Zitate, offene ebenso wie ungekennzeichnete. Bereits im Frühwerk montierte der Autor Textpassagen aus der Literatur der Romantik in seine Romane; in seinen späteren Werken nimmt die Zitatdichte stetig zu. Günter Jürgensmeier stellt am Beispiel von »Abend mit Goldrand« den Nachweis dieser Zitate und ihrer Quellen mithilfe von Computern auf eine verläßliche Basis und identifiziert auch nicht sofort als Zitat erkennbare Passagen als solche. Seine Arbeit steht hier als PDF zum kostenlosen Download bereit.

Günter Jürgensmeier: »und noch was Andres«. Die Zitate in Arno Schmidts Abend mit Goldrand und ihre Quellen.

https://www.arno-schmidt-stiftung.de/Archiv/ZitateinAbendmitGoldrand.html

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Samstag, 28.03.2020 15:05 bis 16:16 Uhr BAYERN 2.

Ursendung. – Als Podcast verfügbar im Hörspiel Pool

„Ich fühle mich vielfältig. Ich bin wie ein Zimmer mit unzähligen, wundersamen Spiegeln, die eine zentrale Wirklichkeit falsch und verzerrt reflektieren, eine Wirklichkeit, die sich in allen und in keinem dieser Spiegel findet.“ – Fernando Pessoa

„Unter all den Zeilen und Versen Pessoas findet sich ein Satz, der bei dieser Arbeit für mich die gleiche Bedeutung besessen hat, wie für die Seefahrer in früheren Zeiten der Polarstern: „Die Musik, der Mond und die Träume sind meine magischen Waffen.“ (Kai Grehn)

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Hans-Peter Dürr, erklärt die Grundlagen eines neuen Denkens, auf dessen Basis wir im 21. Jahrhundert handeln müssen.

„Ich habe 50 Jahre – mein ganzes Forscherleben – damit verbracht, zu fragen, was eigentlich hinter der Materie steckt. Das Endergebnis ist ganz einfach: Es gibt keine Materie! Ich habe 50 Jahre an etwas gearbeitet, was es gar nicht gibt! Aber das ist ganz aufregend.“ Und es hat vor allem weitreichende Konsequenzen…,..

H.-P. Dürr„Wir müssen nur ein paar Zäune überspringen, dann sind wir wieder in der freien Natur und können uns wieder bewegen. Das Problem ist nur, dass viele diese Zäune für unüberwindliche Mauern halten.“

https://welt3bild.wordpress.com/2014/05/20/hans-peter-durr-1929-2014/?wref=pil

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