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Posts Tagged ‘Text’

Es gibt vielleicht keine Dichter in Heidelberg, aber es gibt doch C., denke ich manchmal, wenn ich eilig den Marktplatz überquere, wo sie im himmelblauen Kleid Kaffee trinkt. Sie spricht nicht; ob sie nun von Geburt an stumm ist oder das Reden nur, wann und aus welchen Gründen, aufgegeben hat, ist niemandem bekannt, und vielleicht […]

Stadt. — Paul Fehm

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Text: Into Winter’s glimm’ring night Love expands, from unseen, endless worlds, in a little Child. Frankinscence and myrrh and gold; Mystery overflows; star and angels dance, in a little Child. Trembling beauty, holy eve, joy, delight, stillness, peace, in a little Child. — Patricia Van Ness text and music copyright 2011 (all rights reserved).

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Im April hat das Oberlandesgericht München im NSU-Prozess, einem der wichtigsten Gerichtsverfahren der jüngeren deutschen Geschichte, ein schriftliches Urteil gefällt. Den Urteilstext hat es allerdings nicht veröffentlicht. Deswegen sorgen wir jetzt für Transparenz.

Wir veröffentlichen den Urteilstext an dieser Stelle, weil Gerichtsurteile „im Namen des Volkes“ öffentlich zugänglich sein sollten. Die 3025 Seiten des Urteils stehen hier einfach durchsuch- und navigierbar zur Verfügung. Sie können zudem als PDF– und HTML-Datei heruntergeladen werden.

https://fragdenstaat.de/blog/2020/06/30/nsu-prozess-urteil-olg-muenchen/

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Der seit der Kindheit von Büchern umgebene Sartre und der in bitterer Armut aufgewachsene Algerienfranzose Camus thematisieren auf je eigene Weise die prekäre Existenz des Individuums in einer absurden und gottlosen Welt. Ohne jeden Kompass ist der Mensch zu einer furchterregenden, aber auch berauschenden Freiheit verdammt, die ihm die totale Verantwortung für sein Leben aufbürdet.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-ueber-jean-paul-sartre-und-albert-camus-fremd.1024.de.html?dram:article_id=415455

Lesen Sie das komplette Manuskript zur Sendung in seiner ungekürzten Vorsendefassung hier: Manuskript als PDF/Manuskript als TXT.

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Jakob Tuggener

«Ein Bild kann durch einen Text nur erklärt, nicht aber erlebt werden. Die Seele liegt tiefer unten, dort, wo keine Worte hindringen können.»

Credits an Wolfgang Wieland, drüben im Facebook

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Sprecher: „Nicht alle sind im selben Jetzt da. Sie sind es nur äußerlich, dadurch, dass sie heute zu sehen sind. Damit aber leben sie noch nicht mit den anderen zugleich. Sie tragen vielmehr Früheres mit, das mischt sich ein. Je nach dem, wo einer leiblich, vor allem klassenhaft steht, hat er seine Zeiten. Ältere Zeiten als die heutigen wirken in älteren Schichten nach; leicht geht oder träumt es sich hier in ältere zurück.“ (104)

Autor: So schreibt Ernst Bloch 1935 über ein Gestern im Heute, das sich unversehens re-inszeniert, um reaktionär auszuschlagen. Vor kurzem nannte man die Rechtsradikalen, die Faschisten noch die „ewig Gestrigen“. Ganz so, als seien sie nie in einer Gegenwart angekommen, die „unsere“ ist, so als seien sie Relikte einer Vergangenheit, die von allein vergeht. Mit dieser Vergangenheit, so die gedankenlose Annahme, würden auch diese Gestalten am Fortschritt zerfallen wie ein Gespenst im Licht des Tages. Der Fluss der Zeit, ihr vermeintliches Nacheinander, die Lineatur der Jahre, so wollte es diese Annahme, werde das Problem von allein lösen; kein Grund jedenfalls, ihm gesonderte Aufmerksamkeit zu widmen. Insofern kam die Rede vom „ewig Gestrigen“ vor allem einer Verharmlosung gleich. Blind vertraute sie darauf, dass Zeit einfach verginge und sich ein Gestern nicht aktualisieren könne. Doch nicht erst Bilder heutiger Aufzüge strafen dieses Gerede unübersehbar Lügen. Das Gestern ragt ins Heute hinein.- texte

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Der Lindberghflug
Musik: Kurt Weill & Paul Hindemith
Text: Berthold Brecht
01 – 1′:07 – Prolog (mit deutschem Text e traduzione in italiano)
02 – 1′:02 – Erstens: Aufforderung an jedermann, den Ozean zu überfliegen
03 – 2′:59 – Zweitens: Vorstellung des Fliegers
04 – 2′:33 – Drittens: Aufbruch des Fliegers in New York zu seinem Fluge nach Europa
05 – 1′:39 – Viertens: Die Stadt New York befragt die Schiffe
06 – 3′:01 – Fünftens: Fast während seines ganze Fluges hatte der Flieger mit Nebel zu kämpfen
07 – 3′:19 – Sechstens: In der Nacht kam ein Schneesturm
08 – 2′:58 – Siebentens: Schlaf
09 – 4’03 – Achtens: Während des ganzen Fluges sprachen alle amerikanischen Zeitungen unaufhörlich von des Fliegers Glück
10 – 2′:30 – Neuntens: Die Gedanken des Glücklichen
11 – 1′:40 – Zehntens: Schreiben die französischen Zeitungen: So fliegt er, um sich das Meer, unter sich den Schatten Nungessers
12 – 2′:26 – Elftens: Des Fliegers Gespräch mit seinem Motor
13 – 1′:01 – Zwölftens: Endlich, unweit Schottland, sichtet der Flieger Fischer
14 – 2′:27 – Dreizehntens: Auf dem Flugplatz Le Bourget bei Paris erwartet in der Nacht des 21.Mai 1927 abens 10 Uhr eine Riesenmenge den amerikanischen Flieger
15 – 2′:44 – Vierzehntens: Ankunft des Fliegers auf dem Flughafen Le Bourget bei Paris
16 – 2′:40 – Fünfzehtens: Bericht über das Unerreichbare

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