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Posts Tagged ‘Wohllebens Waldakademie’

Der Wald stirbt. Doch stirbt er wirklich, oder gibt es noch Hoffnung? Sind Klimakrise und Borkenkäfer nicht nur Anlass zur Sorge, sondern vielleicht auch Anstoß dazu, die Art der Waldbewirtschaftung zu überdenken und neu auszurichten? Der nationale Waldgipfel „Waldsterben 2.0“ bietet verschiedene moderierte Diskussionsrunden rund um diese Themen. Dazu treffen sich am 5. und 6. August Vertreter:innen aus Politik, Forstwirtschaft, Forstwissenschaft, NGOs und angrenzenden Wissenschaftsdisziplinen. Dabei wird die ganze Bandbreite ausgelotet: Von Holz über Waldumbau und Jagd bis hin zu einem neuen Studiengang und dem Umgang mit Nichtwissen möchten wir möglichst vielfältige Meinungen zusammentragen und über Lösungen diskutieren.

https://www.wohllebens-waldakademie.de/waldgipfel

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Endlich ist er da – der eigene Podcast von Peter Wohlleben und Wohllebens Waldakademie.

Jeden Dienstag erscheinen neue Folgen auf allen gängigen Podcast-Portalen.

Viel Spaß beim zuhören! peter-wohlleben.de

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Liebe Freunde der Waldakademie, unter der Hitze haben die einen gestöhnt, den anderen war sie gerade recht. Darüber, dass wir einen Rekordsommer hinter uns haben, sind wir uns alle einig. Doch was bedeutet die Hitze eigentlich für die Natur?

Welche Folgen dieser heiße Sommer für unsere Bäume hat, werden wir erst in den nächsten Jahren und Jahrzehnten genau feststellen können. Viele Bäume haben unter der langen Trockenheit und Wärme gelitten, sind zum Teil ausgetrocknet oder gerissen. Die nächste Generation Borkenkäfer wird sich sicherlich darüber freuen. Der heiße Sommer dieses Jahres wird noch in den nächsten Jahrzehnten zu spüren sein: die Bäume merken sich die starke Hitze und werden in Zukunft vorsichtiger mit ihrem Wasser haushalten. Das hat zur Folge, dass die Bäume langsamer wachsen und so natürlich auch weniger Holz bilden werden.

Wir sehen noch an ganz anderer Stelle die verheerende Wirkung der Trockenheit und Hitze: Waldbrände. Nicht nur südliche Länder wie Portugal, auch Deutschland ist diesen Sommer stärker betroffen als sonst.
Besonders viele Waldbrände haben wir dieses Jahr in Brandenburg. Allerdings ist das Problem auch hier menschengemacht: besonders leicht brennen Monokulturen und Plantagen aus Nadelholz, wie etwa die in Brandenburg häufig anzutreffende Kiefer. Die in den Nadelhölzern enthaltenen Terpene brennen wie Benzin. Unter Nadelbäumen ist es darüber hinaus immer besonders trocken, da sie von Natur aus nicht gewohnt sind, mit ihrem Wasser haushalten zu müssen.
Naturnahe Laubwälder wie in unserem Revier in Wershofen haben jedoch gar kein Problem mit Waldbränden und leiden auch deutlich weniger unter der Hitze. Hier konnte man auch an heißen Sommertagen immer noch ein kühles Plätzchen finden.

Wohllebens Waldakademie <info@wohllebens-waldakademie.de>

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