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Posts Tagged ‘Zeitsprünge’

Zeitsprünge verändern die Welt

Menschen springen plötzlich aus der Zeit. Mal für wenige Minuten, mal sogar für Jahre. Die Wissenschaft will das Phänomen erklären, die Wirtschaft wittert neuen Profit – und auf einige wartet der Heldenstatus.

Ralf, Tara und Alexander geraten in eine anders zu denkende Chronologie, an deren Ende eine wahrhaftige Antikammer wartet. Vielleicht ist die Frage nicht mehr, wo man ist, sondern wann. (Hördat)

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Carl Laemmle emigrierte in die USA und brach Edisons Film-Monopol. Die »Zeitsprünge«-Kolumnisten über einen Studioboss, der die Frühphase der Filmindustrie maßgeblich prägte. Von Richard Hemmer und Daniel Meßner

Wer Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA in der Filmbranche groß rauskommen wollte, musste nach New Jersey gehen, genauer gesagt nach Fort Lee. Hier und nur hier lag, durch den Hudson River vom Broadway und Manhattan getrennt, das Zentrum der amerikanischen Filmindustrie. Dass man heute dort große Studios vergeblich sucht, hängt eng mit dem Wirken eines deutschen Auswanderers zusammen.

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Im 18. Jahrhundert entdeckte man bei Würzburg skurrile Fossilien: kopulierende Frösche, Spinnen, Kometen. Alle Stücke seien natürlich entstanden, schrieb damals der Gelehrte Johann Beringer, obwohl er einen Betrug witterte. Von Daniel Meßner und Richard Hemmer
Johann Beringer war begeistert. Der Naturforscher und Medizinprofessor sah die angeblichen Fossilfunde erstmals im Mai 1725. Studenten zeigten ihm die außergewöhnlichen Stücke. Daraufhin besuchte Beringer den Fundort, einen Weinberg in der Nähe von Würzburg. Ganz Forscher wollte er wissen, ob es noch mehr von den besonderen Steinen gab…,.. Spektrum.de

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Es ist das einzige Instrument, das sich ohne Berührung spielen lässt: das Theremin. Sein Erfinder schuf damit nicht nur die elektronische Musik, sondern auch die erste passive Abhörwanze. Von Richard Hemmer und Daniel Meßner
Als Lew Sergejewitsch Termen am 30. Dezember 1927 in New York von Bord des Ocean Liners »The Majestic« ging, war er bereits ein Star. Zuvor war er durch Europa getourt – London, Paris und einige deutsche Städte. Überall, wo er auftrat, wurde der Russe gefeiert. Und so überraschte es nicht, dass er ab 1928 auch die größten Konzerthäuser New Yorks füllte. Der Grund für seinen Riesenerfolg war sein Instrument: das Theremin.

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Die Geschichte lehrt: Alles hat Konsequenzen. Mal kleine, mal große. Doch als Schottland um 1700 eine Kolonialmacht in Panama werden wollte, hätten die Konsequenzen nicht größer sein können. – Von Richard Hemmer und Daniel Meßner  
Wir sind im Schottland des 17. Jahrhunderts. Das Land ist in der Krise: Krieg und sieben Jahre Hungersnot treiben die Landbevölkerung in die Städte, die aus allen Nähten platzen. Die Straßen sind überfüllt mit Obdachlosen, etliche Menschen verhungern. Unweit im Süden, in England, sieht die Sache anders aus. Das Land floriert, was nicht nur, aber auch auf die von England verwalteten Kolonien zurückzuführen ist. Vor allem die Kolonien in der Neuen Welt sorgen für satte Profite…,.. spektrum.de

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ZeitsprüngeMartin Couney stellte Frühchen in einem New Yorker Vergnügungspark zur Schau. Was die fragwürdige Behandlung bewirkte? Krankenhäuser richteten endlich Stationen für Frühgeburten ein. – Von Daniel Meßner und Richard Hemmer – spektrum.de

Jedes Jahr pilgerten Millionen Menschen zum Vergnügungsareal auf Coney Island. Und einer von vielen Vergnügungsparks auf der Halbinsel von New York City war damals wie heute der Luna Park. Wer dort zwischen 1903 und 1943 unterwegs war, hatte die Möglichkeit, eine außergewöhnliche Ausstellung zu besuchen. Vor der Ausstellungshalle war in großen Buchstaben zu lesen: »Baby Incubators – With Living Babies.« Zu Deutsch: »Baby-Brutkästen – mit lebenden Babys.«

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Wäre die Kartoffel nie nach Europa gelangt, würde die Welt heute ganz anders aussehen. Von Daniel Meßner und Richard Hemmer
Wer einen Abstecher ins Europa des 15. Jahrhunderts machen könnte, würde wohl auf dem Speiseplan der Menschen die Kartoffel vermissen. Die Pflanze ist heute so allgegenwärtig, dass es schwerfällt, sich ein Leben ohne sie vorzustellen. Dabei war sie zu jener Zeit in anderen Teilen der Welt schon ein weit verbreitetes Nahrungsmittel: An den ersten Kartoffelknollen taten sich Menschen in Peru wahrscheinlich schon vor 5000 Jahren gütlich. Dass die Kartoffel schließlich nach Europa kam, ist vermutlich den Spaniern zu verdanken…,.. spektrum.de/kolumne

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Zeitsprung: Es ist so weit: wer uns nicht nur hören, sondern auch lesen will, kann das seit gestern auf Spektrum der Wissenschaft tun. Wir schreiben dort nun alle zwei Wochen darüber, warum die Dinge heute so sind, wie sie sind. Den Anfang machten wir gestern, weitere Ausgaben erscheinen dann jeden zweiten Dienstag.
Dass wir ins Restaurant gehen und aus einer Speisekarte wählen, verdanken wir der Französischen Revolution. – Von Daniel Meßner und Richard Hemmer.
Neulich hat uns jemand von einem Sternerestaurant in Hamburg erzählt, bei dem es für alle Gäste genau ein Menü gibt und alle gemeinsam an einem langen Tisch sitzen. Das hat uns ein bisschen an die frühe Neuzeit erinnert, denn bis ins 19. Jahrhundert war unter europäischen Adligen der »Table d’hôte« üblich: Zu einer festen Essenszeit setzten sich die Herrschaften gemeinsam an den Tisch (»table«) des Gastgebers (»hôte«). Wurde französisch serviert, trug das Personal alle Gänge gleichzeitig auf, wurde russisch serviert, brachte man die Gänge einzeln an den Tisch…,.. spektrum.de

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