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Posts Tagged ‘Valère Novarina’

1111 phantasierte Vogelnamen als zweisprachiges, musikalisches Hörstück sind der Nachklang zu „Rede an die Tiere“.

Höhepunkt von „Die Rede an die Tiere“, eines dramatischen Monologs des französisch-schweizerischen Schriftstellers Valère Novarina, ist eine Aufzählung von 1111 erfundenen Vogelnamen. Der Übersetzer Leopold von Verschuer verwebt sie zu einer bilingualen, musikalischen Sprachskulptur. Die geradezu materielle Verschiedenheit des Französischen und Deutschen erklingt durch den Wechselgesang der Vogelnamen und im Dialog mit der Komposition von Peter Ablinger als sinnfreier Flug und doch sinnlich konkret.

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Am 14.04.2019 um 18.30 Uhr im Deutschlandfunk Kultur. Aber schon jetzt hörbar…

Übersetzung und Bearbeitung: Leopold von Verschuerdlfkultur

Der 77-jährige berühmte Art-brut-Meister Jean Dubuffet pflegte mit dem noch unbekannten Autor Valère Novarina bis kurz vor seinem Tod einen regen Briefwechsel. Es ist ein berührendes Dokument der Hellsicht des Altmeisters gegenüber einem noch zu entdeckenden Künstler, dessen sprachliche Radikalität und Kühnheit er leidenschaftlich würdigt. Dabei entstand ein 20-teiliger Fragenkatalog des jungen Kollegen: „Können Sie malen?“ – „Zerstören Sie?“ – „Sind Sie verrückt?“

 

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Der Künstlerbriefwechsel zwischen Jean Dubuffet und Valère Novarina. Übersetzung und Bearbeitung: Leopold von Verschuer

Der 77-jährige berühmte Art-brut-Meister Jean Dubuffet pflegte mit dem noch unbekannten Autor Valère Novarina bis kurz vor seinem Tod einen regen Briefwechsel. Es ist ein berührendes Dokument der Hellsicht des Altmeisters gegenüber einem noch zu entdeckenden Künstler, dessen sprachliche Radikalität und Kühnheit er leidenschaftlich würdigt. Dabei entstand ein 20-teiliger Fragenkatalog des jungen Kollegen: „Können Sie malen?“ – „Zerstören Sie?“ – „Sind Sie verrückt?“

http://www.deutschlandfunkkultur.de/hoerspiel-kunststuecke-dubuffet-und-novarina-eine.964.de.html?dram:article_id=410365

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Höhepunkt von Valère Novarinas „Die Rede an die Tiere“ ist eine Aufzählung von 1111 erfundenen Vogelnamen, die der Übersetzer Leopold von Verschuer zu einer bilingualen, musikalischen Sprachskulptur verwebt. Die geradezu materielle Verschiedenheit des Französischen und Deutschen erklingt durch den Wechselgesang der Vogelnamen und im Dialog mit der Komposition von Peter Ablinger als sinnfreier Flug und doch sinnlich konkret…

http://www.deutschlandfunkkultur.de/hoerspiel-eine-ornithologische-entdeckung-1111-voegel.964.de.html?dram:article_id=410260

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HÖRSPIEL | Sendung am 22.04.2018 um 18:30 Uhr im Deutschlandfunk Kultur

Über Valère Novarina schreibt Philippe Sollers 1980 in Le Monde: „Ich glaube nicht, dass jemals Präziseres, Heftigeres, Hellsichtigeres ausgesprochen wurde über die Techniken des Schreibens. (…) Dass akademischer Diskurs und Markt sich dagegen sperren, ist mehr als normal (…), doch die neue Kunst, der neue Geist setzen ihren Marsch um nichts weniger fort. Ars nova, Ars Novarina.“ – deutschlandfunkkultur.de

Viel Material, aber wo ist Teil 1? Ich besitze ihn, aber was nützt es?

 

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Der Schweizer Theaterautor, Regisseur, Maler und Schauspieler Valère Novarina gibt den Schauspielern die Macht über die Sprache wieder. Das war gut zu beobachten bei einem Berliner Doppelauftritt des in Frankreichs Theaterlandschaft längst zu einem Monument gewordenen, in Deutschland aber noch recht unbekannten Künstlers… –

Zugleich erschloss sich ein Universum aus sprachmächtigen wie absonderlichen Gestalten, die aus Partikeln von mythischen Figuren, historischen und echten Menschen sowie tierischen Wesen zusammengesetzt sind und die trotz ihrer hybriden Bauart hohe Souveränität besitzen.- Welt.de

 

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Aus dem Französischen von Leopold von Verschuer / Mit Eva Brunner, Leopold von Verschuer, Tony de Mayer, Manuel Rösler / Realisation: Leopold von Verschuer / BR 2011 / Länge: 79.23 // La Chair de l’homme / Das Fleisch des Menschen, 2005 erschienen, ist mit 525 Seiten das bislang umfangreichste dramatische Werk von Valère Novarina. Kapitel XXV – Au dieu inconnu / „Dem unbekannten Gott“ besteht aus einer Aufzählung von dreihundertundelf Gottesdefinitionen. Ein nicht endender Versuch, das Unaussprechliche in Worte zu fassen, der an die Grenzen des Denk- und Formulierbaren führt und ein schillerndes Kaleidoskop freilegt.

https://www.br.de/radio/bayern2/inhalt/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-novarina-dem-unbekannten-gott-100.html

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HÖRSPIEL | Sendung am 14.04.2017 um 18:30 Uhr

Ein Mann spricht zu Tieren. Er spricht zu 300 stummen Augen. Seine Rede ist ein Navigieren durch sein Inneres, durch seine Sprache und in seinen Wörtern.

Ein Mensch spricht zu Tieren von Dingen, über die man nicht redet: was wir zum Beispiel erleben, wenn wir an Grenzen geraten, zerrissen in der größten Dunkelheit und nicht weit vom Licht, wortlos und kurz vor einer Lösung. Das Buch „Le discours aux animaux“ erschien 1987 und enthält zwei Teile: „Das Tier der Zeit“ und „Die Unruhe“.

Anschließend: Valère Novarina im Studiogespräch mit Leopold von Verschuer und Clarisse Cossais – Produktion: Deutschlandradio Kultur 2017, Länge: 19’57

http://www.deutschlandradiokultur.de/ursendung-reihe-vielstimmig-die-rede-an-die-tiere-teil-2.964.de.html?dram:article_id=379020

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