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Posts Tagged ‘Ronald Steckel’

Ronald Steckel ist Autor, Regisseur und Multimediakünstler. Sein Essay „Anmerkungen zur Bewusstseinsforschung“ schloss er mit einem Zitat aus dem „Buch vom Jenseits“ von Bô Yin Râ, das er für diese Folge von „Gedanken zum Leben“ vortrug. Ein Interview mit Ronald Steckel zu seinem Hör-Stück „Durchbrüche“, das Nahtoderfahrungen zum Inhalt hat, finden Sie hier: https://thanatos.tv/ronald-steckel-du…

Mehr über Ronald Steckel: https://de.wikipedia.org/wiki/Ronald_… http://www.nootheater.de

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Am 21.03.1971 treffen in einer Schöneberger Altbauwohnung zwölf junge Leute zu einem einzigartigen Experiment aufeinander: Sie wollen an diesem Wochenende gemeinsam LSD nehmen und danach die gemachten Erfahrungen miteinander besprechen und verarbeiten. Die Sitzung wird für alle Teilnehmer zu einem einschneidenden, das ganze Leben verändernden Ereignis. Am letzten Abend trennt man sich mit dem Versprechen, sich in vierzig Jahren wieder zu sehen und eine Art Lebensbilanz zu ziehen. – Im Frühjahr 2011, während die erschreckenden Nachrichten über die Atomkatastrophe in Fukushima nicht mehr abreißen, bekommt einer der Teilnehmer von damals E-Mails mit angehängten Tonfiles. Es sind Audio-Dokumente der damaligen Sitzung. Und dann meldet sich ein Anrufer bei ihm. – Ronald Steckel

PS: In diesem wirklich sehr nahe gehenden Hörspiel erwähnt Ronald Steckel Winston Smith. Den hat er Jahre später zu Gehör gebracht. Auf dem Bauernhof, in seinem Schaukel- oder Lehnstuhl sitzend, früh, bevor der Tag erwachte. Ich habe wie gebannt seiner Stimme zugehört, denn es betraf auch mich und mein Leben. Leider ist Winfried Noack (Sammler und Aufbereiter fürs Archiv) bereits verstorben, sonst wäre das Hörstück über Winston Smith hier vielleicht der krönende Abschluss gewesen. Danach wendete Ronald Steckel anderen Dingen zu. Eine Serie über Utopien; vielleicht um zu sich selbst zu finden: Jakob Böhme! https://www.nootheater.de/

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Die weltweite Verstörung, die auf die Terroranschläge in New York und Washington vom 11. September 2001 folgte, ist einer Vielzahl von richtungsweisenden Deutungen und Strategien gewichen, denen nichts so fern liegt wie Undeutlichkeit. Zeitgleich und mit einer Reichweite wie nie zuvor hatten Medien die Öffentlichkeit zum ohnmächtigen Zuschauer von Ereignissen werden lassen, die keinerlei Wachsamkeit verhindert hatte. Das Schweigen in der Wallstreet, die Sammlung in einem Gottesdienst aller Religionen waren Reaktionsformen, deren kollektive Emotion in der Sprache der Nachrichten nicht zu fassen ist. – In der vielfachen Überlagerung und Schichtung von Originaltönen der ersten beiden Wochen nach den Attentaten hat Ronald Steckel nicht die Semantik der Kommentare und programmatischen Erklärungen rekapituliert, sondern eine globale Irritation zum Ausdruck gebracht, die sich am Gedenken der Opfer mißt.

