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Posts Tagged ‘Stefan Blankertz’

Schriftenreihe des Murray Rothbard Institut für Ideologiekritik in der edition g. 115


Demokratie ist die heilige Kuh. Ist sie wirklich die beste, gar die einzige Methode, um Freiheit, Frieden und Wohlstand zu bewahren? Stefan Blankertz gibt, basierend auf Vorarbeiten u.a. von Emma Goldman und Gustav Landauer, notwendig provokative Antworten in einer Zeit, in der die Demokratie zwischen der Schere von Rechts und Links immer mehr die Form des schon überwunden geglaubten Totalitarismus annimmt. Der Titel »Verschwinde, Staat!« stellt eine Hommage dar an den Ethnologen von herrschaftsfreien Stämmen, Christian Sigrist.

Theorie | 115

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Seit 1942 lebte Martin Buber im arabischen Viertel Abu Tor von Jerusalem, aus dem Mitte Mai 1948 alle Juden evakuiert werden sollen. »Buber weigert sich, seine Bibliothek zu verlassen. Einige Bücher, zusammen mit Sandsäcken, verstopfen die Fenster. Einer der Militärs fragt ihn, ob er etwas brauche; er verneint und weist nur darauf hin, dass er das Haus nicht ohne seine Bücher verlassen werde und dass die arabischen Nachbarn, mit denen er die besten Beziehungen habe, ihn schützen würden. Man musste ein Mittel finden, ihn zu überzeugen. Während der weiten Waffenruhe übernimmt seine (24-jährige) Enkeltochter Judith die Verhandlungsführung. Man stellt ihm also für den Umzug der Bibliothek Lastwagen zur Verfügung, die der Verteilung von Mehl dienen und leer zurückkehren – die Spuren davon wird man den Büchern lange ansehen. Nun erst erklärt sich Buber bereit, das Haus zu verlassen. […] Er wohnt zunächst in einer Pension […], und zieht dann in das ehemalige arabische Wohnviertel von Talbieh, wo er […] bis ans Ende seiner Tage wohnen wird; er kauft das Haus erst, nachdem er sich vergewissert hat, dass es nicht einem Araber weggenommen wurde.« (Dominique BourelMartin Buber: Was es heißt, ein Mensch zu sein [2015], Gütersloh 2017, S. 564f.)

antibuerokratieteam.net – BLANKERTZ BLOGGT

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Die Gestalttherapie – mit Stefan Blankertz

 

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Ein Gespräch von Tommy Casagrande mit Stefan Blankertz anlässlich des Erscheinens seines Buches

»Politik macht Ohnmacht: Demokratie zwischen Rechtspopulismus und Linkskonservativismus« – murray-rothbard-institut.de

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Der libertäre Diskurs in Deutschland scheint seit letztem Jahr (2015) auf das Thema Migration, Einwanderung, Flüchtlinge, Sicherung der deutschen Staatsgrenze verengt. Dies ist ein großes Glück für die Herrschenden, die hiermit eine Legitimation von ungeahnter Seite erhalten haben und zugleich freie Hand, ohne jede Kritik die Ausweitung staatlicher Tätigkeiten voranzutreiben. Wer behauptet, aus dem libertären Grundsatz des Selbsteigentums würde sich unmittelbar zwingend die Position deduzieren lassen, unter den gegenwärtigen Bedingungen für geschlossene Staatsgrenzen einzutreten, führt meist drei vermeintliche Folgen der Masseneinwanderung ins Feld.

1. Die Flüchtlingswelle münde in höhere Staatsausgaben und damit in höhere Steuern (oder Äquivalenten wie Inflation).

2. Eine andere Folge der Zuwanderung, die nach Ansicht einer Reihe von Libertären das Schließen der Grenzen als einzige freiheitliche Option zulässt, ist die befürchtete Zunahme an Kriminalität.

3. Schließlich wird in zum Teil zunehmend fanatischer Weise als Folge der Migration die Bedrohung ethnischer Homogenität benannt.

Etwas erweiterte und überarbeitete Version des Statements, vorgetragen beim Libertären Stammtisch Erfurt und Weimar, am 21. Oktober 2016.

murray-rothbard-institut.de

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