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Posts Tagged ‘Wirklichkeit’

Es gibt die Wirklichkeit, die wir aber niemals vollständig erkennen können. Diese Wirklichkeit und die Welt sind unendlich komplex, wie auch unser neuronales Netz, also unser Gehirn: Wie und was wir denken, fühlen, wahrnehmen, wie Bewusstes und Unbewusstes funktionieren usw. ist ebenfalls unendlich komplex und nicht vollständig zu verstehen oder zu erfassen. Meister Dogen sagt einfach: „Der Geist kann nicht erfasst werden.“ yudoblog

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Der Fotograf Duane Michals hat immer nach der Möglichkeit gesucht, Gefühle im Bild darzustellen. Begierde, Liebe, Furcht und Tod sind deshalb die Hauptmotive des 1932 geborenen Amerikaners. Sein provokatives Credo lautet: „Wirklichkeit zu fotografieren heißt nichts zu fotografieren.“

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Markus Lüpertz

„Ich glaube einfach, dass es keine Wirklichkeit gibt, sondern eine erfundene, eine geträumte, eine erlebte, eine behauptete Wirklichkeit gibt, nämlich, das was passiert. Was draußen passiert, was das Leben ist, ist so banal, dass es nicht erwähnenswert ist. Also die Tatsache, dass man lebt, ist einfach zu wenig, um darüber etwas zu befinden. Man muss diesen Defekt leben, den muss man mit Dingen füllen, die voller Geheimnisse, die voller Geschichten, voller Lügen, voller Irrgärten, und voller Irrwege sind. Sonst ist das kein Leben, was wäre das denn sonst? Sie müssen sonst sich selbst erfinden. Du musst dich selbst in dieser Welt erfinden, Du musst dir selbst diese Welt formen, Du musst dir selbst diese Welt erträglich machen. Wenn Du nur auf der Tatsache lebst, dass es dich gibt, dass ist dann wirklich das Ende von allem“.

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Fa Yen: „Die ganze Welt ist ein einziger Geist“.

Die ganze Welt ist nur ein einziger Geist. Und alles, was existiert, ist nur eine einzige Erkenntnis. Da es nichts anderes als Erkenntnis gibt und da alles nur ein Geist ist, kann das Auge Töne und das Ohr Farben erkennen. Wenn die Farben nicht das Ohr erreichen könnten, wie könnten Töne das Auge berühren?

Das Feld des Geistes ist jedoch so ausgedehnt und unendlich flexibel, dass es geschehen kann, was auch der Fall ist, dass das Auge spezifisch auf Farben und das Ohr spezifisch auf Töne reagiert. So ist es denn, dass die empirische Welt aus den Tiefen des Geistes emporsteigt. Und Fa Yen sagt weiter:

Aber wenn das Auge auf die Farben eingestellt ist und das Ohr auf Töne reagiert, dann werden alle Dinge unterschieden und erkannt. Wenn die Dinge nicht so voneinander unterschieden werden könnten, wie könnte man sie dann in ihrer traumhaften Existenz sehen? Von all diesen Bergen, Flüssen und der großen Erde, was gibt es da zu ändern, was gibt es nicht zu ändern?

Die empirische Welt und die des Nichts werden gleichzeitig in diesem einzigen Akt des SEHENS aktualisiert. Es ist nicht so, dass man erst dem einen beiwohnt und dann das andere erfährt. Man sieht viel eher das Sichtbare in dem Wirklichen und das Wirkliche in dem Sichtbaren, wo es keinen Bruch gibt zwischen den beiden. – Toshihiko Izutsu, Philosophie des Zen-Buddhismus, 38/39. rororo 1986

 

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Zugrunde liegen drei Referate des Quantenphysikers Hans-Peter Dürr, die er 2006 in Villach hielt („Das Lebendige lebendiger werden lassen“), 2009 in Wolfsburg („Die Welt als bewusste Verbundenheit“) sowie 2011 in Wolfsburg („An der Grenze des Erkennens – Spirituelle Elemente in der Naturwissenschaft“). Sie werden hier inhaltlich zusammengefasst und komprimiert wiedergegeben.

Hans-Peter Dürr war ein weltweit bekannter deutscher Physiker und bedeutender Sprecher der Umwelt- und Friedensbewegung. Bis Herbst 1997 war er Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik in München als Nachfolger von Werner Heisenberg, mit dem er 1958 bis 1976 zusammen arbeitete. Später widmete er sich zunehmend erkenntnistheoretischen und gesellschaftspolitischen Fragen.

Für seine Kritik der Strategischen Verteidigungsinitiative und seine Arbeit, hoch entwickelte Technologien für friedliche Zwecke nutzbar zu machen, wurde er 1987 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Die internationale Gruppe Pugwash, der er angehört, erhielt 1995 den Friedensnobelpreis. Im Jahr 2004 wurde ihm der Große Verdienstorden der BRD verliehen. Dürr besitzt internes Wissen über die Kopenhagener Gruppe um Albert Einstein und Niels Bohr.

Es gibt keine Materie!

http://schlüsseltexte-geist-und-gehirn.de/

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 (2) Man soll aber auch nicht Träume aufeinanderhäufen, die nie zueinander gehört haben. Ihr Blut erhalten sie durch die Ausstrahlung in die Wirklichkeit. Das Wahrwerden des Traums ist alles, aber er wird anders wahr, als die üblichen Deuter sich`s vorstellen. Der Traum muss die Wirklichkeit beleben, indem er in sie eindringt, auf alle möglichen Weisen, aus dieser und jener Richtung, und am allermeisten von dort, wo man es am wenigsten vermutet. Als Vogelschwarm lässt sich der Traum da und dort nieder, er erhebt sich und kehrt zurück, er entschwindet und kaum verschwunden, verdunkelt er wieder das Licht der Sonne. Das Unfassbare des Traums ist sein Fassbarstes, und doch hat er seine Gestalt, aber er muss sie selbst gewinnen, da er in die Gestalten der Wirklichkeit schlüpft, und man darf sie ihm nicht von außen geben.

(Provinz des Menschen)

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Paul Eluard

Ich spreche von dem, was mir zu leben hilft, von dem, was gut ist. Der Mensch kann nur in seiner eigenen Wirklichkeit sein. Wenn nicht, existiert er für die anderen nur als Toter; wie ein Stein oder Unrat.

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