Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Töne’

http://www.martin-klimas.de/de/sonic.html

Read Full Post »

„Töne soll man respektieren, statt sie zu versklaven. Darauf bin ich durch das Studium des Buddhismus gekommen, der uns lehrt, dass alles in der Natur, ob fühlend (wie die Tiere) oder nicht fühlend (wie die Steine oder die Luft) Buddha ist. Jedes Wesen ist der Mittelpunkt des Universums, und die Schöpfung besteht aus einer Vielzahl von Mittelpunkten.“

Read Full Post »

Wenn wir einen Dauerton an der Grenze zur Hörbarkeit wahrnehmen, scheint der Ton in regelmäßigen Abständen aufzuhören und wiederzukehren. Solche Schwankungen sind aber nicht einer Veränderung des Tones, sondern dem periodischen Nachlassen und Zunehmen der Aufmerksamkeit zuzuschreiben.

Read Full Post »

„Die Welt klingt. Sie ist ein Kosmos der geistig wirkenden Wesen. So ist die tote Materie lebender Geist.“

Read Full Post »

Read Full Post »

„Töne soll man respektieren, statt sie zu versklaven. Darauf bin ich durch das Studium des Buddhismus gekommen, der uns lehrt, dass alles in der Natur, ob fühlend (wie die Tiere) oder nicht fühlend (wie die Steine oder die Luft) Buddha ist. Jedes Wesen ist der Mittelpunkt des Universums, und die Schöpfung besteht aus einer Vielzahl von Mittelpunkten.“

Read Full Post »

? „Sehr viele Leute finden den Gedanken, dass sie weder emotional noch intellektuell auf Musik reagieren sollen, sicher verwirrend. Was bleibt dann noch?“

John Cage: „Sie sollen zuhören. Warum nicht annehmen, dass Töne als solche interessant sind? Ich wundere mich immer, wenn die Leute sagen: „Sie meinen, es sind einfach nur Töne?“ Wie sie darauf kommen, dass Töne noch etwas anderes sein können, ist mir schleierhaft. Sie sind davon überzeugt, dass Töne Vehikel sind, um die Ideen eines Menschen aus seinem Kopf in den eines anderen zu befördern, außerdem noch seine Gefühle, und das in einer Verbindung, die als Vermählung von Form und Inhalt bezeichnet wird. Diese Form finde ich absolut beängstigend.“

? „Was sind für Sie die schädlichen Auswirkungen dieser Verbindung auf ein Publikum.“

John Cage: „Sie dient der Stärkung des Ego. Das Ego ist nämlich sozusagen die Behausung, in der diese Gefühle und Gedanken wohnen. Indem man sich auf sie konzentriert, konzentriert man sich auf sein Ego und trennt es damit vom Rest der Schöpfung. Dann taucht vielleicht ein sehr interessanter Ton auf, den das Ego aber gar nicht hört, weil es nicht in sein Raster aus Neigungen und Abneigungen, aus Gefühlen und Theorien passt. Es wir nicht nur unempfänglich dafür, sondern wenn man es weiterhin belästigt, stopft es sich Watte in die Ohren. Wenn es nicht ohnehin schon genügend gegen die Außenwelt abgestumpft ist, versperrt es sich selbst den Weg zu möglichen Erfahrungen.“

Read Full Post »

Wenn bei Ingmar Bergman hallende Schritte in einem leeren Korridor, das Schlagen von Uhren oder Kleiderrascheln vorkommen, da scheint er die Töne naturalistisch einzusetzen. Doch in Wirklichkeit überzieht dieser „Naturalismus“ die Töne, gliedert und hyperbolisiert sie. Er greift ein einziges Geräusch heraus und ignoriert dabei alle übrigen, nebensächlichen akustischen Ereignisse, die man im realen Leben ganz sicher wahrnehmen würde.

So ist im „Licht im Winter“ in der Szene, wo der Leichnam der Selbstmörderin am Flußufer gefunden wird, nur das Rauschen des Wassers zu hören. Während der ganzen Episode, in all ihren Totalen und Halbtotalen, ist nichts anderes zu hören als dieses nie verstummende Rauschen des Wassers, man vernimmt überhaupt keine anderen Geräusche, weder die Schritte noch die Wörter, die sich die Leute am Ufer zurufen. Das ist ganz und gar Bergmans eigene akustische Expressivität.

Aus: Die versiegelte Zeit, 167/168. Ullstein-Sachbuch 1986

Read Full Post »

Schon im Morgengrauen zischt und zirpt das Orchester der Tiere im Naturschutzgebiet Purdue. Klangökologen haben dort die Töne eines ganzen Tages festgehalten und in einem Zeitraffer-Video komprimiert

Bryan Pijanowski, Professor an der Purdue University (USA), und sein Team sind Jäger des Klangs. Als Vertreter einer recht jungen Form der Naturforschung, der Klangökologie, sammeln sie überall auf der Welt Töne. Denn: Eine Tonaufnahme verrate über Wald und Wiese als tausend Bilder, so die Überzeugung der Forscher.

In diesem Video, aufgenommen im Naturschutzgebiet Purdue in Indiana, haben die Wissenschaftler einen Tag auf fünf Minuten gerafft. Unterlegt sind die Bilder mit Tonmitschnitten verschiedener Tageszeiten, links im Bild auch als Spektogramm abgebildet: geo.de/

Read Full Post »