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Posts Tagged ‘SRF Kultur’

Shintō – Weg des Göttlichen oder der Götter – gilt als wichtigste Religion Japans. Beseelte Wesen, Leben im Einklang mit der Natur, Verehrung der Ahnen und mysteriöse Rituale prägen die von manchen eher als nationale Identität, denn als Religion bezeichnete Lebenswelt der Japanerinnen und Japaner.

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In der Sternstunde Philosophie vom 25. April 2021 diskutieren der Schriftsteller Adolf Muschg und Sternstunde-Moderator Yves Bossart über «Cancel Culture» bzw. was das Leben wirklich lebenswert macht. Gegen Ende der Sendung ca. ab Minute 34:00 sprechen Adolf Muschg und Yves Bossart über Widersprüche und inkonsequente Weisheiten. In diesem Rahmen fragt Bossart, ob in unserer Gesellschaft eine gewisse Ambiguitätstoleranz fehle. Darauf entgegnet Muschg mit einem Vergleich der so genannten „Cancel Culture“ mit Auschwitz. Yves Bossart kritisiert zwar Muschgs Haltung, thematisiert aber den unangebrachten Auschwitz-Vergleich nicht. Das bedauern Yves Bossart und wir sehr. Wir haben den Vorfall intern kritisch ausgewertet und journalistisch aufgearbeitet. Link zum Artikel: https://www.srf.ch/news/schweiz/cance…

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Radiogespräch über seine Zeit am Schauspielhaus Zürich, das aktuelle Theater in Deutschland, seine Erfahrungen im Ausland, Dostojewskij und den Schauspieler. 1969 sorgten seine Arbeiten am Zürcher Schauspielhaus für Aufbruch, Jubel und Skandale: Die Ära Löffler/Stein dauerte gerade mal ein Jahr. Danach schrieb Peter Stein Theatergeschichte in Deutschland. Für lange Zeit war Stein an der Schaubühne in Berlin tätig. Unvergessen ist auch seine integrale Inszenierung des ersten und zweiten Teils von Goethes Faust an der Expo 2000 in Hannover. DRS 2-Redaktorin Dagmar Walser hat mit Peter Stein über das Theater damals und heute gesprochen.

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Arno Gruen, der Psychoanalytiker und Autor, ist im Alter von 92 in Zürich gestorben. Eine Frage trieb ihn sein Leben lang besonders um: Wie geht Menschsein? Wie schafft man es, sich seine Menschlichkeit zu erhalten? Gruen hat die Antworten gefunden.- srf.ch/kultur/

Gruen beschreibt unsere Zivilisation als eine, in der Menschlichkeit schwer überdauert. Überspitzt und düster gesagt: Wir kommen als Menschen auf die Welt und verlernen die Menschlichkeit systematisch. Erziehung besteht genau in diesem Verlust. Darin, dass unsere zutiefst menschlichen Reflexe nicht mehr funktionieren, sondern geregelt und systematisch unterdrückt werden, bis sie vielleicht irgendwann ganz ausgemerzt sind. Zivilisation ist der Weg zur Unmenschlichkeit. Aber Gruen wäre nicht Gruen, wenn er das stehenliesse.

Wie geht also Menschsein? Für Gruen ganz einfach: Sich auf seine Empathie verlassen. Auf sein Gefühl. Auf diese Fähigkeit, die alle Menschen in den ersten zwei Lebensjahren haben, nämlich an den Gesichtszügen des Gegenübers zu erkennen, wie es diesem Menschen geht. Und eine Resonanz zu entwickeln.

+ http://www.deutschlandradiokultur.de/zum-tod-von-arno-gruen-warum-sind-wir-so-gerne-gehorsam.970.de.html?dram%3Aarticle_id=304094

+ http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2015/10/23/drk_20151023_0833_f666390f.mp3

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Sternstunde Philosophie

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