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Posts Tagged ‘Wolfgang Ullrich’

„Kunstfreiheit ist kein Freibrief für alles“

Das umstrittene Bild „People’s Justice“ ist nach Kritik an seinen antisemitischen Motiven abgebaut worden. Bei der Frage, was Kunst darf, werde der Begriff der Kunstfreiheit oft missverstanden, sagt der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich.

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von wolfgangullrich

Hubert Becker baut Fotografien oder Gemälde in Form aufwendiger 3D-Modelle nach, um diese dann abzufotografieren. Im Lauf von mehr als zwei Jahrzehnten hat er so einen individuellen Kanon der Werke geschaffen, die ihm besonders viel bedeuten, von Walker Evans bis Luigi Ghirri, von Giorgio de Chirico bis Matthias Weischer.

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Am 23. Januar 2019 hielt ich im Rahmen der Deutsche Bank Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“ an der Goethe-Universität Frankfurt  einen Vortrag unter dem Titel „Der westliche Kunstbegriff im Sog des globalisierten Kunstmarkts“.- Kunstbegriff

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Am 27. Oktober 2017 hielt ich innerhalb der Tagung „Ästhetik und Rhetorik des Common Ground“ an der Universität Siegen einen Vortrag, der einige Denkfiguren und Inszenierungsstrategien der rechten Identitäten Bewegung analysiert. Diese werden dabei auch mit anderen zeitgenössischen und historischen Positionen der Philosophie und des Politaktivismus in Beziehung gesetzt.

„[…] Der wohl am weitesten verbreitete Topos in den Blogs, aber auch bei anderen Verlautbarungen der Identitären Bewegung ist der Wald. Die Art und Weise, wie Martin Sellner die germanischen Urwälder aufruft und in ihnen die Urbilder gotischer Kathedralen, aber auch Orte einer unzivilisierbaren Wildheit sieht, war schon seit der Romantik beliebt und diente oft als Motiv innerhalb einer Geschichtsideologie, die meist ebenso reaktionär wie adventistisch darin bestand, eine Zukunft zu beschwören, die eine Wiederholung einer idealisierten Vergangenheit sein sollte. […] …

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pop-zeitschrift.de

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Im SWR 2 wurde am 13. Februar 2017 mein Essay “Essen als Konfession” gesendet, in dem ich mich mit zeitgenössischen Formen des Umgangs mit Ernährung auseinandersetze. Mich interessiert die Aufwertung des Essens zu einem Medium für Bekenntnisse und zu einem Ort der (Selbst)inszenierung. Hier ein paar Thesen:

“Auf der Video-Plattform „YouTube“ finden sich unzählige Videos von Menschen, die von ihrer Ernährungsumstellung berichten und den Zuschauern Mut machen, sich auf denselben Weg zu begeben. Oft handelt es sich, wie auch sonst bei YouTubern, um junge Leute – 16-, 18-, 20-jährig –, die sich in absoluter Ernsthaftigkeit Video um Video mit ihrer Ernährungsumstellung befassen: Ausführlich legen sie die Gründe dar, warum sie vegan geworden sind oder künftig komplett auf irgendetwas verzichten, äußerst gewissenhaft beschreiben sie alle Veränderungen, die sie infolge ihrer neuen Ernährungsgewohnheiten verspüren, … Wolfgang Ullrich

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Die Tyrannei der Kreativität
Es ist ein Dogma unserer Zeit, dass jeder Mensch kreativ zu sein habe. Dass der kreative Imperativ destruktive Wirkung entfaltet, wird kaum je bedacht.
Seit rund einem halben Jahrhundert sorgt eine Idee für grosse Unruhe, die in früheren Phasen der Geschichte noch kaum vorstellbar war: die Idee vom kreativen Menschen. Dass in jedem Menschen ein «innerer Künstler» schlummert und es allein darum geht, «Blockaden zu lösen», um an die eigenen kreativen Potenziale heranzukommen, ist zu einem der erfolgreichsten Plots der Gegenwart geworden.- nzz.ch/meinung/

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