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Posts Tagged ‘Tokyo Paranormal’

Traditionen und Riten prägen in Japan auch den modernen Tanz. Im Butoh-Theater erscheinen die sich langsam und zitterig bewegenden Tänzer wie menschliche Spielbälle unsichtbarer Mächte.

Akaji Maro, ein renommierter und in Japan fast göttlich verehrter Butoh-Meister, liefert die Mitglieder seines Dairakudakan-Ensembles den launischen heidnischen Mächten aus.- ARTE

 

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Der Aokigaraha ist auf der ganzen Welt als „Selbstmordwald“ bekannt. Dutzende von jungen Japanern kommen jedes Jahr hierher, um Suizid zu begehen. Aber es sind auch Geschichten von Menschen im Umlauf, die auf mysteriöse Weise in diesem Wald verschwunden sind – Geschichten, die die Fantasie der sozialen Netzwerke beflügeln. Auch die jungen Frauen der Gothic Band Necronomidol erklären, in dem unheimlichen Wald nach Inspiration zu suchen – ARTE

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Geistergrafiken waren in der Edo-Zeit sehr in Mode und zierten die Häuser wie Talismane, um böse Mächte abzuwenden.

Die Malerin Matsui Fuyuko knüpft an diese Tradition an: Die bezaubernde Geisterbeschwörerin sieht die weiblichen Spukgestalten als ihresgleichen an und stellt sie mit übernatürlichen Zügen dar.

https://www.arte.tv/de/videos/080612-008-A/tokyo-paranormal-8-10/

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Diese unheilbringende Schönheit ist ein Berggeist, der verirrte Jäger eisig küsst und ihnen so die Lebenskraft aussagt wie ein Vampir. Und wehe dem, der sich ihrer Liebe als nicht würdig erweist!

Die romantische Seite der japanischen Geisterwelt feiert die Liebe der Menschen und der  Gestalten aus dem Jenseits. Der Stoff wurde oft verfilmt und von Lafcadio Hearn in „Yotsuya Kaidan“, einer Sammlung fantastischer Geschichten,  verewigt.

https://www.arte.tv/de/videos/080612-007-A/tokyo-paranormal-7-10/

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Geschichten von grausamen Bluttaten, düstere Geistergrafiken und wildes Kabukitheater waren die schrecklichen Genüsse der Edo-Zeit. Damals war Japan eine karnevaleske, brutale und erotische Welt, in der man sich in der Taverne mit Sake betrank, blasse Damen in Sümpfen trieben und groteske Yokai-Monster über arme Spaziergängerinnen im Wald herfielen.- Arte

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Wer ist Sadako, die verpixelte Schattengestalt mit dem haarverhangenen Gesicht, die aus dem Fernseher kriecht?

Und Kayako, die mit ihren düsteren Lauten und ihrem Spinnengang die Opfer vor Schreck erstarren lässt? Die Schwestern sind die bösen Anti-Heldinnen der Horrorfilmserien Ring und Ju-on, die dem Exorzist den Rang abgelaufen haben und nun die Zuschauergeneration des neuen Jahrtausends terrorisieren.- Arte

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Oiwa ist eine Biwa-Spielerin aus Edo, die von ihrem Mann, einem grausamen Samurai, verunstaltet und in den Selbstmord getrieben wurde. Nun dürstet ihr Geist nach Rache … Ihre Geschichte wurde von Katsushika Hokusai und Kawanabe Kyosai malerisch dargestellt, im Kabukitheater auf die Bühne gebracht und vielfach verfilmt. Mit ihrem wirren Haar, den hervortretenden Augen und dem weißen Kimono ist Oiwa so etwas wie die Mutter aller heutigen japanischen Geister.

https://www.arte.tv/de/videos/080612-004-A/tokyo-paranormal-4-10/

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Dem Manga wohnt seit seiner Erfindung im 19. Jahrhundert etwas Dämonisches inne. Heute gelingt es dem beliebten Genre, alte Ängste der Japaner neu zu schüren. Mangameister wie Kazuo Umezu oder Hideshi Hino erzählen blutrünstige Geschichten von Monsterkindern und Geisterhäusern, die im heutigen Japan unglaublich populär sind.- arte.tv/de

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Kennt ihr Hanako, den Geist, der in Grundschulen auf den Mädchentoiletten spukt?

Oder Kuchisake-onna, die entstellte Frau mit dem zerrissenen Mund, die Kinder mit einer Schere verfolgt? Oder Teke Teke, die Frau, die von einem Zug überfahren und deren Körper in der Mitte durchtrennt wurde? Diese japanischen Großstadtmythen versetzen Jugendliche noch heute in Schrecken – und  liefern Stoff für neue Bücher und Filme.- ARTE

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