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Posts Tagged ‘Traum’

Anatomie einer Traumbewegung – Von Tristan Vostry

Fallen ist an Angst gekoppelt: in die Hölle fliegt man nicht, man stürzt. „Da bin ich nach unten weggesackt. Immer gefallen, gefallen, gefallen. Und um mich herum ist es grau. Nichts, woran ich mich festhalten könnte.“ Tristan Vostry hat sich Fall-Träume erzählen lassen. In einem absolut dunklen Raum, von mehr als 20 Zeitgenossen.

Fallträume, so sagen Psychologen, spiegeln das Steigen und Fallen des Daseins – bald in der Leere und Grundlosigkeit, bald aufgehoben in unsichtbar tragenden Händen – die mystische Erfahrung des Nichts und zugleich die Erfahrung Gottes. mdr.de/kultur

 

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„Im Traum habe ich dreimal versucht, die Stadt zu gestalten. Erst schrieb ich ein Hörspiel, das ‚Die Stadt‘ hieß. Es handelte von einer Großstadt im Zustand des Verfalls mit einstürzenden Häusern und unterminierten Straßen. Ein paar Jahre später drehte ich ‚Das Schweigen‘, einen Film, in dem zwei Schwestern und ein kleiner Junge in einer mächtigen und kriegerischen Stadt mit einer unbegreiflichen Sprache stranden. Zuletzt wiederholte ich den Versuch mit ‚Das Schlangenei‘. Im ‚Schlangenei‘ begab ich mich in ein Berlin, das niemand wiedererkannte, nicht einmal ich selbst.“ (Ingmar Bergman) – archive.org

 

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In Information und Musik im Deutschlandfunk

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Der Krieg ist längst vorbei. Aber wenn es dunkel ist, sind sie wieder da, die Soldaten unterm Teppich. Existieren sie nur im Wahn des alten, einsamen Mannes? Doch auch die anderen Figuren erleben schmerzvolle Tagträume. – Von March Höld. Hörspiel im Deutschlandfunk Kultur

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Nicht mehr stehen zu bleiben und auch nicht zu scheitern am langen Gang. Weggleiten, dem Traum vom sich erneuernden Menschen folgend:

Der Traum vom Verschwinden. Vom Fortsein. Eines Tages zur Tür hinausgehen und nicht wiederkehren. Der Traum, ein anderer zu werden. Freund und Familie zu verlassen, sich selbst zu verlassen und ein anderer zu werden; alle Bande abschütteln, Heim und Gewohnheiten zurückzulassen, Besitz und Geborgenheit, Zukunftsaussichten und Ambitionen aufzugeben, um ein Fremder zu werden.

TOMAS ESPEDAL. GEHEN.

mostindien.org

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Eine meiner Lieblingskolleginnen schrieb mir vergangenen Spätwinter:

Mir träumte, du habest mir zwei Seiten aus einem sehr alten Band mit Essays und Gedichten von dir zukommen lassen, die ich in meinem kleinen Häuschen bei Sonnenschein lesen durfte. Der genaue Inhalt war nicht richtig klar, weil Traum — aber das Schriftbild der Seiten habe ich irgendwie vor Augen und es kamen darin mehrere doppelzeilige gereimte Spottanklagen vor. Die letzte war als eine Art Zwiegespräch mit dem Tod gedacht, den du im Gedicht einen „alten Hodarsch“ nanntest, und ich habe mich den Rest des Traums köstlich über dieses grandiose Schimpfwort amüsiert. Das war einer der schönsten Träume, die ich seit langem hatte. – weheklag

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Doch die träumende Seele durchbricht die Absichten und Selbsttäuschungen der wachen Seele, geht rücksichtslos über viele unserer falschen Vorstellungen hinweg, an denen wir ganz besonders hängen, und zeigt unsere Gefühle, wie sie wirklich sind.

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Die Philosophen haben sich bis zum kometenhaften Aufstieg der Psychologie seit dem 19. Jahrhundert gern einmal mit dem Träumen auseinandergesetzt. Besonders viel wurde dem Träumen bis zur Romantik nie zugetraut. 

Wie kommt es zum Träumen und was nutzt uns das? Diese funktionalen Fragen passen in unser modernes Zeitalter der individuellen Selbstoptimierung und so verwundert es nicht, dass die Phänomene des Traumes nach ihrem Nutzen befragt und auf seine durch uns aktiv kontrollierbaren Anteile hin gewertschätzt wird. Dem Klarträumen kommt dabei in Freud’scher Tratition die Bedeutung zu, die Verwandlung von unbewussten und nicht kontrollierbaren in bewusste und steuerbare Geistesinhalte auf die Spitze zu treiben. – geistundgegenwart.de

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Freitag, 09.08.2019  – 21:05 bis 22:30 Uhr – BAYERN 2

Traumprotokolle
Von Theodor W. Adorno
Mit Andreas Dorau und Hitomi Makino
Komposition und Realisation: zeitblom

„Die Traumprotokolle sind authentisch. Ich habe sie jeweils gleich beim Erwachen niedergeschrieben und nur die empfindlichsten sprachlichen Mängel korrigiert“ – so Adorno. Der Zeitraum der ausgewählten Träume umfasst rund 35 Jahre – von Januar 1934 bis April 1969. – Bayern 2

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