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Die Welt liegt in den Wehen; wer will sagen, was geboren wird. Der Sturz des Alten bereitet sich vor. Gut, die Dinge gehen ihren Gang; tut eure Maulwurfsarbeit; ihr, die ihr unten seid. Millionen leben, die an dem Fortbestand dessen, was da ist, kein besonderes Interesse haben können, die eine Art Recht haben, wie an der Glücksbude, die Chancen eines Wechsels der Dinge zu befragen.

Theodor Fontane

https://www.bonaventura.blog/

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Eine Flut elender Bilder und Eindrücke, ein riesiger, breiter, schlammiger, über die Ufer getretener Strom voll Verstümmelter, Toten, Irren, Wahnsinnigen, voll nackter Larven, Larven-Männern, Larven-Frauen. Jeden Tag in Bildern und Wörtern ausgespien, eine zähe, trübe, klebrige Woge sumpfig gewordener faulender Gedanken und Träume, die stinkende Blasen aufwerfen, faule, giftige Gasblasen, vermengt mit Kino, Fernsehen, Musik, das schleichende, unsichtbare Ausrottungskommando, das durch die Straßen zieht, jeden Tag sich ausbreitet auf Plätzen und Straßen und in den Zimmern, in den Köpfen, den Gehirnen, den Träumen und Gedanken (.) was waren sie außerhalb ihrer geordneten Funktionen, ihrer Tüchtigkeit? Personen? Einzelne? Nichts, total nichts, verkümmerte Reste von vergangenen Träumen spien sie noch gelegentlich aus, verstümmelte Erinnerungen, in denen ganz andere Absichten und Einstellungen verfaulten.

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Wenn ein Schamane sagt, dass der Mensch – wie alle Wesen – zutiefst mit dem Kosmos verbunden ist, ist das nicht symbolisch gemeint. Dass die Erde einen lebendigen Organismus darstellt, ist keine Metapher aus einem archaischen, überholten Weltbild. Und dass wir dieses Lebewesen nicht nur schützen, sondern auch hochachten und ehren müssen, ist weder esoterisches […]

über Wir tragen die Sonne und den Wind in uns — Nicole Maron Oscamayta

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Wer die Gegenwart verstehen will, werfe einen Blick in den «Weltreport über Ungleichheit». Eine internationale ForscherInnengruppe um den französischen Ökonomen Thomas Piketty warnt darin vor politischen und sozialen Katastrophen. Dabei sind diese längst im Gang.

Von Daniel Hackbarth (Text) und Luca Schenardi (Illustration) – www.woz.ch/

  1. 1913 gingen ganze vierzig Prozent des nationalen Gesamteinkommens an das reichste Zehntel der Deutschen
  2. Heute ist die soziale Kluft in Deutschland wieder genauso gross wie kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Dies geht aus dem ersten «Weltreport über Ungleichheit» hervor, den eine ForscherInnengruppe um den französischen Ökonomen Thomas Piketty vergangene Woche publiziert hat.
  3. In den Vereinigten Staaten verdoppelte das reichste eine Prozent seit 1980 seinen Anteil am nationalen Gesamteinkommen von zwanzig auf vierzig Prozent. Und in den kommenden Jahren wird sich die Entwicklung dort noch weiter zuspitzen, begünstigt von der Steuerreform, die Präsident Donald Trump jüngst auf den Weg gebracht hat. Sie stellt ein gewaltiges Umverteilungsprojekt von unten nach oben dar.

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Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

via – Stephen Ellcock

 

 

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Der Sommer wird begleitet von einem permanenten Hintergrundrauschen: Terrornachrichten und Hetzbotschaften auf fast allen Kanälen. Wir müssen sie endlich abschalten.

Lange habe ich mir keine Auszeit genommen, die Sommer verbringe ich ohnehin meist in der Stadt, aber nicht in diesem Jahr. Ich habe mir vorgenommen, an einen ruhigen Ort zu fahren, ans Meer, auf eine kleine kroatische Insel, um zu schwimmen, zu lesen, die Gegenwart ein Hintergrundrauschen werden zu lassen, die Wellen zu betrachten, die kommen und gehen. – Von Sandra Gugic –

Bewusstseinszustand? Hoffnung!

 

 

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