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Posts Tagged ‘Tomas Espedal’

Die Dunkelheit ist ein Ort. Das Licht ist ein Weg.

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Nicht mehr stehen zu bleiben und auch nicht zu scheitern am langen Gang. Weggleiten, dem Traum vom sich erneuernden Menschen folgend:

Der Traum vom Verschwinden. Vom Fortsein. Eines Tages zur Tür hinausgehen und nicht wiederkehren. Der Traum, ein anderer zu werden. Freund und Familie zu verlassen, sich selbst zu verlassen und ein anderer zu werden; alle Bande abschütteln, Heim und Gewohnheiten zurückzulassen, Besitz und Geborgenheit, Zukunftsaussichten und Ambitionen aufzugeben, um ein Fremder zu werden.

TOMAS ESPEDAL. GEHEN.

mostindien.org

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Mit seiner Arbeit versucht Tomas Espedal, der Gattung des Romans neue Wege zu bereiten: „Manchmal stelle ich mir die Haltbarkeit eines Satzes genauso vor wie die Haltbarkeit eines Schuhs, die Haltbarkeit einer Metallplatte, die Haltbarkeit eines Glases …“ – Die Hauptfigur seiner Romane heiße zwar „Ich“, aber man dürfe sie nicht mit ihm, Tomas Espedal selbst, verwechseln. Vielmehr erweitert das Ausschöpfen der Sprachmöglichkeiten diese Figur, führt zu einer Art innerer Mehrstimmigkeit.

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Tomas Espedal kann schreiben. Gut schreiben. Sehr gut. Seine Bücher zu lesen, ist ein Geschenk. In „Wider die Kunst“ erzählt er u.a. in einem Rückblick davon, dass er als Kind schon den Wunsch hatte, Schriftsteller zu werden. Wie erfreulich, dass er diesen wahr gemacht hat. Das erste Buch, das ich von ihm las, welches mich nachhaltig beeindruckte war: Wider die Natur. Ein Buch, das ich wieder lesen werde.

https://lesezeichenblog.wordpress.com/2018/10/16/wider-die-kunst-von-tomas-espedal/

Eigentlich aber verdanke ich den Hinweis auf Tomas Espedal den Ameisen im Kirschblütenhaufen, die sich ebenfalls mit einem Buch von diesem norwegischen Schriftsteller beschäftigt: Bergeners, die Bewohner von Bergen, der regenreichsten Stadt Europas, der Heimat-Stadt von Tomas Espedal.

https://stadtzottel.wordpress.com/2018/11/17/regenseufzer-sinnlich/comment-page-1/#comment-9461

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