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Posts Tagged ‘Sogyal Rinpoche’

Das Tibetische Totenbuch von Sogyal Rinpoche (ISBN 978-3-596-169099-0) empfiehlt sich als umfassendes Werk zum Thema Sterben bzw. Sterbebegleitung. Hier werden einige Essenzen daraus vorgestellt: Manchmal hat es ein Sterbender schwer, loszulassen wenn seine Liebsten oder die ihn umgebenden Menschen noch nicht dazu bereit sind. Dann empfiehlt es sich, dem Sterbenden mit aufrichtiger Zärtlichkeit mitzuteilen:

Ich bin hier bei Dir, und ich liebe Dich. Du liegst im Sterben, aber das ist etwas ganz Natürliches; es geschieht jedem. Ich wünschte, Du könntest noch länger bei mir bleiben, aber ich möchte nicht, dass Du noch weiter leidest. Die Zeit, die wir miteinander verbracht haben, war schön und intensiv, und ich werde sie immer zu schätzen wissen. Bitte halte jetzt nicht länger am Leben fest. Lass los! Ich gebe Dir von ganzem Herzen mein Einverständnis zu sterben. Du bist nicht allein, weder jetzt, noch in Zukunft. Du hast meine ganze Liebe.”

Weltenlichter wachsen im Ozean des Seins,

Schatteninseln schwinden,

Lebensflammen glühen heiss

und tragen dich auf ihren Schwingen Heim.

Quelle unbekannt – http://tcmpro.ch/am-sterbebett/

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Der Deutschlandfunk hat schon mehrmals über Machtmissbrauch durch buddhistische Meister wie Ole Nydahl und Sogyal Rinpoche berichtet. In Hamburg trafen sich am Sonntag erstmals deutsche Buddhisten, um über die Kritik zu diskutieren. Reporterin Mechthild Klein zieht eine gemischte Bilanz. Mechthild Klein im Gespräch mit Gerald Beyrodt – DLF

In einem Feature hat unsere Autorin Mechthild Klein über sexuelle Beziehungen zwischen buddhistischen Meistern und ihren Schülerinnen berichtet.

Wenn ein Meister mit seiner Schülerin Sex hat, ist das nicht verboten. Problematisch sind diese Beziehungen dennoch, denn schließlich besteht eine Abhängigkeit. Psychotherapeuten dürfen sich auch nicht mit ihren Patientinnen und Patienten einlassen. Die Bereitschaft über das Thema zu reden war bislang in buddhistischen Kreisen gering. Jetzt hat es in Hamburg eine öffentliche Diskussion zum Thema Machtmissbrauch im Buddhismus gegeben. Die erste Diskussion dieser Art in Deutschland. Mechthild Klein hat sie verfolgt. Frau Klein, wird jetzt nicht mehr weggesehen?

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