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Posts Tagged ‘Stasi’

Bei Tatort Geschichte verlassen Niklas Fischer und Hannes Liebrandt, zwei Historiker von der Ludwig-Maximilians-Universität in München, den Hörsaal und reisen zurück zu spannenden Verbrechen aus der Vergangenheit: eine mysteriöse Wasserleiche im Berliner Landwehrkanal, der junge Stalin als Anführer eines blutigen Raubüberfalls oder die Jagd nach einem Kriegsverbrecher um die halbe Welt. True Crime aus der Geschichte unterhaltsam besprochen. Im Fokus steht die Frage, was das eigentlich mit uns heute zu tun hat. „Tatort Geschichte“ ist ein Podcast von Bayern 2 in Zusammenarbeit mit der Georg-von-Vollmar-Akademie.

Gegen Ende der Weimarer Republik werden zwei Polizisten auf dem Bülowplatz in Berlin erschossen. Einer der Täter ist junge Erich Mielke, der später der Chef der Stasi in der DDR werden wird. Wir sprechen über die Hintergründe der Tat, seine Flucht durch halb Europa und über Funktionäre, die ihn schützen. BR

Und: Erich Mielke – Vom Architekten der Stasi zum verurteilten Mörder

In der DDR wird Erich Mielke zum Architekten der Stasi, der auch Flüchtlinge an der Berliner Mauer erschießen lässt. Wir schildern den Fluchtversuch des letzten Mauertoten Chris Gueffroy und zeigen, wie Mielke die Stasi zum Unterdrückungsapparat formt. Doch nach der Wende holen ihn die Morde am Bülowplatz wieder ein. Bayern 2

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Mit seiner Kamera und ungeschöntem Blick dokumentierte Harald Hauswald den Alltag in der DDR. Das brachte die Stasi auf den Plan. Nach der Wende war er Mitbegründer der Agentur der Fotografen „Ostkreuz“ und wurde durch seine zahlreichen Schwarz-Weiß-Aufnahmen berühmt.

Die meisten seiner Fotos macht der Fotograf Harald Hauswald in Schwarz-Weiß: „Ich finde schwarz-weiß grafisch viel interessanter, weil es viel konzentrierter ist. Farbe lenkt zu sehr ab, bei Schwarz-Weiß kann der Betrachter das Bild zu Ende fantasieren.“ –

Fotograf Harald Hauswald „Der beobachtete Beobachter“

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Die Rote Armee Fraktion (RAF) war eine linksterroristische Gruppe in der Bundesrepublik Deutschland. Die Staatssicherheit sammelte zunächst Informationen über die Terroristen, beobachtete deren Aktivitäten und duldete ihre Reisen in den Nahen Osten über den Ostberliner Flughafen Schönefeld. In den 80er Jahren intensivierten sich die Kontakte und die Staatssicherheit bot zehn RAF-Aussteigern Unterschlupf in der DDR. Zudem trainierte das MfS einige Terroristen im Umgang mit Waffen.

Gegründet 1970 von Andreas BaaderGudrun Ensslin, Horst Mahler und Ulrike Meinhof verstand die RAF sich als „antiimperialistische Stadtguerilla“ nach südamerikanischem Vorbild. Der Gruppe gehörten bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1998 nie mehr als 20 Personen gleichzeitig an. Die Geschichte der RAF unterteilt sich in drei „Generationen“ von Terroristen, die sich zum Teil erheblich in ihrer Ideologie, Zielsetzung und auch Brutalität voneinander unterschieden…,.. https://www.stasi-mediathek.de/sammlung/stasi-und-raf/

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Wenn im „Ministerium für Staatssicherheit“ – vom überwachten Volk liebevoll „Stasi“ genannt – jemand den Telefonhörer abnahm, wurde ein Tonband angeschaltet: Die Stasi hörte nicht nur alles, sie nahm es auch auf. –

Von Andreas Ammer und FM Einheit; Komposition und Realisation: Andreas Ammer und FM Einheit; Dramaturgie: Christina Hänsel; Produktion: WDR 2017- http://www.hoerspiel.wdr.de

http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-hoerspiel/audio-sie-sprechen-mit-der-stasi-102.html

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In seiner Eröffnungsrede des Theaterfestivals „Parallel Lives“, die die Nachtkritik online stellt, fordert der Schriftsteller Ilija Trojanow, den Vergleich zwischen der NSA-Affäre und vergangenen Überwachungssystemen wie dem der Stasi zuzulassen. Für ihn ist es „schwer zu verstehen, wieso ein System, das von der Überlegenheit und fortwährenden Einhaltung seiner Werte derart überzeugt ist, einen solchen Vergleich, der ja zu seinen Gunsten ausfallen müsste, vermeiden will. Das Gegenteil wäre logisch, man müsste den Vergleich geradezu forcieren, um den Unterschied zwischen dem Unrecht der Stasi-Tätigkeit und dem Recht der heutigen Geheimdienstarbeit aufzuzeigen (obwohl die technischen Möglichkeiten viel größer sind). Wer jeden Vergleich im Keim zu ersticken versucht, der möchte nicht, dass wir Lehren aus der Geschichte ziehen.“

– schreibt der Perlentaucher: http://www.perlentaucher.de/9punkt/2014-06-19.html

http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=9682:ilija-trojanows-eroeffnungsrede-zum-dresdner-theaterfestival-parallel-lives-&catid=101:debatte&Itemid=84

 

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