Lobende Erwähnung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste: „ein verdichtetes Klangtableau zu den Terroranschlägen vom 11. September.“

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Das 20. Jahrhundert ist das erste, das durch eine Vielzahl technischer Erfindungen ein weitreichendes und präzises akustisches Gedächtnis entwickelt hat. Mit wachsender Dichte im Lauf der Jahrzehnte bewahren die Archive die Tonspuren der Ereignisse und abgeschiedenen Stimmen: Politikerreden etwa, Reportagen, Musik der Zeitgenossen. Stimmen der Dichter, wissenschaftliche Informationen, Hörspiele oder Filmsoundtracks. Solch gleichartige Reihen von Dokumenten durchziehen dieses „akustische Palimpsest“, verdichtet und zunehmend überlagert. Vortex, der Wirbel, – er kann unser Gedächtnis dabei auf durchaus persönliche Weise erfassen am Ende des Jahrhunderts, das seine vergänglichen Diskurse und Phantasien akribischer festgehalten hat als das ganze Jahrtausend zuvor. *Vorgang des Wiederbeschreibens. – archive.org

digitized cassette tape, private archive of Winfried Noack

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»Eine Frau singt von Liebe und Tod. Herden von Glocken wandern durch die Nacht. Die Schritte auf knirschendem Sand entfernen sich langsam. Der Atem bricht ab. Wie eine Nebelwand weht ein Orchester von Muschelhörnern heran und bringt große Ruhe. Ein Greis murmelt etwas von der Kraft, die überall ist, dann fliegen die Raketen los, und der Mann geht die Treppe hinab, auf die Straße hinaus. Wo schon die Hubschrauber warten, geladen mit lärmigen Ohrwürmern in der Jetztzeit. Jemand reißt alle Klänge in Stücke. Der Mann hustet. Er blättert die Seite um …

Das Buch der Träume: eine Komposition für Stimmen von Menschen, von Tieren, von Landschaften, für Geräusche, Klänge und Musik. Das Buch der Träume: die Erzählweise eines Traums – irrational, alogisch, surreal … « Ronald Steckel

digitized cassette tape, private archive of Winfried Noack

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Gedanken zur Lage auf dem Planeten Erde und zum Wesen des Menschen.

Jochen Kirchhoff im noobüro, im Gespräch mit Ronald Steckel, anlässlich der Dreharbeiten zu: „Das schöne Licht der Utopie“,
am 5. Februar 2008 in Berlin. © nootheater 2008 nootheater.de/

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Hörspiel von Ronald Steckel

Auschwitz, das ist ungekanntes menschliches Leid und ebenso ungekannte menschliche Grausamkeit. Was aber war Auschwitz genau? Was geschah in diesem Lager mit Gleisanschluss, fern im Osten? Niemand kann diese Fragen besser beantworten als diejenigen, die selbst dort waren: Häftlinge, die tagtäglich der Willkür des SS-Wachpersonals ausgeliefert waren.

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Der von 1207 bis 1273 lebende persische Gelehrte, Dichter und sufische Mystiker Dschelal-ed-Din Rumi gilt als eine der größten poetischen Stimmen des Orients und wird in allen arabisch-sprechenden Ländern mit ähnlicher Bewunderung verehrt wie Dante oder Homer im Abendland. In Anrufungen, Aufforderungen, Unterhaltungen und Selbstbefragungen erzählen die Verse von den unzähligen Erscheinungsformen der Liebe, die Gott, Mensch und Welt verbinden. Mit Max Hopp, Naomi Krauss, Rolf Zacher u.v.a.

https://www.rbb-online.de/rbbkultur/podcasts/das-innere-licht-podcast.html

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Jacob Böhme gilt als der bedeutendste deutsche Mystiker. Schelling nannte ihn „eine Wundererscheinung in der Geschichte der Menschheit“ und Hegel gab dem Schuhmachermeister aus Görlitz den Ehrentitel „erster deutscher Philosoph“. In dem Stück „Vom übersinnlichen Leben“ beschreibt Jacob Böhme in einem Zwiegespräch zwischen Meister und Schüler den Weg der Seele zurück in ihre ewige geistige Heimat.

Mit Max Hopp und Ronald Steckel

Realisation und Regie: Ronald Steckel. Eine Produktion von Nootheater & Organisation zur Umwandlung des Kinos im Auftrag des rbb 2020 – Ursendung – rbb-online.de

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