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Posts Tagged ‘Rüdiger Sünner’

Wer war Johann Sebastian Bach, den viele für den größten Komponisten aller Zeiten halten? Was ist das Geheimnis seiner überbordenden Schöpferkraft, die sich in über 1000 Werke ergoss? Wie war sein Verhältnis zur Religion, an welchen Gott glaubte er? Was meinte er mit dem Satz, Musik sei selbst schon eine Art Gottesdienst? Der Film „Heilige Spiele“ von Rüdiger Sünner folgt den Spuren des Meistes an zahlreichen Originalschauplätzen in Thüringen und Sachsen, die bisher noch kaum gezeigt wurden: verwunschene alte Kirchen, majestätische Orgeln, das Gefängnis in Weimar, wo Bach wegen „Halsstarrigkeit“ 4 Monate einsass usw. Er versucht das Geheimnis eines Mannes zu ergründen, der es vielleicht durch den Kontakt mit einer „höheren Kraft“ immer wieder schaffte, Krisen und Probleme in Schönheit und Kreativität zu verwandeln.

Der Film erscheint im Herbst 2022 bei https://absolutmedien.de/film/4081 Webseite des Regisseurs: https://www.ruedigersuenner.de

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In der Sendereihe „radio evolve“ spricht Dr. Thomas Steininger mit dem Filmemacher und Autor Rüdiger Sünner über sein neues Buch, das von der „Spiritualität des Alltags“ handelt.

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Für meinen Film „Wildes Denken – Europa im Dialog mit spirituellen Kulturen der Welt“ steuerte auch der Brasilienexperte der Wochenzeitschrift DIE ZEIT Thomas Fischermann ein Interview über seine Erfahrungen mit dem indigenen Stamm der Tenharim in Brasilien bei, ausserdem Film- und Fotomaterial. Fischermann erzählt vom intensiven Naturverhältnis des jungen Tenharim-Kriegers Madarejúwa, den er auf seinen Streifzügen durch den Regenwald begleitete und vom Schamanismus und den Schöpfungsmythen seiner Kultur…

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Interview zwischen dem Filmemacher Rüdiger Sünner und der Ethnologieprofessorin Godula Kosack, die jahrelang Feldforschung bei den Mafa in Nordkamerun betrieb und dabei andere Perspektiven auf die Natur, den Tod und die Kunst des Heilens erfuhr. – http://www.godula-kosack.de/

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Das „wilde Denken“ (Claude Lévi-Strauss) zieht nicht so starre Grenzen zwischen Mensch und Natur, Leben und Tod, Alltag und „Geisterwelt“, wie unsere auf Logik und abstrakte Begrifflichkeit aufgebaute westliche Rationalität. Können wir etwas davon lernen, zumal in Zeiten, wo die Zerstörung der Natur immer mehr zunimmt?

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Für mein Film- und Buchprojekt „Wildes Denken“ sprach ich auch mit Dr. Thomas Steininger, der die spirituelle Zeitschrift evolve herausgibt und ausgebildeter Philosoph ist. Das Interview kreiste um die Frage, was wir von der animistischen Weltsicht indigener Kulturen lernen können und welche Reste eines solchen „wilden Denkens“ es in unserer eigenen Kultur gab und evt. noch gibt. Spannend auch Steininger’s Antworten auf die Frage, ob der Begriff des „Heiligen“ gerade in unserer heutigen Zeit neu gefasst und bewertet werden müsste.

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Seit Jahren geben mir die Gedanken des Berliner Naturphilosophen und Tiefenökologen Jochen Kirchhoff manche Anregung. Auch für die Vorbereitung meines Film- und Buchprojektes „Wildes Denken – Europa im Dialog mit spirituellen Kulturen der Welt“ las ich einige seiner Bücher mit Gewinn neu. Kirchhoffs Gedanken kreisen um die Idee eines durchgängig beseelten Kosmos, die wir im Auge behalten müssen, wenn wir nicht erhebliche Schäden im ökologischen, aber auch psychologischen Bereich riskieren wollen.

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In seinem berühmten Buch „Das wilde Denken“ beschrieb der französische Ethnologe Claude Lévi-Strauss vor 50 Jahren die ganzheitliche, oft symbolische und mit der Natur verbundene Weltsicht indigener Kulturen als Zugang zur Wirklichkeit, der gleichberechtigt mit dem naturwissenschaftlichen Zugang der Moderne ist. Das wilde Denken ergänzt die materielle, rationale Erklärung und ist nicht überholt – diese These wird seither auch in der Philosophie und Theologie sehr ernst genommen. – Bayern 2

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Das komplexe Werk des Schweizer Tiefenpsychologen und Mythenforschers C.G.Jung spielt in der heutigen öffentlichen Diskussion Deutschlands kaum eine Rolle. Man findet seinen Namen in Esoterik-Zeitschriften, die ihn als eine Art „Schamanen“ verklären, auf exklusiven Kongressen seiner Anhänger, wo diffizile Detailfragen erörtert werden oder aber in Verbindungen mit Verdächtigungen, die von „Unwissenschaftlichkeit“ bis zu Vorwürfen des Antisemitismus oder der NS-Verklärung reichen.

In Deutschland genügen oft einige solcher Anwürfe – ob berechtigt oder nicht – um einen Autor mit einem Schatten zu belegen. Auch Ernst Jünger und Rudolf Steiner etwa ging es diesbezüglich ähnlich. Da ich Jung für einen bedeutenden Geist des 20. Jahrhunderts halte, der gerade zum Problem Mythen und Mythenmißbrauch viel zu sagen hat, ist es notwendig, oben genannte Vorwürfe einmal unter die Lupe zu nehmen und zu fragen, inwieweit sie berechtigt sind und ob sie mit dem innersten Kern seines Werkes zusammenhängen oder nicht.

Stein des Anstosses sind einige Formulierungen Jungs aus einem Aufsatz, den er 1934 im „Zentralblatt für Psychotherapie“ veröffentlichte.

http://www.ruedigersuenner.de/C.G.Jung.html

 

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