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Posts Tagged ‘Spektrum.de’

Zu den angesehensten Mitgliedern von Jäger-und-Sammler-Gesellschaften gehören die Erzähler. Warum das so ist, haben Anthropologen bei den Agta auf den Philippinen untersucht. – Von Jan Dönges

Einst stritten sich der Sonnenmann und die Mondfrau, wessen Aufgabe es sei, den Himmel zu erhellen. Als sich beide nicht einigen konnten, begannen sie miteinander zu kämpfen. Doch es stellte sich heraus, dass die Mondfrau genauso stark war wie der Sonnenmann. Nach langem Ringen fanden sie schließlich doch noch eine Lösung: Der Sonnenmann sollte fortan für die eine Hälfte des Tages zuständig sein, die Mondfrau hingegen für die andere.

https://www.spektrum.de/news/jaeger-und-sammler-vom-nutzen-des-geschichtenerzaehlens/1524457

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Einige Spinnenarten segeln mit ihren Fäden durch die Luft. Dafür nutzen sie nicht nur Wind und Thermik. Zusätzlich verschafft ihnen das elektrostatische Feld der Erde selbst bei ruhiger Atmosphäre den nötigen Antrieb.

von H. Joachim Schlichting

https://www.spektrum.de/wissen/wie-spinnen-sogar-bei-flaute-fliegen/2062770#Echobox=1668429895

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Jahrhunderte lang prägten sie die Landschaft Europas: Niederwälder sind Biotope von brummender Vielfalt für ein Leben am und vom Wald. Sie verdienen eine zweite Chance. Von Gunther Willinger

Ein Waldspaziergang um eine mittelalterliche Siedlung wäre abwechslungsreicher gewesen, als er es heutzutage ist: hier ein lichtdurchflutetes Wäldchen mit einem Stangengewirr von Hasel, Pappel oder Hainbuche, dort eine freie Fläche mit Wurzelstöcken, aus denen sich erste Triebe gen Himmel recken. Dann wieder der parkartige Wald mit einzelnen großen Eichen, eine Herde Schweine wühlt darunter im Boden. Nur eines würde man vergeblich suchen: den dichten Wald aus geraden, gleich alten Stämmen, wie er heute unsere Landschaft prägt…,..

https://www.spektrum.de/news/niederwaelder-die-wiederkehr-der-alten-waelder/1976446

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Die dissoziative Identitätsstörung wirkt so unglaublich, dass manche immer noch an ihrer Existenz zweifeln. Langsam enthüllen Forscher jedoch, wie die innere Spaltung entsteht. – Von Corinna Hartmann
Als Lina noch zur Schule ging, gab sie ihren Lehrern Rätsel auf. Mal absolvierte sie eine Mathearbeit fehlerfrei, wenig später reichte es gerade so für eine Fünf. Am einen Tag schrieb sie mit rechts, am nächsten hielt sie den Füller in der linken Hand. Zeitweise waren Buchstaben und Zahlen mit kunstvollen Schnörkeln versehen, dann verschwanden die Ornamente in ihrer Handschrift wieder. Später, nachdem sie ihr Studium begonnen hatte, wunderte sie sich häufig über sich selbst. »Einmal stand ich extra früh auf, um ein Referat vorzubereiten – da lag der fertige Text schon im Drucker«, erzählt sie…,.. spektrum.de

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Wer sich an die Nordseeküste begibt, um die Flut im Watt zu erleben, sollte sich einfinden, kurz bevor das Wasser aufläuft. Dann erstreckt sich vor den Augen ein bis zum Horizont reichendes Gebiet aus Schlick, weitgehend trocken und nur von einzelnen Pfützen durchsetzt. Plötzlich ändert sich über das gesamte Sichtfeld der Farbton des Watts: Das Wasser kommt. Es dauert nicht lange, bis sich ein breiter, nur wenige Zentimeter hoher Wasserfilm in Richtung Ufer schiebt. spektrum.de

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In den unendlichen Weiten des Weltraums ist ein monotones Brummen zu hören. Zwar summt interstellares Gas nur schwach, wie der Lauschangriff der NASA-Sonde Voyager 1 zeigt, aber konstant. – Von Alina Schadwinkel

Rund 23 Milliarden Kilometer hat Voyager 1 seit ihrem Start vor 44 Jahren zurückgelegt – so weit hat sich bisher kein von Menschenhand geschaffenes Objekt von der Erde entfernt. Derzeit rast die Schüssel mit etwas mehr als 61 000 Kilometern pro Stunde durch das Universum. – Spektrum.de

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Klamauk, Clownereien, derbe Scherze – die Menschen liebten den Hanswurst der deutschen Wanderbühne. Bis eine Schauspielerin der Figur den Garaus machen wollte, erzählen unsere Geschichtskolumnisten.

https://www.spektrum.de/kolumne/kleine-geschichte-einer-theaterfrau-die-den-hanswurst-verbannte/1824235

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Carl Laemmle emigrierte in die USA und brach Edisons Film-Monopol. Die »Zeitsprünge«-Kolumnisten über einen Studioboss, der die Frühphase der Filmindustrie maßgeblich prägte. Von Richard Hemmer und Daniel Meßner

Wer Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA in der Filmbranche groß rauskommen wollte, musste nach New Jersey gehen, genauer gesagt nach Fort Lee. Hier und nur hier lag, durch den Hudson River vom Broadway und Manhattan getrennt, das Zentrum der amerikanischen Filmindustrie. Dass man heute dort große Studios vergeblich sucht, hängt eng mit dem Wirken eines deutschen Auswanderers zusammen.

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Viele Menschen berührt es emotional, wenn die Bäume im Herbst ihr Laub verlieren. Seit jeher haben Dichter das Naturschauspiel thematisiert. So lässt beispielsweise Edmond Rostand seinen Cyrano de Bergerac über die Blätter sagen: »Wie schön sie fallen! Wie sie es verstehen, in diesen kurzen Weg vom Ast zur Erde eine letzte Schönheit zu legen und trotz ihres Entsetzens darüber, auf dem Boden zu verfaulen, wollen, dass dieser Fall die Grazie eines Fluges habe.« Das formuliert poetisch die physikalisch interessante Beobachtung, dass die Blätter nicht nur regellos heruntertorkeln, sondern immer wieder regelmäßige Bewegungen offenbaren…,.. spektrum.de

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