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Posts Tagged ‘Schlaflosigkeit’

Von Pia Rauschenberger

Einfach einschlafen, ohne darüber nachzudenken. Schön wär’s. Wenn der Schlaf uns überkommt, wie mit einem fliegenden Teppich losfliegen und erst nach acht Stunden wieder landen – ein Traum für den Körper und die Seele, der vielen Menschen vorenthalten bleibt. Vor allem Frauen. Laut dem DAK-Gesundheitsreport schlafen 80 Prozent der Erwerbstätigen schlecht, der Teppich hebt nicht ab oder macht zwischendurch eine Bruchlandung. Und neuere Studien zeigen, dass doppelt so viele Frauen wie Männer unter Insomnie leiden. Obwohl es sich einsam anfühlen kann, nachts wach zu liegen, sind wir damit also weniger allein, als wir es im Wach-Dämmerzustand der nächtlichen Stunden vielleicht denken. Was passiert in der Zeit, in der man wach liegt?

https://www.hoerspielundfeature.de/feature-bin-noch-wach-du-auch-100.html

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Wenn der Schlaf der Bruder des Todes ist, so wie in einem Bach-Choral, dann bestehen zwischen Schlaflosigkeit und Leben ähnlich enge Beziehungen: Wer nicht schläft, lebt und kann etwas erleben: Diffuse halbschlafende oder hellwache Gedanken. Die Schlaflosigkeit weckt Lebensgeister, allerdings nur, wenn sie nicht wieder schlafen geschickt werden durch Pharmazeutika oder psychotherapeutische Selbstbehandlungen. Wer schläft, sündigt nicht. Wer sich schlaflos mit sich selbst beschäftigt, meistens schon: Querschießende Gedanken und irritierende Sehnsüchte inspirieren den einsamen Wachen. Dichter und Denker schätzen das. Sie leugnen die nächtliche Regenerationsverpflichtung. Manche verachten sogar die guten Schläfer, die tief und erholsam schlafen. DLF Kultur

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Wenn der Schlaf der Bruder des Todes ist, so wie in einem Bach-Choral, dann bestehen zwischen Schlaflosigkeit und Leben ähnlich enge Beziehungen: Wer nicht schläft, lebt und kann etwas erleben. Diffuse halbschlafende oder hellwache Gedanken. – Von Rolf Cantzen

Die Schlaflosigkeit weckt Lebensgeister, allerdings nur, wenn sie nicht wieder schlafen geschickt werden durch Pharmazeutika oder psychotherapeutische Selbstbehandlungen. Wer schläft, sündigt nicht. Wer sich schlaflos mit sich selbst beschäftigt, meistens schon: Querschießende Gedanken und irritierende Sehnsüchte inspirieren den einsamen Wachen. Dichter und Denker schätzen das…  DLF

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