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Posts Tagged ‘Werner Zurfluh’

Werner Zurfluh. Die „Quellen der Nacht“ – und „Märchen als Schlüssel zu den Quellen der Nacht“.

(28.8.1970) „Zusammen mit meiner Familie sitze ich in einem Bergrestaurant gemütlich an einem Tisch. Wir essen etwas und schauen in die gebirgige Landschaft hinaus. Plötzlich bricht eine umfassendere Wirklichkeit auf und gibt den Blick in eine unendlich weit sich ausdehnende Landschaft frei, in der Rationales und irrationales vereint scheinen“.

(13.9.1970) „Draußen vor dem Haus sitze ich in einem Lehnstuhl und betrachte – im Wissen um meinen Zustand – die bewaldeten Hügelzüge. Ohne ersichtlichen Grund wird die Gegend transparent, wodurch wiederum die rationale und die irrationale Sphäre mit einander verschmelzen und füreinander durchlässig werden, so dass ein eindrückliches Bild der Ganzheit entsteht“.

https://de.scribd.com/doc/117491204/Werner-Zurfluh-Quellen-der-Nacht

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Von Werner Zurfluh:  Wer die „Außerkörperlichkeit“ schon selbst erlebt hat, weiß, daß das Ich in diesen Zustand wachbewußt bleibt und seinen Zustand als außerkörperlich erkennt. Diese Existenzform – so ungewohnt sie auch sein mag – kann kritisch gegenüber dem Alltäglichen abgegrenzt werden. Das Ich verfügt über ein kontinuierliches Bewußtsein und die gewohnten Denkkategorien – und es handelt besonnen. Das Wahrnehmungsvermögen bleibt vollständig intakt und ist unter Umständen sogar wesentlich erweitert. Die Außerkörperlichkeit ist demnach zumindest eine gefühlsmäßig gesicherte Erfahrungsgewißheit. Von der Bewußtheit her gesehen entspricht sie dem Selbstverständnis des Ich im Alltag.

Daraus ließe sich die Folgerung ziehen, daß die „Außerkörperlichkeit“ als Beweismittel für ein „Leben nach dem Tode“ bestens geeignet ist. Es fehlt auch nicht an experimentellen Versuchen, welche die Körperunabhängigkeit schlüssig beweisen wollen. Wer heute von sich mit einigem Nachdruck und überzeugend behauptet, die Außerkörperlichkeit schon mehrmals selbst erlebt zu haben, dem wird die Kompetenz zugeschrieben, gewisse Fragen mit Leichtigkeit beantworten zu können. Tatsächlich wurde mir schon oft die Frage: „Gibt es ein Leben nach dem Tod?“, gestellt. Man scheint dabei prinzipiell von der Annahme auszugehen, daß ich – wenigstens für mich selbst – diese Frage definitiv beantworten könne. Leider ist dem nicht so, weshalb meine „Antworten“ den Fragestellern nie gefallen haben. Einmal wurde sogar die Dreharbeit bei einem Fernsehinterview unterbrochen, nur weil ich mir erlaubt hatte, die Frage als solche zu hinterfragen… oobe.ch

Es überrascht mich keineswegs, daß viele nicht verstehen können, daß es mir aus praktischen und erkenntnistheoretischen Gründen unmöglich ist, die Frage „Gibt es ein Leben nach dem Tod?“ zu bejahen oder zu verneinen. Beantworten ließe sich diese Frage meines Erachtens nur innerhalb eines ganz bestimmten Weltbildes, nämlich desjenigen, aus dem heraus sie gestellt wurde...

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ausserkörperliche Erfahrungen (OOBEs, AKE) und luzide Träume (LDs, Klarträume) – Ich-Bewusstseinskontinuität (BK) – oobe.ch

 Empfindungen und Wahrnehmungen in der Übergangsphase 

Das Konzept der Bewusstseins-Kontinuität

Titel + Texte vor 1998 + Märchenzeitschrift-Texte

Über den Ursprung der Märchen – Werner Zurfluh : Die Frage nach Herkunft und Abstammung der (Volks-) Märchen scheint mir unwichtig und bedeutungslos. Oder täusche ich mich da? Wenn nämlich Geschichten «eine Zeitlang von Mund zu Mund gegangen sind», wird es «viele und verschiedenartige Aufzeichnungen davon geben» Die Suche nach dem Ursprung eines Märchens könnte also im Hinblick auf die Urfassung aufschlußreich sein. Könnte! Wenn da nicht die mündliche Überlieferung wäre. Und die macht die Suche hinunter in die Vergangenheit zu einem ziemlich hoffnungslosen Unterfangen. Denn Worte verklingen und zerstieben in der Zeit, sie verflüchtigen sich in den Räumen der sich wandelnden Bedeutungen. «Nach dem Ursprung von Erzählungen (gleichgültig, was für welchen) zu fragen, heißt nach dem Ursprung von Sprache und Denken fragen.» Offensichtlich geht die Frage nach dem Herkunft unweigerlich in den Nebeln der Zeiten verloren.

Am schlimmsten bei all der rückwärts gerichteten Fragerei wäre es, wenn jene verstummen, die Märchen erzählen und immer wieder erzählen. Ausschließlich akademische Fragestellungen drohen nämlich die uralte Lebendigkeit der Märchenstoffe zu ersticken. Werden die «Nachtfeuer der Karawan-Serail» durch Universitäts-Seminare ersetzt, legt draußen unter freiem Sternenhimmel niemand mehr Holz nach, und die hellen Flammen der Erzählkunst fallen in sich zusammen.

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Offiziell waren es wohl Kostengründe weshalb  das Produktionsteam von Doctor Who auf die geniale Idee  einer Polizei Notrufzelle als Raum- und Zeitmaschine des Doctors verfiel.
Zudem ist der Tarneffekt  des „Chamäleon Schaltkreises“ defekt und anstatt sich der jeweiligen Umgebung anzupassen, behält die TARDIS über alle Ebenen von Raum und Zeit. Es stellt sich allerdings die Frage, ob mit dieser Quaderform nicht „unbewusst“ ein „archetypisches“ Bild gewählt wurde, das nicht treffender hätte sein können. So spielt bekanntlich auch bei Superman eine Telefonkabine eine wesentliche Rolle bei der magischen Verwandlung…
Werner Zurfluh hat während fast 40 Jahren Quaderformen in verschiedensten Ausformungen und mit multifunktionaler Bedeutung in luziden Träumen und ausserkörperlichen Erfahrungen beobachtet und gesammelt. Es bedürfte aber noch vieler vergleichbarer Erfahrungen um das Geheimnis der Quader besser verstehen zu können… rooschristoph.blogspot.co.ke/

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