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Posts Tagged ‘Sprache’

Es stammen aber die Namen Ziel und Zweck aus der Sprache der Schützen: Bedeutet also ziellos und zwecklos in seinem ursprünglichen Zusammenhang nicht soviel wie kein Tötender sein? – Robert Musil

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Wanders Deutsches Sprichwörter-Lexikon. Das Deutsche Sprichwörter-Lexikon ist ein fünfbändiges Nachschlagewerk des 19. Jahrhunderts zum Thema Sprichwörter. Der Untertitel des Werkes: „Ein Hausschatz für das Deutsche Volk“. Herausgegeben wurde es vom Pädagogen und Revolutionär Karl Friedrich Wilhelm Wander. – woerterbuchnetz.de

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Der Basler Philologe Johann Jakob Spreng hat sein Leben der Pflege der deutschen Sprache gewidmet. Mit einer Verspätung von 265 Jahren erscheint jetzt sein „Allgemeines deutsches Glossarium„. Von Hermann Unterstöger

Woran liegt es, dass sich weder im Grimm noch im Duden noch sonst wo Wörter wie „Barnfödsel“ (Kindbett), „ramps“ (hochbeinig) oder „Gemühtsfinsternisß“ (Schwermut) finden? Das liegt, zugespitzt gesagt, am Siebenjährigen Krieg. Diese Heimsuchung festigte nicht nur Preußens Machtstellung. Sie verhinderte indirekt auch, dass Johann Jakob Spreng sein großes Wörterbuch in Druck geben konnte, … SZ

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Menschen, die blumenreich und gewandt sprechen und von angenehmem Umgang sind, verfügen selten über die Tugend der Menschenliebe.

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Was aber bewirkt ein Wort wie “gehirngerecht”? Was geht in uns vor, wenn von “gehirngerechter Mitarbeiterführung” oder einem “gehirngerechtem Relaunch” die Rede ist? Normalerweise müsste man sich beim Geschwafel aus den Geistesgrabkammern der Gehirntoten die Ohren zuhalten. Dafür sind wir aber schon zu abgestumpft. Beim gegenwärtigen Stand der sprachlichen Dinge erscheint es allerdings auch aussichtslos, sich gegen derart gespenstische Auswüchse des Unsinns überhaupt noch aufzulehnen. –

Sprachmüll und Bullshit-Mensch. Einfach drauflos plappern ist cool. Denken ist doof.

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Ö1 – Dienstag, 8. Juni 2021 um 16:05 Uhr (Whd)

Mit seiner ‚Lautdichtung auf linguistischer Basis‘, mit seinen Übersetzungen vergessener Barockdichter oder Übertragungen keltischer Erzählungen wurde der Sprachspieler Artmann zu einem der populärsten Schriftsteller des Landes. Am 4. Dezember 2000, wenige Monate vor seinem 80. Geburtstag, starb H. C. Artmann in Wien an Herzversagen. Kurz vor seinem Tod traf sich Georg Motylewicz mit dem Verfasser des Mundartklassikers ‚med ana schwoazzn dintn‘ und sprach mit ihm über sein Leben, über die Faszination fremder Sprachen und über den Minimalismus in seiner Literatur.

Zum 100. Geburtstag H. C. Artmanns

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In meinen Büchern erzählt der „kleine Mensch“ von sich. Das Sandkorn der Geschichte. Er wird nie gefragt, er verschwindet spurlos, er nimmt seine Geheimnisse mit ins Grab. Ich gehe zu denen, die keine Stimme haben. Ich höre ihnen zu, höre sie an, belausche sie. Die Straße ist für mich ein Chor, eine Sinfonie. Es ist unendlich schade, wie vieles ins Nichts gesagt, geflüstert, geschrien wird. Nur einen kurzen Augenblick lang existiert. Im Menschen und im menschlichen Leben gibt es vieles, worüber die Kunst nicht nur noch nie gesprochen hat, sondern wovon sie auch nichts ahnt. Das alles blitzt nur kurz auf und verschwindet, und heute verschwindet es besonders schnell. Unser Leben ist sehr schnell geworden. Flaubert sagte von sich, er sei „ein Mensch der Feder“, ich kann von mir sagen: Ich bin ein Mensch des Ohres.

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