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Posts Tagged ‘welt.de’

Ein Systemtest ist Corona für den deutsch-koreanischen Philosophen Byung-Chul Han. Der Nutzen von Big Data mag groß sein, in Asien gebe es aber kaum ein kritisches Bewusstsein gegen digitale Überwachung, warnt er in einem Beitrag in der Welt. Im Folgenden Auszüge: „Es gibt in China keinen unbeobachteten Moment im Alltag. (…) China wird seinen digitalen Überwachungsstaat nun auch als Erfolgsmodell gegen die Epidemie verkaufen.“

„Kein Virus ist fähig zur Revolution. Das Virus vereinzelt uns. Es erzeugt auch kein starkes Wir-Gefühl. Jeder ist irgendwie um sein eigenes Überleben besorgt. Die Solidarität, voneinander Abstand zu nehmen, ist keine Solidarität, die von einer anderen, friedlicheren, gerechteren Gesellschaft träumen ließe. Wir können die Revolution nicht dem Virus überlassen. Hoffen wir, dass nach dem Virus eine humane Revolution kommt.

derstandard.at

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Joseph Vogl im Gespräch mit Alexander Kluge über die Erzählung vom Zweikampf zwischen Mensch & Natur

https://www.welt.de/kultur/article109955111/Was-Herman-Melvilles-Wal-Roman-heute-bedeutet.html

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„Der Ursprung ist immer gegenwärtig. Er ist kein Anfang, denn aller Anfang ist zeitgebunden. Und die Gegenwart ist nicht das bloße Jetzt, das Heute oder der Augenblick. Sie ist nicht ein Zeitteil, sondern eine ganzheitliche Leistung, und damit auch immer ursprünglich. Wer es vermag, Ursprung und Gegenwart als Ganzheit zu Wirkung und Wirklichkeit zu bringen, sie zu konkretisieren, der überwindet Anfang und Ende und die bloß heutige Zeit.” – Quelle versiegt

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Videos der Veranstaltungstammheim-prozess.de – Eindrücke von der Szenerie des Stammheim-Prozesses können auf der Website der Welt gewonnen werden.

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Seit 2015 berichtet Deniz Yücel für die WELT aus der Türkei. Seit März sitzt er in Einzelhaft – und würde gerade jetzt so gerne arbeiten. Seinen Anwälten hat er diktiert, was man so alles schreiben müsste.- Welt.de

 

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Der Schweizer Theaterautor, Regisseur, Maler und Schauspieler Valère Novarina gibt den Schauspielern die Macht über die Sprache wieder. Das war gut zu beobachten bei einem Berliner Doppelauftritt des in Frankreichs Theaterlandschaft längst zu einem Monument gewordenen, in Deutschland aber noch recht unbekannten Künstlers… –

Zugleich erschloss sich ein Universum aus sprachmächtigen wie absonderlichen Gestalten, die aus Partikeln von mythischen Figuren, historischen und echten Menschen sowie tierischen Wesen zusammengesetzt sind und die trotz ihrer hybriden Bauart hohe Souveränität besitzen.- Welt.de

 

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Mit Ausstellungen in L.A. und Essen festigt Albert Oehlen seinen Ruf als einer der wichtigsten Maler der Gegenwart. Ein Gespräch über Ernst, Kritik und Gier sowie das gute Gefühl, nichts zu verstehen.

Albert Oehlen kann sich dieser Tage über mangelnde Aufmerksamkeit nicht beklagen. Jerry Saltz, New Yorks prominentester Kunstkritiker, nennt den 59-jährigen Maler neben Kollegen wie Christopher Wool als Haupteinfluss einer jungen Generation von abstrakten Künstlern, die momentan international Erfolge feiert. Gerade ist Oehlen aus Los Angeles zurückgekehrt, wo er neue Bilder in der dortigen Niederlassung der Gagosian Gallery zeigt.- welt.de

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Hass auf die Eliten, Hass auf die Medien, Hass auf die Moral: Der Großmeister des Absurden, Eugène Ionesco, hat in seinem Stück „Die Nashörner“ schon 1959 den Aufstieg des Irrationalen gezeigt.

… Je mehr rechtschaffene Bürger sich nach und nach in schnaubende Viecher verwandeln, die rücksichtslos alles niederwalzen, was ihnen im Weg steht, desto größer wird die Bereitschaft der noch nicht Transformierten, in diesen Horden auch die guten Seiten zu sehen – oder zumindest aus der bloßen Tatsache ihres Daseins eine gewisse Legitimität ihres Soseins abzuleiten…

https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article163154674/Er-sah-die-Selbstaufgabe-der-liberalen-Welt-voraus.html

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Woher dieser Hass? Woher die Rohheit? Woher die sprachliche Enthemmung? Die Bundesrepublik Deutschland war von Beginn an ein auf Mäßigung angelegtes Gemeinwesen. Der Kompromiss – faul oder nicht – wurde zur Königsdisziplin dieses Staates, fast immer. Zwar hielten sich in den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts in der politischen und der allgemeinen Sprache noch etliche Elemente aus der Rhetorik des Angriffs, der Volksgemeinschaft und der Parlamentsverachtung. Aber das schliff sich im Laufe der Jahrzehnte immer mehr ab. Auf der parlamentarischen Bühne können heute alle mit allen.- schmid.welt.de/

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