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Posts Tagged ‘SWR2 Wissen’

Meditation wird als Entspannungstechnik immer beliebter. Selbst extrem rationale Manager meditieren, um ihren Berufsstress abzufedern. Meditation ist jedoch ein komplexes und langfristiges Geschehen: Sie verändert Gehirnstrukturen und Gefühle. Meditieren birgt zudem Risiken: Wer an einem Kindheitstrauma leidet, ist beim Therapeuten besser aufgehoben als auf dem Sitzkissen. Das höchste aller Glücksgefühle beim Meditieren ist die Erleuchtung. Inzwischen wissen Neurowissenschaftler gut Bescheid, was diesen Zustand auslöst. – SWR2

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Lange lehrte und forschte Raul Hilberg unbeachtet an einer amerikanischen Provinzuniversität. Heute gilt er als Begründer der empirischen Holocaust-Forschung. Sein Hauptwerk „Die Vernichtung der europäischen Juden“ beschrieb den Holocaust als Massenmord durch bürokratische Arbeitsteilung, es erschien im Jahr 1961.

Nüchterne Betrachtung, so Hilberg, sei der einzige Stil, wie man dieses Thema behandeln könne. Der gebürtige Wiener, der 1939 vor Hitler in die USA floh, musste bis in die 1980er-Jahre auf Anerkennung warten. SWR2

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Träume ähneln Gedanken mehr als bisher angenommen. Sind Schlaf und Wachsein also das Gleiche? Wo endet Denken und wo beginnt Träumen? Die Schlafforschung untersucht, was beim Einschlafen und Aufwachen im Gehirn passiert. Durch neue Technologien sind solche Untersuchungen nun möglich. Von Eva Wolfangel. | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/schlafen-denken | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen – beta.ardaudiothek.de

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In Hecken sehen viele nur Gestrüpp. Dabei sind die wilden Gewächse gut für Klima, Artenschutz und Landwirtschaft – und ihre Früchte schmecken auch.

Mit dem Projekt „CarboHedge“ betritt das Braunschweiger Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, Neuland. Denn bei der wissenschaftlichen Erhebung der Treibhausgasemissionen, die jedes Jahr aus der Landwirtschaft kommen, waren Feld-Hecken bislang weiße, linienförmige Flecken, von denen niemand so genau sagen konnte, wie sie sich eigentlich auf die Klimabilanz auswirken.

Doch das vermeintlich wertlose Gestrüpp einer Hecke ist gar nicht wertlos, sondern hat enormes Potenzial als Langzeit-Speicher für Kohlenstoff. Zusätzlichen Kohlenstoff speichere eine Hecke auch in Form von Humus im Boden – und sogar im weit verzweigten Wurzelgeflecht der Hecke selbst, so die Braunschweiger Forscher. SWR2 Wissen

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Die Medien sprechen von einer „Weltsensation“: Anfang April 2019 präsentiert der Astrophysiker Heino Falcke das erste Bild eines Schwarzen Lochs – ein Wendepunkt in der Astronomie. Ralf Caspary im Gespräch mit Heino Falcke. swr2 Wissen

 

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Wäsche waschen statt zu arbeiten: Wir alle haben schon mal prokrastiniert. Für manche wird das Aufschieben aber zur echten Lebenskrise. Wie entkommen sie der Prokrastination?

Prokrastination hat viele Gesichter und geschieht oft im Verborgenen: Die Wissenschaftlerin, die im Bundestag keine schriftlichen Anfragen mehr verfassen kann. Der Chemiker, der vor dem Schreiben seiner Dissertation verzweifelt. Der frisch geschiedene Mann, der seine Post nicht mehr öffnen kann. Viele fühlen sich ohnmächtig und kämpfen um ihre Selbstachtung.

Eine neurowissenschaftliche Studie der Ruhr-Universität Bochum hat gezeigt, wie groß die Hürde für Aufschiebende auch physiologisch sein kann: Bei ihnen sah man im Kernspintomografen ein größeres Gefühlszentrum im Gehirn; sie fürchten also wahrscheinlich eher die negativen Konsequenzen ihres Tuns. Gleichzeitig war diejenige Hirnregion weniger aktiv, die ihre Handlungen steuert. – SWR 2 Wissen

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Sendung am Manfred Lütz im Gespräch mit Ralf Caspary.

Wir gehen zwar ständig mit psychologischen Kategorien um, sprechen von Narzissmus, Burnout, Depression, aber die wenigsten wissen, was sich hinter diesen Störungen genau verbirgt, wie man sie behandeln kann. Mehr Aufklärung ist notwendig. SWR2 Wissen

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Der Mensch ist die einzige Spezies, die fast ausschließlich auf zwei Beinen unterwegs ist. Damit wir das Gleichgewicht halten, koordiniert das Gehirn die komplexen Informationen aus Rezeptoren in der Muskulatur, Sensoren im Innenohr und den Augen. Viele Erwachsene können jedoch die Balance nicht mehr halten, Stürze nehmen zu. Die WHO nennt sie als zweithäufigste zum Tode führende Unfallursache nach Verkehrsunfällen. Mehr Bewegung, Balance-Übungen und geistige Entspannung können vorbeugen. – SWR2 Wissen

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Wie komme ich von Hier nach Da? Wenn wir Richtungen und Entfernungen einschätzen, sind im Gehirn Orts- und Gitterzellen aktiv. Für ihre Entdeckung gab es 2014 einen Nobelpreis. Doch dieses „Navigationssystem des Gehirns“ kann offenbar noch mehr. Es sortiert Begriffe und Erinnerungen und klassifiziert, wer uns näher oder ferner steht. Forscher*innen prüfen nun, ob unser Geist besser arbeitet, wenn wir uns nicht nur bewegen, sondern gezielt im Raum orientieren müssen. Und ob er nachlässt, wenn Orts- und Gitterzellen älter werden. SWR2 Wissen

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