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Die Inzidenz ist hoch wie nie. Doch der Coronavirus-Experte Christian Drosten von der Charité Berlin macht Hoffnung: Das Änderungspotenzial von Sars-Cov-2 ist grundsätzlich begrenzt, sagt er. Von Sascha Karberg und Richard Friebe

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Die Stringtheorie und die Theorie der Parallelwelten faszinieren. Aber wo endet die Wissenschaft, wo beginnt die Spekulation?

Ein Kommentar von Hartmut Wewetzer 

Die Physik hat Welten weit jenseits des Alltäglichen erobert, zumindest in Gedanken. Die Stringtheorie etwa erforscht den Kosmos des Allerkleinsten. Ihr zufolge setzt sich das Universum aus vibrierenden „Saiten“ (Strings) zusammen. Der kosmische Tanz ihrer Schwingungen erzeugt das All mit all seinen Kräften und Elementarteilchen. Was zunächst so einfach wie elegant klingt, bedarf jedoch atemberaubender Annahmen, um mathematisch folgerichtig zu sein. So geht die Superstring-Theorie von zehn Dimensionen der Raumzeit aus, die bosonische Stringtheorie gar von 26. Noch fantastischer klingt die Theorie des Multiversums. Ihre Vertreter behaupten, dass es neben unserem Universum viele weitere gibt. Die je nach Modell endliche oder unendliche Zahl der Parallelwelten gibt sich im Multiversum ein Stelldichein.- tagesspiegel.de

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Hunderte Bunker aus Beton säumen die Küsten, Zeugnisse der bewegten Geschichte der Kanalinseln zwischen England und Frankreich. Auf Spurensuche mit dem britischen Schauspieler John Nettles

Es riecht nach Sonnenmilch. Was seltsam ist, denn der Duft steigt aus der Heide auf. Tatsächlich ist es der Ginster. Er riecht wie ein gut eingecremter Körper am Strand. Links und rechts des schmalen Pfades breiten sich die Sträucher aus, quittengelb, bis runter zur Klippe. Rechts taucht die Ruine von Grosnez Castle auf, ein Spitzbogen, der malerisch den ultramarinblauen Himmel rahmt. John Nettles läuft weiter, würdigt die mittelalterlichen Mauerreste kaum eines Blickes.- tagesspiegel.de

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Götz Alsmann kann das lärmende Formatradio mit seinen krankhaft gut gelaunten Moderatoren nicht mehr ertragen …

Sie sind nicht sicher, woran man Formatradio erkennt? Sobald Ihre Ohren anfangen zu kotzen, hören Sie Formatradio.

Pestilenz und Fußpilz über den, der das erfunden hat! Das Radio war immer eine Wundertüte. Man ließ sich überraschen, was als Nächstes kommen würde. Die Beatles oder Rex Gildo oder das Jochen Brauer Sextett oder T. Rex. Und man schaute in die Programmzeitschrift, um zu erfahren, wann das ersehnte Kriminalhörspiel, die Glückwunschsendung oder der politische Kommentar ausgestrahlt würden. Heute ist das Radio keine Wundertüte mehr. Es ist ein Brechbeutel.

Die darin frei marodierenden Kotzbrocken sind krankhaft gut gelaunte Moderatorendarsteller, eine musikalische Bandbreite zwischen Platz eins und Platz vierzig der aktuellen Hitparade – vorausgesetzt, die Lieder werden in englischer Sprache oder dem, was Dieter Bohlen dafür hält, interpretiert. So, wie man offensichtlich im beginnenden 21. Jahrhundert im Kino keinen zweieinhalbstündigen Film mehr überstehen kann, ohne ständig irgendwelchen popcornförmigen und nach Nacho-Saucen stinkenden Lebensmittelersatz in sich zu verklappen, so darf es im Formatradio auch keinen Moment ohne irgendeine musikalische Berieselung geben. Immer schwabbelt ein rhythmisches Geräusch durch den Äther, jede Moderation muss mit Tsikke-tsikke-wumm untermalt werden.

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