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Posts Tagged ‘Umberto Eco’

Eine mysteriöse Mordserie erschüttert im Jahr 1327 eine Benediktiner-Abtei im Apennin. Mehrere Mönche fallen ihr zum Opfer. Der englische Franziskanerpater und ehemalige Inquisitor William von Baskerville, unterwegs in politischer Mission als Sondergesandter des Kaisers, nimmt mit seinem Gehilfen Adson die Ermittlungen auf. Umberto Ecos historischer Kriminalroman „Der Name der Rose“ über eine spätmittelalterliche Welt voller Glaubensfehden, verbotenen Leidenschaften und kriminellen Energien als opulentes Hörspiel in vier Teilen. Bayern 2

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„Faschismus wurde zu einem „Allzweckbegriff“, weil man aus faschistischen Regimen Merkmale eliminieren kann und es trotzdem noch als faschistisch erkennbar sein wird.“ schrieb Umberto Eco 1995. „Nehmen Sie den Imperialismus vom Faschismus und Sie haben noch Franco und Salazar. Nehmen Sie den Kolonialsmus weg und sie haben noch den Balkanfaschismus der Ustascha. Fügen Sie dem italienischen Faschismus einen radikalen Antikapitalismus hinzu, (der Mussolini nie fasziniert hat) und Sie haben Ezra Pound. Addieren Sie einen Kult der keltischen Mythologie und die Gral-Mystik (völlig fremd dem offiziellen Faschismus) und Sie haben einen der angesehensten faschistischen Gurus, Julius Evola.“ – Von Valentin Grünn

14 Merkmale des Ur-Faschismus nach Umberto Eco

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14 Merkmale des Ur-Faschismus nach Umberto Eco

„Faschismus wurde zu einem „Allzweckbegriff“, weil man aus faschistischen Regimen Merkmale eliminieren kann und es trotzdem noch als faschistisch erkennbar sein wird.“ schrieb Umberto Eco 1995. „Nehmen Sie den Imperialismus vom Faschismus und Sie haben noch Franco und Salazar. Nehmen Sie den Kolonialsmus weg und sie haben noch den Balkanfaschismus der Ustascha. Fügen Sie dem italienischen Faschismus einen radikalen Antikapitalismus hinzu, (der Mussolini nie fasziniert hat) und Sie haben Ezra Pound. Addieren Sie einen Kult der keltischen Mythologie und die Gral-Mystik (völlig fremd dem offiziellen Faschismus) und Sie haben einen der angesehensten faschistischen Gurus, Julius Evola.“

 

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Felix von Manteuffel

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When Umberto Eco died last year at the age of 84, he left behind a sizable body of work and a vast collection of books. He wrote such hefty and much-read novels as The Name of the Rose and Foucault’s Pendulum as well as stories for children, pieces of literary criticism, academic texts on semiotics, studies of everything from medieval aesthetics to modern media, and much else besides, but as we recently noted, he also advised against becoming too prolific. Not for him the life of “those novelists who publish a book every year,” thus missing out on the “pleasure of spending six, seven, eight years to tell a story.” – Open Culture

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Früher verkündeten Dorftrottel und Hohlköpfe ihre Erkenntnisse am Tresen der Café-Bar und richteten weiter keinen Schaden an. Heute bietet ihnen das Netz einen grenzenlosen Resonanzraum. Die Tatsache, dass man von bestimmten Dingen etwas verstehen muss, um sich darüber äußern zu können, wird missachtet. Umberto Eco geht es dabei nicht um Hybris gegenüber denjenigen, die weniger wissen als er, im Gegenteil. Ein Salesianerpater, bei dem er Musikunterricht hatte, lehrte ihn schon als Dreizehnjährigen Demut.

Die neuen Telefone würden auch die Gehirne kultivierter Personen „mental entstellen“, bemerkt Eco an anderer Stelle. Dabei sind es gerade die direkten Erfahrungen, die uns empfindsam für den Schmerz machen. Umberto Eco benutzt den Begriff der „flüssigen Gesellschaft“ des Soziologen Zygmunt Baumann, der zu seinen Referenzgrößen gehört. Mit Baumann spricht er von einer Krise des Staates und einer Krise der Gemeinschaft: Ein aus dem Ruder gelaufener Individualismus, verknüpft mit einem bulimischen Kaufrausch, unterminiert das Gemeinwohl.– dradio

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„Am siebten Tag wird klar, wer der Teufel ist: Der Teufel ist die Antwort des Geistes, der Glaube ohne Lächeln, die Wahrheit, die niemals vom Zweifel erfasst wird.“

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Zum Tod von Umberto Eco

Weltberühmt machte ihn «Der Name der Rose». Doch in Italien war Umberto Eco schon vor diesem Bestseller bekannt – als Wissenschafter. Mit 84 Jahren ist der grosse Intellektuelle nun gestorben.

Mit seiner aufklärerischen Verve stand Umberto Eco für eine demokratische Kultur. Er verband theoretische Spitzfindigkeit mit Urbanität, süffiges Erzählen mit einer Portion Selbstironie und war verwurzelt in den grossen Traditionen Italiens. Immer wieder mahnte er die Notwendigkeit eines kanonischen Wissens an, denn ohne kulturellen Untergrund beraube sich der alte Kontinent seines ureigenen Fundaments. Einen Kenner und Vermittler dieses Fundaments haben wir jetzt verloren: Am 19. Februar ist Umberto Eco bei sich zu Hause seiner Krankheit erlegen.

http://www.nzz.ch/feuilleton/wie-man-die-welt-versteht-1.18698469

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