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Posts Tagged ‘Wahrnehmung’

„Ich wähle den Ausdruck Empfindung nicht, weil dieser in der Physiologie eine bestimmte Bedeutung hat, die enger ist als die meines Begriffes von Wahrnehmung. Ein Gefühl in mir selbst kann ich wohl als Wahrnehmung, nicht aber als Empfindung im physiologischen Sinne bezeichnen. Auch von meinem Gefühle erhalte ich dadurch Kenntnis, dass es Wahrnehmung für mich wird. Und die Art, wie wir durch Beobachtung Kenntnis von unserem Denken erhalten, ist eine solche, dass wir auch das Denken in seinem ersten Auftreten für unser Bewusstsein Wahrnehmung nennen können.“

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„Ich wähle den Ausdruck Empfindung nicht, weil dieser in der Physiologie eine bestimmte Bedeutung hat, die enger ist als die meines Begriffes von Wahrnehmung. Ein Gefühl in mir selbst kann ich wohl als Wahrnehmung, nicht aber als Empfindung im physiologischen Sinne bezeichnen. Auch von meinem Gefühle erhalte ich dadurch Kenntnis, dass es Wahrnehmung für mich wird. Und die Art, wie wir durch Beobachtung Kenntnis von unserem Denken erhalten, ist eine solche, dass wir auch das Denken in seinem ersten Auftreten für unser Bewusstsein Wahrnehmung nennen können.“ –
http://fvn-archiv.net/PDF/GA/GA004.pd…

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Querfeldein denken mit Lucius Burckhardt 

Anfang der 1980er-Jahre tauchte der Begriff „Spaziergangswissenschaft“ in der Burckhardtschen Forschung zum ersten Mal auf.

„Wir sind mobil wie nie zuvor, und das hat Folgen für unsere Wahrnehmung.“

„Wir führen eine neue Wissenschaft ein: die Promenadologie oder Spaziergangswissenschaft. Sie gründet sich auf die These, dass die Umwelt nicht wahrnehmbar sei, und wenn doch, dann aufgrund von Bildvorstellungen, die sich im Kopf des Beobachters bilden und schon gebildet haben. Der klassische Spaziergang geht vor die Mauern der Stadt, in die Hügel, an den See, auf die Klippen. Der Spaziergänger durchquert eine Reihe von Orten […] Am Schluss, nach Hause zurückgekehrt, erzählt der Spaziergänger, was er gesehen hat. […] Dabei beschreibt er keinen der durchquerten Orte, den Wald, das Flusstal, schon gar nicht die Fabrik oder den Müllplatz, sondern er beschreibt integrierte Landschaftsbilder. Die Wahrnehmung beruht auf dem kinematografischen Effekt des Spazierengehens.“

Das Spazierengehen ist die „natürlichste“ und einfachste Art, sich eine Landschaft oder eine Stadt zu erschließen. Allerdings spazieren wir heute nur noch selten durch die Welt; selbst wenn wir wandern wollen, steigen wir zunächst einmal ins Auto, das uns in den Wald oder auf den Berg bringt.

Wahrnehmung beruht auf dem kinematografischen Effekt eines Spaziergangs, wie es schon die englischen Landschaftsgärtner mit ihren Rundwegen und angelegten Perspektiven wussten. Einzelne Sequenzen des Gesehenen werden im Kopf abgespeichert und wir sprechen, nach Hause zurückgekehrt, von typischen Landschaften und Regionen.

„Landschaft wahrzunehmen muss gelernt sein. Das gilt sowohl historisch wie individuell. Unser Kulturkreis wurde befähigt, Landschaft wahrzunehmen, weil die römischen Dichter, weil die Maler der Spätrenaissance, weil die englischen Landschaftsgärtner Landschaft darzustellen verstanden. Landschaft also ist ein kollektives Bildungsgut. Diesen Lernprozess müssen wir aber auch individuell durchmachen…“

http://www.deutschlandfunk.de/querfeldein-denken-mit-lucius-burckhardt-1-3-von-der.1184.de.html?dram:article_id=319584

 

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Grundsätzliches zu Erkennen, Wahrnehmung, Bewusstsein.
Die vier Aspekte des Kosmos (nach Ken Wilber).
Vergleiche: Theorie von Allem (A Theory of Everything), Ken Wilber.

3. Vorlesung aus der Vorlesungsreihe: „Mensch und Erde“, Teil IV, Gedanken zu einer neuen Theorie der Natur und des Kosmos“
Dozent: Jochen Kirchhoff – Humboldt-Universität zu Berlin

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Als Libet die Großhirnrinde direkt stimulierte, registrierte das Bewußtsein eine Berührung, berechnete die übliche Verarbeitungszeit und kam so zu dem Ergebnis, eine halbe Sekunde zuvor an der Hand berührt worden zu sein.

Mit weiteren Experimenten erschütterte Libet sogar den Glauben an den freien und bewußten Willen des Menschen. Der Forscher bat Versuchspersonen, ihren Finger zu krümmen; den Zeitpunkt sollten sie selbst bestimmen. Währenddessen registrierte er ihre Hirnströme. Wieder stieß er auf eine bemerkenswerte Verzögerung: zu dem Zeitpunkt, zu dem ein Proband glaubte, sich für das Krümmen des Fingers zu entscheiden, waren die Neuronen in seinem Hirn längst aktiv.- 

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