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Posts Tagged ‘Telepolis’

Damit alles gut sitzt und in die richtige Richtung guckt, gibt es zunehmend Algorithmen im Einsatz

Zurecht ärgern wir uns, wenn mitten im Dauerlauf der Schnürsenkel aufgeht und wir auf dem Waldweg anhalten müssen, um uns den Laufschuh neu zu binden. Das bringt total aus dem Tritt und ist sehr ärgerlich. Aber netterweise lässt uns in Zukunft die Technik hier nicht im Stich. Ein einfach vor sich hin gesprochenes „Hey Google, schnüre mir meinen Schuh fester“ kann da schon genügen.

Vorausgesetzt, man kann mit Voice Command seinen Nike Laufschuh erreichen, der sich dann fester zieht. Vorausgesetzt auch, man kann sich im Laufdelirium noch an den blöden Befehl erinnern, der einem den Schuh auch fester zieht. Sonst kann da alles mögliche passieren. Wer bestellt schon gerne aus Versehen bei Amazon einen Drittstaubsauger, nur weil er etwas undeutlich seine Schnürriemen kommandieren will und das Gerät hier etwas falsch verstanden hat. Das wäre doch blöd. Telepolis

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Das Eis auf der gigantischen arktischen Insel habe einen Kipppunkt, einen Punkt ohne Wiederkehr erreicht, berichten zahlreiche Medien

Ist der grönländische Eisschild unwiederbringbar verloren? Immerhin ist in ihm genug gefrorenes Wasser gebunden, um den Meeresspiegel im globalen Mittel um sieben Meter steigen zu lassen…

Die Berichte gehen auf eine soeben im Fachblatt Nature Communications Earth and Environment veröffentlichten Studie US-amerikanischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zurück. Auf Twitter weisen allerdings andere Wissenschaftler wie Stefan Rahmstorf vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung oder Michael Mann von der Penn State University in den USA darauf hin, dass die Studie diese Aussagen nicht deckt. Vermutlich gehen sie auf eine unpräzise und reißerisch formulierte Pressemitteilung einer der beteiligten Universitäten zurück. – Telepolis

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Wer wird diesmal verschwinden? Abends, nach Sonnenuntergang, breitet sich die große Unsicherheit aus in Portland, Oregon: Großraumlimousinen folgen Demonstranten, die an den anhaltenden Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt in der westamerikanischen Stadt teilgenommen haben. Plötzlich steigen aus dem Wagen in militärischen Kampfuniformen gekleidete und vermummte Männer aus, die – ohne ein Wort mit den überrumpelten Demonstranten zu wechseln – einzelne Protestteilnehmer herausgreifen, in ihr Auto zerren und mit ihnen wegfahren.

Was sich wie eine fiebrige Machtfantasie rechtsextremer Polizisten anhört, die in ihren mit „NSU 2.0“ unterschriebenen Drohmails schon mal das Abschlachten von Kindern ankündigen, ist in den Vereinigten Staaten bereits bittere Realität. – Heise.de

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Extremismus der Mitte statt Hufeisen: Ein polemischer Kommentar, der den Erfurter Pakt zwischen bürgerlichen Kräften und den Faschisten der Höcke-AfD zu erklären versucht

Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen.

Max Horkheimer

Heise.de

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Die Apologeten des Amok laufenden Kapitalismus haben nur noch die „Freiheit zum Tode“ anzubieten

Die schnelle Ausbreitung der Klimaschutzbewegung über die ganze Welt ist in der Tat bemerkenswert. Bemerkenswert ist auch der Hass, den diese Bewegung erfährt, speziell der gegen Greta Thunberg. Das bürgerliche Subjekt in der Krise will einfach nicht wahrhaben, dass seine kapitalistische Lebensart unhaltbar geworden ist. Selbst bereits kleinste Stellschraubenänderungen bringen den latenten oder expliziten Faschisten in Rage…,..

