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SWR 2 – Freitag, 3. April 2020 um 22:33 Uhr

An einem schönen Pariser Maimorgen fallen plötzlich Schüsse. Vor einer Einkaufspassage strecken Maschinengewehre zwei Menschen nieder. Ein Motorrad rast davon. Commissaire Daquin und sein Team sind geschockt: Einer von ihnen ist tot, erschossen an der Seite einer Unbekannten. Warum war Romero ohne Wissen der Kollegen unterwegs? Hat er sich in zwielichtige Machenschaften verstrickt? Eine Fährte gibt es, und die führt ins Fußballstadion des FC Lisle-sur-Seine, der gerade um die Meisterschaft kämpft. Nicht gerade Daquins bevorzugtes Terrain. Doch der Commissaire ist nicht der Typ, der den Ball flach hält. Und das Flutlicht wirft trübe Schatten. (Hördat)

+ https://www.swr.de/swr2/hoerspiel/swr2-hoerspiel-podcast-108.html

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SWR 2 – https://www.swr.de/swr2/hoerspiel/andreas-weiser-die-welt-ist-wofuer-ich-sie-halte-100.html

„Was ist der Klang der Welt? Das Rauschen des Meeres? Eine Polizeisirene? Ein Surensänger aus dem Senegal oder vielleicht ein Scherenschleifer aus Rio de Janeiro? Ein nächtliches Dorf in Friesland? Vogelgeschrei im Urwald, die Einlass-Schleusen in der Londoner Underground oder die absolute Stille in einer brasilianischen Riesenhöhle? Alle Sounds/Klänge finden jetzt in diesem und in jedem existierenden Moment der Welt statt. Könnten wir sie alle hören – jetzt und gleichzeitig -, würde uns dieses Klanggemisch in den Wahnsinn treiben. Also selektieren wir, hören das, was wir gerade hören wollen…

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Sadegh Hedayats Text „Die blinde Eule“ ist 1936 erstmals in Bombay erschienen. Es ist der Opiumtraum eines wahnhaft Liebenden, der zur Reise ins Reich der Toten wird.

„Wunden gibt es, die wie die Lepra an der Seele nagen, langsam, in der Einsamkeit. Es sind dies Leiden, die man keinem erzählen kann.“ In „Die blinde Eule“ beschreibt der iranische Schriftsteller Sadegh Hedayat die Opiumdelirien eines verstörten Federkastenmalers, der sich nach nichts mehr als Zärtlichkeit und Schönheit sehnt, aber Allah und die Welt der „Canaille“ angeekelt meidet…

https://www.ndr.de/ndrkultur/sendungen/hoerspiel/Hoerspiel-Die-blinde-Eule,sendung1014516.html?fbclid=IwAR3pPfM878HcBj1SwgMLxuXP-4YqQ3Eqy0qOdKfqO6xSoN1CeNbtwe-9pic

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DLF Kultur – Samstag, 21. März 2020 um 20:05 Uhr

Hörspiel Hölle ist das Protokoll eines Verhörs und ein Prozess, der kurz wäre, könnte man sich nur auf die richtige Beschreibung der Hölle einigen und müssten, weil man es nicht kann, nicht immer Teile des Prozesses wiederholt werden. Die Prozessbeteiligten sitzen inmitten der Bilder, die sie von der Hölle haben und deren Teil sie sind, als vom Sohn ins Hörspiel Hölle geholt und als Stimmen auf uns losgelassen. Der Sohn sagt: „Durch einen krötenbesetzten Torbogen schreitet eine unansehnliche Gestalt, mehr Tier als Mensch, mit rotglühenden Augen und einem vergitterten Hochofen mit glühenden Kohlen als Bauch, den ihr mit einem Reißverschluss versehenes schwarzes Gewand als dreieckiges Auge Gottes erscheinen lässt. Ihr Maul hat sie weit aufgerissen, es zeigt vier spitze Eckzähne vor dem feuerflammenden Schlund. Als Zeremonienmeister trägt sie eine vierfache Sense, mit der sie mir vierfach das Wort im Mund herumdrehen wird.“ Sie sagen: „Die Schuld des Delinquenten ist erwiesen durch den Umstand, dass der Prozess stattfindet. Eine Anhörung des Delinquenten ist nicht vorgesehen, er meldet sich trotzdem.“ Der Sohn ist verurteilt, soviel steht fest. Von wem? Vom Vater. Diesen Vater, der in seiner Freizeit Gott ist, lässt der Sohn im Äther verschwinden. Dort ist die Hölle. Und der Himmel ist in die Hölle gefahren.. (Hördat). DLF Kultur

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Sir Luke Enderby hat soeben siegreich die Anklage in einem Mordprozess geführt. Dank seiner Redekunst ist der sogenannte „Blondinenmörder“ verurteilt worden, obwohl dessen Schuld nicht eindeutig bewiesen werden konnte. Seine Ehefrau hätte ihn entlasten können, aber sie war zum Zeitpunkt der Verhandlung krank und wurde nicht gehört…
Das kleine Kriminalhörspiel der berühmten englischen Autorin wurde im vergangenen Jahr wiederentdeckt und erscheint hier erstmals in deutschsprachiger Produktion.

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/hoerspiel-speicher/index.html

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Der junge Hölderlin war voller Ideale, einer, der die Welt neu denken wollte. Ein Supergenie. Ein Zweifler. Ein Wanderer. Zum Denken und Schreiben brauchte er das Laufen. Die Autorin und zwei Musikerinnen versuchen, mit dem Poeten Schritt zu halten. Im Frühjahr 1795 unternahm Hölderlin nach einem dunklen Winter „eine kleine Fußreise“, 300 km in sieben Tagen, von Jena nach Halle, Dessau und Leipzig. Die Autorin begibt sich mit der Sängerin Anne Schneider und der Akkordeonistin Susanne Stock auf Spurensuche. Sie laufen einen Teil seiner Strecke nach, 20 bis 25 Kilometer am Tag. Sie spüren Rhythmus und Musikalität seiner komplexen Sprache nach, die sich im Schreiten entfalten, nähern sich dem scheinbar schwer zugänglichen Dichter und transportieren seine Themen ins Heute: Unterwegssein, Grenzen überschreiten, Scheitern, Weitermachen.

Hörbar: https://www.mdr.de/kultur/radio/ipg/sendung-537920_ipgctx-true_zc-4cd383ea.html

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Von 1799 bis 1804 unternahm Alexander von Humboldt eine Forschungsreise nach Lateinamerika und hielt die Erlebnisse und Ergebnisse seiner „physikalischen Geographie“ in der 30 bändigen „Voyage aux équinoxiales du Nouveau Continent“ fest. Seit über 20 Jahren leben die zwei Deutschen Otto und Heinz in Amazonien am Rio Manacapuru und Rio Urugu mitten im Urwald.
In diesem O-Ton-Hörspiel verschränken sich die Texte von Humboldt mit den Stimmen der Ausgewanderten und den Klängen der ungebändigten Natur zu einem Fluss der Bilder vom Mythos Lateinamerika, erzählen und erfinden Geschichten vom Leben und Überleben – und von der Faszination an einem unwirtlichen und unfassbaren Teil der Erde.

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/hoerspiel-und-medienkunst/wie-gut-muss-im-mond-wohnen-sein-100.html

 

 

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