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Posts Tagged ‘Traum’

In Information und Musik im Deutschlandfunk

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Der Krieg ist längst vorbei. Aber wenn es dunkel ist, sind sie wieder da, die Soldaten unterm Teppich. Existieren sie nur im Wahn des alten, einsamen Mannes? Doch auch die anderen Figuren erleben schmerzvolle Tagträume. – Von March Höld. Hörspiel im Deutschlandfunk Kultur

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Nicht mehr stehen zu bleiben und auch nicht zu scheitern am langen Gang. Weggleiten, dem Traum vom sich erneuernden Menschen folgend:

Der Traum vom Verschwinden. Vom Fortsein. Eines Tages zur Tür hinausgehen und nicht wiederkehren. Der Traum, ein anderer zu werden. Freund und Familie zu verlassen, sich selbst zu verlassen und ein anderer zu werden; alle Bande abschütteln, Heim und Gewohnheiten zurückzulassen, Besitz und Geborgenheit, Zukunftsaussichten und Ambitionen aufzugeben, um ein Fremder zu werden.

TOMAS ESPEDAL. GEHEN.

mostindien.org

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Eine meiner Lieblingskolleginnen schrieb mir vergangenen Spätwinter:

Mir träumte, du habest mir zwei Seiten aus einem sehr alten Band mit Essays und Gedichten von dir zukommen lassen, die ich in meinem kleinen Häuschen bei Sonnenschein lesen durfte. Der genaue Inhalt war nicht richtig klar, weil Traum — aber das Schriftbild der Seiten habe ich irgendwie vor Augen und es kamen darin mehrere doppelzeilige gereimte Spottanklagen vor. Die letzte war als eine Art Zwiegespräch mit dem Tod gedacht, den du im Gedicht einen „alten Hodarsch“ nanntest, und ich habe mich den Rest des Traums köstlich über dieses grandiose Schimpfwort amüsiert. Das war einer der schönsten Träume, die ich seit langem hatte. – weheklag

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Doch die träumende Seele durchbricht die Absichten und Selbsttäuschungen der wachen Seele, geht rücksichtslos über viele unserer falschen Vorstellungen hinweg, an denen wir ganz besonders hängen, und zeigt unsere Gefühle, wie sie wirklich sind.

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Die Philosophen haben sich bis zum kometenhaften Aufstieg der Psychologie seit dem 19. Jahrhundert gern einmal mit dem Träumen auseinandergesetzt. Besonders viel wurde dem Träumen bis zur Romantik nie zugetraut. 

Wie kommt es zum Träumen und was nutzt uns das? Diese funktionalen Fragen passen in unser modernes Zeitalter der individuellen Selbstoptimierung und so verwundert es nicht, dass die Phänomene des Traumes nach ihrem Nutzen befragt und auf seine durch uns aktiv kontrollierbaren Anteile hin gewertschätzt wird. Dem Klarträumen kommt dabei in Freud’scher Tratition die Bedeutung zu, die Verwandlung von unbewussten und nicht kontrollierbaren in bewusste und steuerbare Geistesinhalte auf die Spitze zu treiben. – geistundgegenwart.de

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Freitag, 09.08.2019  – 21:05 bis 22:30 Uhr – BAYERN 2

Traumprotokolle
Von Theodor W. Adorno
Mit Andreas Dorau und Hitomi Makino
Komposition und Realisation: zeitblom

„Die Traumprotokolle sind authentisch. Ich habe sie jeweils gleich beim Erwachen niedergeschrieben und nur die empfindlichsten sprachlichen Mängel korrigiert“ – so Adorno. Der Zeitraum der ausgewählten Träume umfasst rund 35 Jahre – von Januar 1934 bis April 1969. – Bayern 2

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SWR2 Wissen. Von Jochen Paulus 

Ein Klartraum ist ein Traum, in dem sich der Träumer bewusst ist, dass er träumt, während er weiterschläft. Diese Art des Traumes wird auch luzider Traum genannt. „Es ist ein merkwürdiges Zwischenreich, im dem sich die Träumerin oder der Träumer befindet. Er schläft und er träumt und in vielen Fällen kann er auch den Traum beeinflussen. Er sieht ganz häufig sich selbst von außen“, beschreibt Ursula Voss, Psychologin an der Universität Frankfurt das Klarträumen. – SWR2

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In einem zweiteiligen Essay untersucht Ursula Krechel Mythologie und Bedeutung von sogenannten Initiationsträumen: Nach einem Jahrhundert der Erforschung des Unbewussten ein panoramatischer Blick zurück in die Zeit, als Träume noch etwas bedeuteten.

Der Träumer geht beim Traum in die Lehre und es drängt ihn, das Erfahrene, das Geschaute mitzuteilen, er offenbart sich träumend und durch seine Traumarbeit. Im 4. Buch Moses spricht Gott: „Hört, was ich sage! Wenn unter euch ein Prophet ist, so offenbare ich mich ihm durch Gesichter oder rede durch Träume mit ihm.“

Es ist nicht verwunderlich, dass im Stichwortverzeichnis von Sigmund Freuds „Traumdeutung“ das Wort „Initiationstraum“ nicht vorkommt, und doch hätte es weitsichtig, weiträumig genau zwischen „Infantil“ und „Inkohärenz des Traumes“ gepasst…,.. DLF

Teil 2: Der Initiationstraum – Die Barbaren kommen (2/2) – Teil 2

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