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Die Pflanzenforscherin Anja Linstädter untersucht, wie sich Landflächen durch den Klimawandel verändern – und was man dagegen tun kann. Interview von Hanno Charisius

Am Donnerstag veröffentlicht der Weltklimarat IPCC einen Bericht, der beschreibt, wie sich die Erderwärmung auf die Landflächen auswirkt. Immer mehr Landschaften könnten sich von Kohlenstoffspeichern in Treibhausgasquellen verwandeln und die Erwärmung beschleunigen. Die Pflanzenforscherin Anja Linstädter von der Universität Bonn untersucht Böden in Namibia und erklärt, was die Beobachtungen dort für den Rest der Welt bedeuten…,.. SZ

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In der Arktis weicht der Permafrostboden derzeit mit ungeheurer Geschwindigkeit auf. Messungen zeigen, dass in einigen kanadischen Regionen der Boden bereits so stark abgetaut ist, wie Experten es eigentlich erst für das Jahr 2090 erwartet hatten. Mancherorts ist der Boden zwischen den Jahren 2003 und 2016 um 90 Zentimeter abgesackt. Ursache für das große Schmelzen seien eine Reihe ungewöhnlich heißer Sommer, schreibt eine Gruppe um die britische Geologin Louise Farquharson im Fachblatt Geophysical Research Letters.

Was in der Arktis derzeit passiert, die Seen, die sich dort bilden, wo der Boden eigentlich durchgefroren sein sollte, hatten die Klimaforscher vom UN Intergovernmental Panel on Climate Change IPCC erst für Ende des Jahrhunderts erwartet. Das sie sich bereits jetzt bilden, übersteigt die schlimmsten Erwartungen der Wissenschaftler…,.. SZ

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Gustav Landauer (1870 – 1919) war, wie er selbst schrieb, „etwas unüblich“ und passt „in kein Schubfach“: Als Anarchist verwarf er Gewalt und Terror und bekämpfte den Kriegswahn und Militarismus, den Staat und den Parlamentarismus. Als Individualist plädierte er für eine herrschaftsfreie Gesellschaft, in der sich die Einzelnen zu Gemeinschaften zusammenschließen. Skeptisch blieb er gegenüber den Ansprüchen von Theoretikern, endgültig die Welt erklären zu wollen; er wandte sich einer „gottlosen“ Mystik zu, in der „das Selbstgefühl und die Liebe zusammenschmilzt zur großen Welterkenntnis …“. Am 2. Mai 2019 jährt sich seine Ermordung zum 100. Mal. (Produktion 2015) – SWR 2 Zudem: Prantls Blick

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Aus dem Geistesleben: Bazon Brock und seine „Denkerei“ nehmen Abschied vom Oranienplatz in Berlin und hoffen auf Wiederauferstehung noch vor Ostern. Von Willi Winkler

Wenn Berlin überhaupt den Anspruch erheben kann, eine Kulturmetropole zu sein, dann ist der vor bald 250 Jahren begründet worden, als sich die außeruniversitäre Intelligenz zum ersten Mal in Salons um vorwiegend weibliche Gastgeber scharte. Da konnte, unbehelligt von Krone und Altar, die Aufklärung diskutiert und verbreitet werden, die Immanuel Kant von Königsberg aus verkündet hatte, da ging es um Religionsfreiheit und nicht zuletzt um die jüdische Emanzipation. Es ging natürlich auch darum, sich gegenseitig die illustersten Gäste abzujagen…,… SZ

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Wie wenig man in Europa auch von Afrika weiß, eines weiß fast jeder: „Afrika“ gibt es nicht mehr. Wer den riesigen Kontinent so benennt, unterschlägt nicht nur die gewaltigen Unterschiede zwischen den 54 Ländern, als seien sie nicht der Rede wert; er steht auch im Verdacht, das kolonialistische Bild vom indifferent-chaotischen „schwarzen Kontinent“ zu erneuern.

Umso überraschter ist man, dass der 46-jährige senegalesische Wirtschaftswissenschaftler und Essayist Felwine Sarr das A-Wort sogar im Titel seines heute auf deutsch erscheinenden Manifests „Afrotopia“ führt, eines der in den letzten Jahren meistbeachteten Werke in der Postkolonialismusdebatte.

https://www.sueddeutsche.de/kultur/felwine-sarr-neokolonialismus-afrotopia-1.4301691

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  • Bereits gegen 1900 galten Wildkatzen in vielen Teilen Deutschlands als ausgestorben.
  • Mittlerweile leben mehrere Tausend der Tiere wieder im Land.
  • Ihre Rückkehr verdankt sie auch Naturschützern, die jahrelang Bäume gepflanzt und ihr so neue Lebensräume bereitet haben.
Von Katrin Blawat, SZ Wissen

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Ironie der Geschichte: Eigentlich gilt den Brexit-Hardlinern Dank. Kaum jemand hat in der jüngeren Vergangenheit mehr für Europa geleistet als diejenigen, die die EU für überflüssig erklären.

Von Carolin Emcke

Zum Henker fühlte Ko-Ko sich nicht berufen. Er war ein einfacher Kimono-Schneider in dem Ort Titipu. Doch weil er gegen das rigorose Flirtverbot des Kaisers verstoßen hatte, wurde Ko-Ko zum Tode verurteilt. Als der professionelle Vollstrecker des Hofes ausfiel, ernannte man Ko-Ko zum Scharfrichter, der alle Verurteilten, sich selbst eingeschlossen, enthaupten sollte… SZ

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