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Posts Tagged ‘Thomas Bernhard’

WDR 3 Hörspiel | 11.02.2019 | 01:01:04 Std.

Was ist Denken? Macht die Welt das Denken – oder das Denken die Welt? Mit diesen Fragen beschäftigte sich Thomas Bernhard in seiner Reflexion „Gehen“. – WDR 3

Auf regelmäßigen Spaziergängen berichtet Oehler, der früher mit Karrer ging, einem Dritten, warum Karrer verrückt geworden und nach Steinhof in die Anstalt hinauf gekommen ist. Für Karrer war das Gehen Anlass und Ausdruck seiner Denkbewegung. Denkvorgänge, in denen Karrer sich klar werden wollte über die Beziehung des Denkens zu den Gegenständen, über das Verhältnis von Bewegung und Stillstand. Thomas Bernhard schrieb 1971 diese radikale Reflexion über das Leben, seine Widrigkeiten, Aussichtslosigkeiten, seine Möglichkeiten.
„Es ist ein ständiges zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Kopfes Denken und zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Hirns Empfinden und zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Charakters Hinundhergezogenwerden.“

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Wohl kaum ein anderer deutschsprachiger Schriftsteller des 20. Jahrhunderts hat die Gemüter so sehr erhitzt wie der Österreicher Thomas Bernhard (1931 –1989). Seine Theaterstücke verursachten Skandale, seine Romane zogen Gerichtsverhandlungen nach sich. Als Nestbeschmutzer beschimpfte man ihn in seinem Heimatland, weil man sein Stück ‚Heldenplatz‘ als eine Verunglimpfung Österreichs empfand. Er wiederum bescheinigte seinen Landsleuten absolute Kulturlosigkeit und verfügte testamentarisch ein Auff ührungs- und Publikationsverbot all seiner Werke in Österreich. „Mein ganzes Leben ist nichts anderes als ununterbrochenes Stören und Irritieren“, so Bernhard über sein ständiges Theatermachen.  Thomas Bernhard

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Zum 30. Todestag – Archivaufnahmen und Lesungen von und mit Thomas Bernhard

Am 9. Februar wäre Thomas Bernhard 88 Jahre alt geworden. Der österreichische Schriftsteller zählte bereits zu seinen Lebzeiten zu den meistdiskutierten Autoren Österreichs. Besonders sein 1988 am Wiener Burgtheater uraufgeführtes Drama „Heldenplatz“ führte zu erregten Debatten in- und außerhalb des Theaters. Thomas Bernhard verstarb am 12. Februar 1989 in Gmunden. Die Österreichische Mediathek bewahrt neben diversen Rundfunkaufnahmen und ‑porträts Bernhards auch mehrere einzigartige Lesungsmitschnitte, …

https://www.mediathek.at/oesterreich-am-wort/aus-aktuellem-anlass/archivaufnahmen-von-und-mit-thomas-bernhard/

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ORF Ö1 – Dienstag, 5. Feb 2019 16:05 Uhr

Wer ist mein Vater? Eine Frage, die sich Thomas Bernhard in seinen Büchern häufig stellte. Was er von ihm wusste, war so gut wie nichts: dass er Alois Zuckerstätter hieß und dass er, nicht nur nach Meinung seiner Mutter, ein Taugenichts war, der von seinem Sohn nichts wissen wollte und das Weite gesucht hatte. Erst als sich ein Bewunderer Thomas Bernhards, Louis Huguet, ein Stammbaumforscher und Professor an der Universität von Perpignan, an die Arbeit machte, kam Licht in Thomas Bernhards Vergangenheit. – https://oe1.orf.at/player/

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Sollten Sie einmal die Möglichkeit haben, mit mir in Ruhe und weit im Hintergrund einer mir unerträglichen Hektik und im Grunde gigantischen dilettantischen Geschäftigkeit, wie sie das heutige Deutschland für mich darstellt, zu reden, […] freue ich mich natürlich.

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Hörspiel | 25.12.2018 18:30 Uhr im Deutschlandfunk Kultur

Der Kalkwerksbesitzer Konrad arbeitet seit mehreren Jahren an einer Studie über das Gehör, „das philosophischste aller Sinnesorgane“. Seine an den Rollstuhl gefesselte Frau wird zum Objekt seines Experiments, das Unhörbare zu hören, das Erkannte mitzuteilen.

Die allein auf „Wörterverkehr“ gestellte Kommunikation mündet in „exemplarische Wortlosigkeit“. Das Paar lebt in einem schrecklichen Idyll, in dem der Alltag durch das Zwangsverhältnis unerträglich wird. Heiligabend erschießt Konrad seine verkrüppelte Frau. Zwei Tage später wird er verstört und halb erfroren in einer ausgetrockneten Jauchegrube gefunden. – DLF Kultur

 

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