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Posts Tagged ‘Zitate’

„Ich spiele nicht mit dem Leben, aber das Leben spielt mit mir, als ob es mein Spielen kenne oder verachte“.

„Ich greife alles an und mich greift alles an“.

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Text: Exerpts from Tractatus logico-philosophicus By Ludwig Wittgenstein

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»Das Geheimnis ist…, dass Worte gefunden werden, zuweilen, welche die Welt nicht verstecken, sondern sie offenbaren. Fast alles, was die Menschen sagen und ebenso was sie tun, versteckt die Welt. Ich möchte nichts anderes sein als der Mensch, der seinen Garten gießt und, auf diese einfachen Arbeiten bedacht, diese Welt in sich eindringen lässt, die er nicht lange bewohnen wird. Das Brot der Luft«.

Dies schreibt Philippe Jaccottet am 12. August 1958. Am 30. Juni 2020 wurde der Schriftsteller, Übersetzer, Diarist, Poet und Essayist 95 Jahre alt. Jaccottet wurde in Moudon im Kanton Waadt (Vaud) in der Schweiz geboren. Er studierte in Lausanne, lebte danach einige Jahre in Rom und Paris, bevor er 1953 ins provencalische Grignan übersiedelte, wo er bis heute lebt.

Das Zitat ist dem bei Hanser erschienenen Band »Sonnenflecken, Schattenflecken« entnommen. »Das Brot der Luft« – eine der ansonsten eher seltenen pathetischen Äußerungen Jaccottets. Bei jedem anderen Literaten wäre es eine Programmatik, bei ihm wird es zu einem Versprechen. Es geht bei Jaccottet immer um alles. Kaum ein Dichter, der derart bedacht Worte wählt. »Worte, durch ihren unsichtbaren Stengel mit der Erde verbunden«, so eine weitere Umkreisung (s)eines poetischen Prinzips (»Notizen aus der Tiefe«).

Das Richtige, das richtige Wort suchen bedeutet, sich der aufgehenden Sonne zuwenden.

glanzundelend.de

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In Arno Schmidts Literatur finden sich viele Zitate, offene ebenso wie ungekennzeichnete. Bereits im Frühwerk montierte der Autor Textpassagen aus der Literatur der Romantik in seine Romane; in seinen späteren Werken nimmt die Zitatdichte stetig zu. Günter Jürgensmeier stellt am Beispiel von »Abend mit Goldrand« den Nachweis dieser Zitate und ihrer Quellen mithilfe von Computern auf eine verläßliche Basis und identifiziert auch nicht sofort als Zitat erkennbare Passagen als solche. Seine Arbeit steht hier als PDF zum kostenlosen Download bereit.

Günter Jürgensmeier: »und noch was Andres«. Die Zitate in Arno Schmidts Abend mit Goldrand und ihre Quellen.

https://www.arno-schmidt-stiftung.de/Archiv/ZitateinAbendmitGoldrand.html

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Samstag, 28.03.2020 15:05 bis 16:16 Uhr BAYERN 2.

Ursendung. – Als Podcast verfügbar im Hörspiel Pool

„Ich fühle mich vielfältig. Ich bin wie ein Zimmer mit unzähligen, wundersamen Spiegeln, die eine zentrale Wirklichkeit falsch und verzerrt reflektieren, eine Wirklichkeit, die sich in allen und in keinem dieser Spiegel findet.“ – Fernando Pessoa

„Unter all den Zeilen und Versen Pessoas findet sich ein Satz, der bei dieser Arbeit für mich die gleiche Bedeutung besessen hat, wie für die Seefahrer in früheren Zeiten der Polarstern: „Die Musik, der Mond und die Träume sind meine magischen Waffen.“ (Kai Grehn)

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Hans-Peter Dürr, erklärt die Grundlagen eines neuen Denkens, auf dessen Basis wir im 21. Jahrhundert handeln müssen.

„Ich habe 50 Jahre – mein ganzes Forscherleben – damit verbracht, zu fragen, was eigentlich hinter der Materie steckt. Das Endergebnis ist ganz einfach: Es gibt keine Materie! Ich habe 50 Jahre an etwas gearbeitet, was es gar nicht gibt! Aber das ist ganz aufregend.“ Und es hat vor allem weitreichende Konsequenzen…,..

H.-P. Dürr„Wir müssen nur ein paar Zäune überspringen, dann sind wir wieder in der freien Natur und können uns wieder bewegen. Das Problem ist nur, dass viele diese Zäune für unüberwindliche Mauern halten.“

https://welt3bild.wordpress.com/2014/05/20/hans-peter-durr-1929-2014/?wref=pil

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Wahrheiten

„Eine Zivilisation, die erbarmungslos das von ihr bewohnte Land zerstört, verfügt über ein mangelndes Verständnis von „Wahrheit“, gleichgültig, wie viele vermeintliche Fakten sie über die berechenbaren Eigenschaften ihrer Welt angehäuft haben mag.“

David Abram

Regennasse Welt:

Hier wird Staub zu Erde, Staub zur Welt.

Text und Bild hier:

Nature Poetry | Regennasse Welt

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Auszüge

Das Problem wurde nicht gelöst, sondern verblasste gegenüber einer neuen und stärkeren Lebensrichtung. Es wurde nicht verdrängt und unbewusst gemacht, sondern erschien bloß in einem anderen Licht und so wurde es auch anders. Was auf tieferer Stufe Anlass zu den wildesten Konflikten und zu panischen Affektstürmen gegeben hätte, erschien nun, vom höheren Niveau der Persönlichkeit betrachtet, wie ein Talgewitter, vom Gipfel eines hohen Berges aus gesehen … (33)

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Novalis schrieb: „Die Welt muss romantisiert werden“, als Gegenentwurf zur aufkommenden zweck- und profitorientierten kapitalistischen Welt.

Heiner Müller, der Theatermacher, forderte, „Freiräume für Phantasie“ zu schaffen: „(…) Ich meine, das ist eine primäre politische Aufgabe, auch wenn die Inhalte überhaupt nichts mit politischen Gegebenheiten zu tun haben“. Die Funktion für Müller besteht darin, „die Wirklichkeit unmöglich zu machen“. Und Müller noch einmal: „Das Einzige, was ein Kunstwerk kann, ist Sehnsucht wecken nach einem anderen Zustand der Welt“.

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