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Posts Tagged ‘Ursprungsgeschichte des Bewußtseins’

Dass Inhalte, die ursprünglich als transpersonale Götter der Menschheit erschienen, schließlich als Inhalte der menschlichen Psyche erfahren werden, ist für den Aufbau der menschlichen Persönlichkeitsstruktur notwendig. Dieser Prozeß gefährdet aber nur dann die psychische Gesundheit nicht, wenn die Psyche selbst als numinose Welt auch überpersönlich, d.h. als transpersonales Geschehen erfasst wird.

Werden hingegen die transpersonalen Inhalte reduziert auf die Daten einer nur personalistischen Psychologie, dann kommt es nicht nur zu der grauenhaften Seelen- und Lebensverarmung des Einzelnen – das könnte noch Privatsache bleiben -, sondern zu einer Stauung in der unbewußten Kollektivpsyche, die für die Menschheit verheerende Folgen hat.

Geist&Psyche – Fischer 1986, Seiten 13/14.

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„Die archetypische Phasenentwicklung des Bewußtseins ist eine transpersonale Gegebenheit. Wir erkennen in ihr eine dynamische Selbstentfaltung der seelischen Struktur, welche die Menschheitsgeschichte und Individualgeschichte beherrscht.“ – und später: „Die Verbindung der personalen psychischen Phänomene mit den dazugehörigen transpersonalen Symbolen und Stadien ist von eminenter Bedeutung für die Weiterentwicklung des Bewußtseins des Einzelnen und für die Synthese seiner Persönlichkeit.“ – „Die Begegnung des Ichbewußtseins mit den Menschheits- und Kulturschichten, denen diese Symbole entstammen, ist im ursprünglichen Sinne des Wortes bildend. Das Bewußtsein bekommt Bilder und Bildung, erweitert seinen Horizont und lädt sich auf mit Inhalten…“  – „Indem die nur personalen Daten in Verbindung  treten mit transpersonalen, und der kollektive Menschheitsaspekt wiederentdeckt wird und lebendig zu werden beginnt, wachsen der personalistisch verengten und erstarrten Persönlichkeit des erkrankten modernen Menschen neue Einsichts- und Lebensmöglichkeiten zu.“ (Rest folgt) – Geist&Psyche – Fischer 1986

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