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Posts Tagged ‘Rezitation’

Deutsches Volkslied etwa um 1467 entstanden / Rezitation: Matthias Habich 

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Dichtung von Joachim Ringelnatz eigtl. Hans Bötticher / Rezitation: Otto Sander / Anmerkung: Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle, mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit. (J.Ringelnatz)

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Dichtung von Gottfried Keller / Rezitation: Fritz Stavenhagen (Foto) / Anmerkung: Und liebt der Himmel seine Kinder, wo Tränen er durch Leid erpreßt, so liebt er jene drum nicht minder, die er vor Freude weinen läßt. (G.Keller)

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Dichtung von Marie Luise Freifrau Kaschnitz von Weinberg (Foto) / Rezitation: Fritz Stavenhagen / Anmerkung: Angst zu sterben und Angst zu leben hielten sich die Waage noch immer. Natur trug unbekümmert ihr altes Gewand, herzzerreißende Schönheit. Das Leben war noch immer ein Geheimnis. Der Tod ein andres. (M.L. Kaschnitz)

Glauben Sie fragte man mich

An ein Leben nach dem Tode

Und ich antwortete: ja

Aber dann wusste ich Keine Antwort zu geben

Wie das aussehen sollte

Wie ich selber Aussehen sollte

Dort

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Dichtung von Selma Meerbaum Eisinger entst. 1941 / Rezitation: Herman van Veen (Foto) / Anmerkung: Alles ist eingehüllt in weiche Luft, die still ist, so als ob sie einem Märchen lausche Und alle Vögel horchen wie im Rausche – man hört nur Duft. (S.M.-E. aus: Abend)

Der Regen spinnt

Sein graues Lied

Von Sehnsucht und

Von schwerem Weh.

Von Träumen blind

Alleinseins müd

Bin ich ein Hund

Und – geh‘.

Verloschnes Gold

Und toter Traum

Von Liebe sieht

Mich an und schweigt.

Und um mich rollt

Schillernder Schaum –

Die Sehnsucht zieht

Und – geigt.

Der Herbst ist da

Und weint mich an

Mit Augen,

die Erloschen sind.

Ich weiß, er sah:

Das Glück verrann,

Zwang mich ins Knie

Und – ging.

Siehe auch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Selma_M

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Erzählung von Rainer Maria Rilke aus: Geschichten vom lieben Gott 1906 / Rezitation: Walter Kreye / Anmerkung: «Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgendeiner Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart.» (R.M.Rilke)

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Anmerkung: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen. Sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ (A.de Saint-Exupéry)

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Rede von Professor Max Reinhardt an der Columbia Universität New York im Febr. 1928 / Rezitation: Oskar Werner (Foto) /

Anmerkung: Die autosuggestive Kraft des Schauspielers ist so groß, daß er nicht nur innere seelische, sondern ohne technische Hilfsmittel tatsächlich auch äußere körperliche Veränderungen hervorzubringen vermag. Und wenn man an jene vielbesprochenen Wunder denkt, die sich zu allen Zeiten und an vielen Orten ereignet haben, wo einfache Menschen die Passion mit so starker Einbildungskraft erlebten, daß ihre Hände und Füße Wunden aufwiesen und daß sie wirklich blutige Tränen weinten, so kann man ermessen, in welch rätselhafte Gebiete die Schauspielkunst führen kann. Es ist dies derselbe Prozeß, den Shakespeare beschreibt, wenn er sagt, daß der Schauspieler sichtlich Miene, Gestalt, Haltung, das ganze Wesen verändern und um ein fernes oder erdichtetes Schicksal weinen – und weinen machen kann. (M. Reinhardt)

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Auszug der Erzählung von Hermann Hesse / Rezitation: Ulrich Matthes / In Hermann Hesses 1922 erschienener Erzählung »Siddhartha. Eine indische Dichtung« begibt sich Siddhartha, Sohn eines Brahmanen, auf die Suche nach Erkenntnis. Der Läuterungsweg des Protagonisten spiegelt die Auseinandersetzung des Autors mit indischer Philosophie und den fernöstlichen Religionen wider. Die Geschichte ist stark stilisiert; die Lebensdaten des Religionsstifters Buddha lassen darauf schließen, dass die Handlung etwa um 500 v. Chr. in Indien angesiedelt ist.

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