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Posts Tagged ‘T.S.Eliot’

TS Eliot’s The Waste Land read by Alec Guinness. Timings for the segments: 0:06 I. The Burial of the Dead 4:54 II. A Game of Chess 10:11 III. The Fire Sermon 17:33 IV. Death by Water 18:10 V. What the Thunder Said

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„Am Ende unserer Suche werden wir wieder da stehen, wo wir anfingen, und wir werden diesen Ort zum ersten Mal sehen.“

„At the end of all our exploring will be to arrive where we started and know the place for the first time“

taken from T.S. Eliot „Little Giddings – No. 4 of „Four Quartets“ released 1943-44.

via: http://alive-wolfgangfm.blogspot.com/ (sonst leer)

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T.S. Eliot war ein zerrissener Mensch. Die Tiefendimension seiner Lyrik macht ihn zu einem Jahrhundertdichter. 1948 erhält er den Nobelpreis. Kurz davor wird er anglikanischer Christ. Sein Werk ist durchzogen von der brüchigen Hoffnung auf eine spirituelle Erneuerung.

Von Burkhard Reinartz – DLF

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T.S Eliot

Unreal City,

Under the brown fog of a winter dawn.

A crowd flowed over London Brigde, so many,

I had not thought death had undone so many.

+

Unwirkliche Stadt,

Im braunen Nebel eines Wintermorgens,

Strömte die Menge über London Brigde, so viele,

Ich glaubte nicht, der Tod fälle so viele.

+

Eliot zeigt in der letzten Zeile eine Beschreibung der Totenprozession in Dantes Inferno, wie die Menschen über London Brigde strömen. Die geschäftige Stadt London, eine vor Augen liegende Wirklichkeit, erscheint dem Dichter als solche als „unreal“, das heißt: als tot.

(im Schlußteil von Das wüste Land werden nicht nur London, sondern auch Jerusalem, Athen und Alexandria, die Entstehungszentren der westlichen Kultur, „unreal“ genannt. Das doppelsichtige Auge richtet sich auch auf die Geschichte).

Eine solche Doppelbelichtung ist der wahren Sicht der Wirklichkeit in ihrer Realität gemäß. Die Wirklichkeit selbst erheischt sie. Hier werden Geist, Personalität, Leben und Materie zusammengesehen. sie sind nicht getrennt…

> Keiji Nishitani – Was ist Religion? – Shukyo towa nanika – Insel 1986

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T.S.Eliot

Chöre aus „The Rock“

VII

Im Anfang schuf Gott die Welt. Wüst und leer. Wüst und leer.

Und Finsternis war auf der Tiefe.

Und sobald Menschen da waren, kämpften sie sich mit

Qualen auf jede Art und Weise  zu Gott hin

Nichtig und blind, denn nichtig ist der Mensch und ohne Gott

nur ein Flugsamen im Wind, den es hierhin und dorthin

weht, der nirgends vor Anker geht, und kommt nicht zur Keimung.

Sie folgten den Lichtern und Schatten, und das Licht führte

sie voran ins Licht, der Schatten ins Finstere,

zur Anbetung von Schlangen und Bäumen, Teufelsanbetung

lieber als nichts:

sie schrieen nach Leben über dem Leben,

nach Verzückungen, die nicht fleischlich wären.

Wüst und leer. Wüst und leer. Und Finsternis auf der Tiefe.

(Das wüste Land)

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T.S. Eliot schrieb in seinem bekannten Essay >>Tradition and the Individual Talent<< folgende Zeilen zu der Rolle, die der Dichter im Schaffungsprozess der Dichtung spielen soll:

„…denn ich [Eliot] bin der Meinung, daß der Dichter nicht eine ‚Persönlichkeit‘ darzustellen hat, sondern ein bestimmtes Medium, welches nur ein Medium und nicht eine Persönlichkeit ist, in dem sich Eindrücke und Erfahrungen in besonderer und unerwarteter Weise verbinden. Eindrücke und Erfahrungen, welche für den Menschen wichtig sind, mögen keine Rolle in der Dichtung spielen, und jene, welche in der Dichtung wichtig werden, mögen nur eine unbedeutende Rolle für den Menschen, die Persönlichkeit spielen.“

In Anlehnung an diese Zeilen wird T.S. Eliots Persönlichkeit in meiner Bearbeitung nur eine untergeordnete Rolle spielen. Stattdessen möchte ich versuchen zu umreißen, welches Medium er geschaffen hat, um das Bild eines gesellschaftlichen Zustands auszugestalten, und welche Quellen Eliot benutzt hat, um sie durch eine Art Katalyse zu diesem Gedicht der Moderne werden zu lassen.- http://www.okaze.de/akh/uni/eliot.html

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Und, wie ich schon sagte, ein kleines Stück Ehrlichkeit hat einen langen Weg zu gehen. Das ist es, wovor die meisten von uns sich fürchten: ehrlich zu sich selbst zu sein und den Trick mit der Selbsttäuschung aufzugeben.

T.S.Eliot sagt: „Die meisten von uns sind Selbsttäuscher, die unendliche Mühen auf sich nehmen, aber selten erfolgreich sind.“

Und Eliot sagte noch etwas anderes: “ Ihr seid nichts als ein Haufen vorgestriger Reaktionen.“

Grundlagen der Gestalt-Therapie – Klett-Cotta – 2007 – Seite 148

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Denkt an den Glauben, der sie holte von ihrem Herd

Auf den Ruf eines wandernden Mönches.

Unsre Zeit ist eine Zeit der farblosen Tugend

Und der farblosen Laster,

Da kein Mensch das Kreuz niederlegen wird,

Weil es keiner genommen.

Und doch ist dem Mann des Glaubens und der Zuversicht

Nichts als unmöglich verwehrt.

Laßt uns lauter machen unseren Willen.

Hilf uns, Herr Herr

O God, help us

T.S. Eliot – Gedichte – Suhrkamp 1984

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