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Posts Tagged ‘Spektrum.de’

Wer sich an die Nordseeküste begibt, um die Flut im Watt zu erleben, sollte sich einfinden, kurz bevor das Wasser aufläuft. Dann erstreckt sich vor den Augen ein bis zum Horizont reichendes Gebiet aus Schlick, weitgehend trocken und nur von einzelnen Pfützen durchsetzt. Plötzlich ändert sich über das gesamte Sichtfeld der Farbton des Watts: Das Wasser kommt. Es dauert nicht lange, bis sich ein breiter, nur wenige Zentimeter hoher Wasserfilm in Richtung Ufer schiebt. spektrum.de

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In den unendlichen Weiten des Weltraums ist ein monotones Brummen zu hören. Zwar summt interstellares Gas nur schwach, wie der Lauschangriff der NASA-Sonde Voyager 1 zeigt, aber konstant. – Von Alina Schadwinkel

Rund 23 Milliarden Kilometer hat Voyager 1 seit ihrem Start vor 44 Jahren zurückgelegt – so weit hat sich bisher kein von Menschenhand geschaffenes Objekt von der Erde entfernt. Derzeit rast die Schüssel mit etwas mehr als 61 000 Kilometern pro Stunde durch das Universum. – Spektrum.de

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Klamauk, Clownereien, derbe Scherze – die Menschen liebten den Hanswurst der deutschen Wanderbühne. Bis eine Schauspielerin der Figur den Garaus machen wollte, erzählen unsere Geschichtskolumnisten.

https://www.spektrum.de/kolumne/kleine-geschichte-einer-theaterfrau-die-den-hanswurst-verbannte/1824235

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Carl Laemmle emigrierte in die USA und brach Edisons Film-Monopol. Die »Zeitsprünge«-Kolumnisten über einen Studioboss, der die Frühphase der Filmindustrie maßgeblich prägte. Von Richard Hemmer und Daniel Meßner

Wer Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA in der Filmbranche groß rauskommen wollte, musste nach New Jersey gehen, genauer gesagt nach Fort Lee. Hier und nur hier lag, durch den Hudson River vom Broadway und Manhattan getrennt, das Zentrum der amerikanischen Filmindustrie. Dass man heute dort große Studios vergeblich sucht, hängt eng mit dem Wirken eines deutschen Auswanderers zusammen.

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Viele Menschen berührt es emotional, wenn die Bäume im Herbst ihr Laub verlieren. Seit jeher haben Dichter das Naturschauspiel thematisiert. So lässt beispielsweise Edmond Rostand seinen Cyrano de Bergerac über die Blätter sagen: »Wie schön sie fallen! Wie sie es verstehen, in diesen kurzen Weg vom Ast zur Erde eine letzte Schönheit zu legen und trotz ihres Entsetzens darüber, auf dem Boden zu verfaulen, wollen, dass dieser Fall die Grazie eines Fluges habe.« Das formuliert poetisch die physikalisch interessante Beobachtung, dass die Blätter nicht nur regellos heruntertorkeln, sondern immer wieder regelmäßige Bewegungen offenbaren…,.. spektrum.de

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Der Goldschakal hat weite Teile Osteuropas erschlossen und wird immer häufiger auch in Deutschland gesichtet. Was sind die Gründe für diese Entwicklung, und welche Folgen kann sie haben? Von Kerstin Engelhard

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Bis ins 19. Jahrhundert gab es einen Küchengehilfen, wie man ihn sich heute nicht mehr vorstellen kann: Der Turnspit Dog sorgte für gleichmäßig gebratenes Fleisch. Von Richard Hemmer und Daniel Meßner
»Ein Hund kam in die Küche« – so beginnt ein beliebtes Kinderlied. Doch im Gegensatz zu dem Protagonisten im Lied, war der Hund, um den es hier geht, ein wichtiger und gern gesehener Teil vieler Küchen. Dass Speisen in diversen Pfannen, Töpfen und Tiegeln auf Herdplatten zubereitet werden, ist eine vergleichsweise neue Erscheinung. Die Kombination aus Herd und Ofen kam erst spät in die Küche und war meist den höheren Schichten vorbehalten…,.. spektrum.de

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Es ist das einzige Instrument, das sich ohne Berührung spielen lässt: das Theremin. Sein Erfinder schuf damit nicht nur die elektronische Musik, sondern auch die erste passive Abhörwanze. Von Richard Hemmer und Daniel Meßner
Als Lew Sergejewitsch Termen am 30. Dezember 1927 in New York von Bord des Ocean Liners »The Majestic« ging, war er bereits ein Star. Zuvor war er durch Europa getourt – London, Paris und einige deutsche Städte. Überall, wo er auftrat, wurde der Russe gefeiert. Und so überraschte es nicht, dass er ab 1928 auch die größten Konzerthäuser New Yorks füllte. Der Grund für seinen Riesenerfolg war sein Instrument: das Theremin.

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Die Geschichte lehrt: Alles hat Konsequenzen. Mal kleine, mal große. Doch als Schottland um 1700 eine Kolonialmacht in Panama werden wollte, hätten die Konsequenzen nicht größer sein können. – Von Richard Hemmer und Daniel Meßner  
Wir sind im Schottland des 17. Jahrhunderts. Das Land ist in der Krise: Krieg und sieben Jahre Hungersnot treiben die Landbevölkerung in die Städte, die aus allen Nähten platzen. Die Straßen sind überfüllt mit Obdachlosen, etliche Menschen verhungern. Unweit im Süden, in England, sieht die Sache anders aus. Das Land floriert, was nicht nur, aber auch auf die von England verwalteten Kolonien zurückzuführen ist. Vor allem die Kolonien in der Neuen Welt sorgen für satte Profite…,.. spektrum.de

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