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Posts Tagged ‘Schatten’

Der Schatten hat keinen guten Ruf. Im Schatten stehen, das heißt: in der zweiten Reihe stehen, im Regen stehen, nicht von Bedeutung sein, keine Lobby haben. Das Leben im Schatten ist arm, der Platz im Schatten macht bleich. Wo die Effizienzleuchte herrscht und der Platzhirsch in der Lichtung röhrt, ist der Schatten längst stumm in der Versenkung verschwunden. Aber vielleicht hat er uns doch etwas zu sagen, der Schatten. SWR2

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Wie die meisten Komplexe ist der Schatten das Ergebnis von Kindheitstraumen. Alle Eigenschaften innerhalb der Gesamtpsyche einer Person, die dem sich entwickelnden Ich diametral entgegengesetzt sind und in der Kindheit auf Druck der Umgebung abgelehnt wurden, vereinigen sich im Unbewußten. Dort bilden sie ein unbeschreibliches, mit Willen ausgestattetes Gebilde. Werden sie später nicht integriert, werden diese abgetrennten Eigenschaften stets danach trachten, die Pläne und das Verhalten des Ichs zu sabotieren.

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Wahr ist das Meer,

wahr ist das Gebirge,

wahr der Stein,

wahr der Grashalm aber der Mensch?

Es ist immer maskiert,

auch wenn er es nicht will und nicht weiß.

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Schattenwurf

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Tsültrim Allione

Den Schatten bewusst zu machen, reduziert seine Zerstörungskraft und setzt die in ihm gespeicherte Lebensenergie frei. Indem wir uns mit dem anfreunden, was uns am meisten ängstigt, finden wir zu unserer tiefsten Weisheit.

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Im Augenblick des Todes verläßt Thymós den Körper und verschwindet für immer. Er ist jene Kraft, welche den Menschen in Regung versetzt hat. Sie ist nun dahin. Psyché indes, der Lebenshauch, geht ins Haus des Hades ein…

…  Es bleibt allein Psyché. In dem Augenblick, da sie den Leichnam verläßt, wird sie zum eídolon, zur Bilderscheinung, gleich dem Spiegelbild, das man zwar manchmal sehen, aber nie ergreifen kann, ein Traumbild, ein Spukbild. So ist die Psyché eines Toten manchmal  sichtbar, zumindest vorstellbar.

https://holbachinstitut.wordpress.com/2017/03/09/unter-schatten/

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Das Unheimliche ist beängstigend und reizvoll zugleich – wie eine listige Schlange, die Gift zurück lässt, aber auch Balsam.

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Mit Cézanne wich der Schatten von der Kunst. In formalem Sinn. Das Prinzip der Modulation, das Cézanne entwickelte, versucht die Dreidimensionalität mittels Farbwerten darzustellen. Abstrakte Maler eliminierten in seiner Nachfolge auch diesen Realbezug und malten satte Farben in vollen Flächen. Dennoch schwand der Schatten nicht aus den Bildern. Die Neue Sachlichkeit etwa modellierte munter weiter und setzte effektvoll Licht- und Schattenwerte zueinander.

Dem Schattenbild entnehmen wir wichtige Informationen über die Gestalt von Körpern und über die Quelle des Lichts, das darauf fällt. Doch Schatten haben auch ein Eigenleben. Erinnert sei an ihr Urbild in der platonischen Höhle, in der die Menschen am Schlagschatten Anteil an den lichten Ideen nehmen konnten. Vergleichbar einem Schattenspiel schlossen sie vom Schatten auf die Form.

http://www.kat.ch/bm/default.htm

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