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Posts Tagged ‘Traum’

Entgegen einer weithin … verbreiteten Meinung entsprang die folgende, keineswegs unbekannte „Vision“ nicht einem Traum am Sommerabend, sondern beharrlichem, zehn Jahre währenden Nachdenken und Schreiben.

Der Traum ist nur ein literarischer Rahmen, um unter der Zensur die Wahrheit sagen zu können. Zunächst sollte Shakespeare höchstselbst die ernüchternde Einsicht vortragen, doch dann wählte Jean Paul Jesus selbst, obwohl von demselben auch nur ein Häufchen Asche übrig geblieben war. Der Gedanke ist nicht nur blasphemisch, sondern auch von hinreißendem Witz. Wenn denn einer weiß, was nach dem Tode los ist, dann jener, der schon einmal da war. Er muß es schließlich wissen… – holbachinstitut.wordpress.com

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Alle Darsteller = ICH

Allen Figuren und Elemente eines Traumes werden vom Träumenden selbst produziert, folglich sind sie ein Teil des Träumenden, sei es ein Aspekt seiner Persönlichkeit, ein Empfinden, eine Idee, usw. Ausserdem könnte es aber in spirituellen Träumen auch sein, dass man tatsächlich auf Wesen oder Umgebungen von „Aussen“ trifft…

Klassische Psychoanalyse – Orginaltext von Sigmund Freud

(aus: Selbstdarstellung, Psychoanalyse, 1925
IV. Die Technik der Psychoanalyse: Traumdeutung)

(…) Wenn man die latenten Traum­gedanken, die man aus der Analyse des Traumes erfahren hat, untersucht, findet man einen unter ihnen, der sich von den anderen, verständigen und dem Träumer wohlbekannten, scharf abhebt. Diese anderen sind Reste des Wachlebens (Tagesreste); in dem vereinzelten aber erkennt man eine oft sehr anstößige Wunschregung, die dem Wachleben des Träumers fremd ist, die er dementsprechend auch verwundert oder entrüstet verleugnet. Diese Regung ist der eigentliche Traumbildner, sie hat die Energie für die Produk­tion des Traumes aufgebracht und sich der Tagesreste als Material bedient; der so entstandene Traum stellt eine Befriedigungssituation für sie vor, ist ihre Wunscherfüllung. Dieser Vorgang wäre nicht möglich geworden, wenn nicht etwas in der Natur des Schlafzustandes ihn begünstigt hätte. Die psychische Voraussetzung des Schlafens ist die Einstellung des Ichs auf den Schlafwunsch und die Abziehung der Besetzungen von allen Interessen des Lebens;.. – http://tcmpro.ch/traume/

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Der luzide Traumzustand ist ein latent vorhandener Zustand des imaginalen Bewusstseins, der gewöhnlich in normalen Traumphasen wachgerufen werden kann. Die erklärbare Welt wird mit außergewöhnlicher «Realität» dargestellt. Alle Sinne werden angesprochen, einschließlich des Tastsinns. Raum öffnet sich dreidimensional und die Szenerie und die Gegenstände darin erscheinen «objektiv» und detailliert. Bewegt man sich, so verändert sich die Perspektive genau wie in der Realität.

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Wenn der Schlaf der Bruder des Todes ist, so wie in einem Bach-Choral, dann bestehen zwischen Schlaflosigkeit und Leben ähnlich enge Beziehungen: Wer nicht schläft, lebt und kann etwas erleben. Diffuse halbschlafende oder hellwache Gedanken. – Von Rolf Cantzen

Die Schlaflosigkeit weckt Lebensgeister, allerdings nur, wenn sie nicht wieder schlafen geschickt werden durch Pharmazeutika oder psychotherapeutische Selbstbehandlungen. Wer schläft, sündigt nicht. Wer sich schlaflos mit sich selbst beschäftigt, meistens schon: Querschießende Gedanken und irritierende Sehnsüchte inspirieren den einsamen Wachen. Dichter und Denker schätzen das…  DLF

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Dunkle Schatten, verwirrende Perspektiven, fantastische Kreaturen: Kein Horrorfilm, kein surreales Gemälde verfügt über das atemberaubende Material an verstörenden Plots und Bildern wie ein Alptraum. In der Fähigkeit, im Schlaf Ängste zu visualisieren, sind fast alle Menschen echte Meister. Die wenigsten allerdings freuen sich darüber. Im Gegenteil, Alpträume sind unwillkommene Gäste. Schon im Mittelalter wurden sie dämonisiert, wurden angeblich von Kobolden oder übelwollenden Mitmenschen geschickt.

http://www.deutschlandfunk.de/drifting-away-von-schlaf-und-traum-teil-4-auf-den-spuren.866.de.html?dram:article_id=397844

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Die Oneironauten – Mit Traumreisenden durch die Nacht

Die eigenen Träume steuern? Angeblich funktioniert das. Klarträumen kann man lernen. Die Eingeweihten nennen sich Oneironauten, Traumreisende. Sie inszenieren nächtliche Erlebnisse, die in der Realität eher schwer umzusetzen sind.

drifting-away-von-schlaf-und-traum-teil-3 – Von Christoph Spittler

 

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