Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Soto’

Soto-Zen – Buddhismus

Read Full Post »

Read Full Post »

Eiheiji Temple

Eiheiji is one of two main temples of the Soto sect of Zen Buddhism. Its founder was Eihei Dogen.
Dogen founded Eiheiji in 1246 in the woods of rural Japan, quite far from the distractions of Kamakura period urban life. He appointed a successor, but sometime after his death the abbacy of Eiheiji became hotly disputed, a schism now called the sandai soron. Until 1468, Eiheiji was not held by the current Keizan line of Soto, but by the line of Dogen’s Chinese disciple Jakuen. After 1468, when the Keizan line took ownership of Eiheiji in addition to its major temple Sojiji and others, Jakuen’s line and other alternate lines became less prominent.

The entire temple was destroyed by fire several times. Its oldest standing structure dates from 1749, and the manuscripts in its treasure house are reconstructions from that era.

Today, Eiheiji is the main training temple of Soto Zen. The standard training for a priest in Eiheiji is from three months to a two year period of practice. It is in communion with all Japanese Soto Zen temples, and some temples in America, including the San Francisco Zen Center.

Eiheiji is located Fukui Prefecture.- http://de.wikipedia.org/wiki/Eihei-ji

Read Full Post »

Die Stellung des Soto gegenüber der Meditation wird meistens als Nur-Zazen (Sitzen) bezeichnet. Diese Stellung geht geschichtlich auf Jinshu, den Gründer der so genannten Nördlichen Schule des Zen, zurück. Sie hebt die Bedeutung der heiteren, quietistischen Kontemplation einer ursprünglichen Reinheit des Geistes hervor. Diese ist begründet auf der grundlegenden theoretischen Annahme, daß das Bewußtsein eine Zwei-Stufen-Struktur habe, bestehend aus einer Oberflächen-Stufe und einer Tiefen-Stufe. Es versteht sich von selbst, daß dies nur eine Versinnbildlichung ist, denn es kann nach Ansicht des Zen keine wirklichen „Stufen“ geben, die im Bewusstsein unterschieden werden können; das Bewußtsein, wie es Zen versteht, ist kein Wesen mit irgendeiner Struktur.

Die Oberflächen-Stufe ist unser Wachbewußtsein, dessen Merkmal die Unruhe ist, die durch das unkontrollierte Wachsen der Bilder, Begriffe und Gedankenformen verursacht wird und besonders durch die Aktivität des diskursiven (erörternden) Denkens, das niemals aufhört, den Dingen der Außenwelt nachzujagen, gekennzeichnet ist.

Die Tiefen-Stufe bezieht sich auf dasselbe Bewußtsein, das trotz der ständigen Unruhe auf der Oberfläche heiter und ungestört bleibt. Zen stellt die Struktur des Bewusstseins gern durch das Bild des Ozeans dar, dessen Oberfläche von den Wellen erschüttert wird, dessen Tiefen jedoch ein Bereich der ewigen Ruhe sind. Anhand einer solchen bildlichen Darstellung wird es ein Einfaches sein, das hauptsächliche Ziel des Zazen zu verstehen, das in der Soto-Schule darin gesehen wird, die ganze  psychische Energie in einen konzentrierten Zustand der Einheit zu leiten, so daß der Geist dann völlig zugespitzt seine eigene Tiefen-Stufe, die unter gewöhnlichen Umständen gänzlich unsichtbar bleibt, unter den „Wogen“ der Gedankenformen sehen kann.

Die typische Meditation des Nur-Zazen besteht in physischer Hinsicht darin, ganz fest und gleichmütig zu sitzen, unbeweglich fest wie ein Felsen … Während der Körper so festgepflanzt ist, versucht man, die zugespitzte Aufmerksamkeit zu verdichten, während der Geist wachsam und aufmerksam bleiben soll. Interessanterweise gibt es nichts, worauf sich dieser zugespitzte Geist richten könnte. Damit soll gesagt werden, daß es kein berührbares Objekt der Konzentration gibt. Die Konzentration soll hier nicht unterstützt werden … Es soll nur eine verstärkte Konzentration aufrechterhalten bleiben, wobei der Geist tiefer und tiefer gleitet, jenseits des Bereiches der Ideen und Begriffe.

Für Dogen ist das Zazen keine künstlich erdachte Methode, um die Erleuchtung zu erlangen. Denn das höchste Prinzip des Zen, so will es Dogen, daß die Erleuchtung und die Methode ein und dasselbe ist. Ein Mensch wird erleuchtet, indem er in Meditation sitzt, ob er sich dessen bewusst ist oder nicht.

aus: Toshihiko Izutsu – Philosophie des Zen – rowohlts enzyklopädie – 1986 – ISBN: 3 499 55428 3

 

Read Full Post »

Die Grundprinzipien des Sôtôzen-Buddhismus

Der Sôtôzen-Buddhismus gehört zum Gefüge der spirituellen und religiösen Tradition, die Buddha Shakyamuni vor 2500 Jahren in Indien gegründet hat. Seine Grundprinzipien sind die der Doktrin, die der Buddha gelehrt und in den Vier Edlen Wahrheiten ausgedrückt hat. Diese Doktrin beschreibt das mit der Menschlichkeit verbundene Leiden, deren Ursachen und die Möglichkeit, sich davon zu befreien. Das Gesetz des Enstehens durch Ursachen und Bedingungen, die Begriffe von Unbeständigkeit, Abwesenheit eines Selbst (anatman) und wechselseitiger Abhängigkeit gehören ebenfalls zum Kern dieser Lehre.- http://www.zen-azi.org/de/node/1074

Read Full Post »