https://www.heise.de/tp/features/Gesellschaftliche-Naturkatastrophen-und-die-neue-Klimaschutzbewegung-4660050.html?seite=all&fbclid=IwAR2YyhezVTKLQuk3cf30FqNO24uXITSv_JlvO4zRcnqgtSXYIjfGoUUE9J8

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Nach dem Zweiten Weltkrieg, den sie eigentlich gewonnen hatten, sahen sich die Engländer als eine Nation im Abstieg. Der Rückzug aus den Kolonien in den 1950ern und 1960ern und die Umwandlung des Empire in einen Commonwealth of Nations waren nicht dazu geeignet, das englische Selbstbildnis freundlicher zu gestalten. Der Verlust des Weltreichs ist ein bis heute unbewältigtes Trauma und hat immer wieder Figuren hervorgebracht, die eine Rückkehr zur alten Größe versprechen – von den Brexiteers unserer Tage bis zum Gangster Harold Shand in The Long Good Friday. – heise.de

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(Februar 1999) – „Der Weltkrieg mit dem im Untergrund ausgedehnten Usurpator erinnerte auf keine Weise an frühere Kriege. Beide Parteien, die sich gegeneinander innerhalb von wenigen Sekunden vernichten könnten, haben sich gerade dadurch, weil sie mit der Information kämpften, physisch gar nicht berührt. Es ging darum, wer wen mit den lügnerischen Fetzen der gefälschten Bits schlägt, über den Kopf mit dem Seemannsgarn haut, in die Gedanken wie in eine Festung eindringt und alle Stabsmoleküle des Feindes darin durcheinander bringt, so daß er von der informatischen Paralyse befallen wird. Die operative Oberhand gewann sofort der Verstern, da er der Hauptbuchhalter und Quartiermeister der Arde war: er hat also die Ardbewohner falsch über die Stationierung der Armeen, der Vorräte, der Schiffe, der Raketen und der Kopfschmerztabletten informiert; er hat sogar die Anzahl der Nägel in den Schuhsohlen der Führung verdreht, um durch das ozeanische Übermaß der Lügen jeglichen Gegenangriff im Keime zu lähmen…“. Heise.de

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Eine norwegische Studie hat den Befund aus den USA bestätigt, wo weiße konservative oder rechte Männer diese Orientierung haben

Wissenschaftlich ist akzeptierter Konsens, dass es eine Klimaerwärmung gibt, die sich in den letzten Jahrzehnten beschleunigt hat, und dass diese mit dem industriellen Zeitalter eingesetzt hat und von den Menschen verursacht wird. Abgesehen von Vertretern bestimmter Unternehmen, die Geschäftseinbußen fürchten, Lobbyisten und damit verbundenen Politikern gibt es auch eine Schicht von Menschen in vielen Ländern, die davon nichts wissen will, dies leugnet oder eine Verschwörung hinter der Behauptung der anthropogenen Klimaerwärmung mit riskanten Folgen sieht.

Heise.de

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Prolog: Gegenwärtig prüft die Biosphäre, ob sie die Spezies homo sapiens aus dem Rennen nimmt, und wenn ja, wann und auf welche Weise. Im Zuge dieser Überprüfung hat sich die Idee herauskristallisiert, der Menschheit eine Art von „Mitbestimmung“ über ihr Schicksal einzuräumen: in Form eines Paktes für das Überleben. Bisher sah sich die Biosphäre uneingeschränkt dem Prinzip der Nicht-Intervention verpflichtet. Auch in Zukunft wird sie davon Abstand nehmen, sich in die ausschließlich inneren Angelegenheiten einer Spezies einzumischen.

Was die Spezies Mensch betrifft, so unterstützt die Biosphäre weder das Selbstbild des zeitgenössischen Menschen, noch interessiert sie sich für die Erhaltung oder Durchsetzung von Menschenrechten, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Selbstbestimmung usw.auch dann nicht, wenn diese Prinzipien von Menschen dazu missbraucht werden, Ziele wie partielle Selbstausrottung durch Kriege, Sklavenhaltung, Kolonialismus und ähnlichen Verhaltens-Müll zu verfolgen oder gesundzubeten.- heise.de

 

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