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Posts Tagged ‘Spiegel 1987’

Inspiration suchte der Maler einsam auf dem Sofa. Wenn Edgar Ende (1901 bis 1965) Bedarf an neuen Motiven spürte, schloß er sich im Atelier ein, verdunkelte den Raum, machte es sich bequem und gab sich Mühe, nichts zu denken – was er „oft stundenlang“ nicht schaffte.
Dann aber leerte sich doch endlich das Bewußtsein, und anschaulich trat dem Künstler eine „innere Welt“ entgegen: eine Bilderfolge „in dauernder Bewegung und Veränderung, oftmals dunkelblau mit weißgelblichem Licht, dann wieder von einer Farbigkeit, die Glasfenstern ähnlich ist“. Mal erschien das Geschaute scharf und plastisch, „wie mit einer Lupe gesehen“, mal hingegen „nebelhaft zerfließend“. Spiegel.de

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