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Posts Tagged ‘Udo Samel’

„Beobachten, notieren, studieren“ – diese ständige Forderung an sich selbst löste Victor Klemperer mit seinen Notizen über den Alltag der Judenverfolgung ein. Seine Aufzeichnungen aus der Zeit des NS-Terrors sind ein unverzichtbares und unvergleichliches Zeitdokument. In der Hörspielfassung gestaltet Udo Samel den Text mit unbestechlicher Genauigkeit. Zeitgenössische Radiodokumente verleihen den Tagebüchern eine zusätzliche Dimension..,.. Alle Folgen: DLF Kultur

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Die Jahre 1920 bis 1925. Klemperer ist Professor in Dresden. Er bringt Elektrikern technisches Französisch bei, das er selbst nicht perfekt beherrscht. Zu seinen Literaturvorlesungen erscheint „ein halbes Dutzend Mädeln und ältlicher Volksschullehrer“. Er ist „Luxushund, aber gut bezahlter“. Er buhlt um Gunst wie ein echter deutscher Beamter und sitzt als Jude doch „getauft und national zwischen allen Stühlen“. 1925 notiert er: „die Freiheit ist nicht mehr das Losungswort der Jugend, sondern die ‚Ordnung’“. Und resümiert: „Faschismus überall“.

Um 21.30 Uhr im Deutschlandfunk Kultur – Hörspiel

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05.12.2018 – 21:30 bis 22:30 – Deutschlandfunk Kultur

Die Jahre 1918 und 1919. Der aus dem Militärdienst entlassene Kriegsfreiwillige Klemperer hat wie viele andere Deutsche weder Arbeit noch Wohnung. Und Eva hat sich ganz der Musik ergeben, spielt „vierpfotig“ mit ihrem Lehrer auf dem Pedalklavier. Der Romanist Voßler ruft Klemperer als Privatdozent nach München. Bei Hans Meyerhof, dem Freund aus Berliner Lehrzeit, trifft er Dichter, Revolutionäre und Schieber, auf Wahlversammlungen hört er Eisner. Aber spätestens mit der zweiten Räterepublik im April 1919 ist die Zeit von Bohème und Politik vorbei. Klemperer nimmt eine Berufung an die Technische Hochschule Dresden an.
Die Jahre 1920 bis 1925. Klemperer ist ordentlicher Professor in Dresden. Er bringt den Elektrikern technisches Französisch bei, das er selbst nicht perfekt beherrscht. Zu seinen Literaturvorlesungen erscheint „ein halbes Dutzend Mädeln und ältlicher Volksschullehrer“. Er ist „Luxushund, aber gut bezahlter“. xn--hrdat-jua.de – ARD

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An Mariä Himmelfahrt, Ferragosto in Italien, kommt der Star des italienischen Krimis zu Wort, Andrea Camilleri. In diesem Fall bleiben Mord und Montalbano jedoch außen vor. Mit „Fliegenspiel“, 54 anekdotischen Miniaturen, hat der gebürtige Sizilianer seinen doch mitunter verschrobenen Landsleuten eine literarische Liebeserklärung geschenkt. Auf Sizilien ist eben alles etwas anders. Udo Samel liest aus Camilleris „sizilianischen Geschichten“.- Bayern 2

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