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Posts Tagged ‘Rezitation’

Rainer Maria Rilke (Foto) / Rezitation: Axel Grube / Anmerkung: Denn das ist Schuld, wenn irgendeines Schuld ist: die Freiheit eines Lieben nicht vermehren um alle Freiheit, die man in sich aufbringt. Wir haben, wo wir lieben, ja nur dies: einander lassen; denn daß wir uns halten, das fallt uns leicht und ist nicht erst zu lernen (R.M.Rilke an Paula Modersohn-Becker Nov.1908)

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Anmerkung: Es bleibt zwischen Menschen, sie seien noch so eng verbunden, immer ein Abgrund offen, den nur die Liebe, und auch nur mit einem Notsteg, überbrücken kann. (H.Hesse)

Nun hat der Tag mich müd gemacht,
Soll mein sehnliches Verlangen
Freundlich die gestirnte Nacht
Wie ein müdes Kind empfangen.
Hände, laßt von allem Tun
Stirn, vergiß du alles Denken,
Alle meine Sinne nun
Wollen sich in Schlummer senken.
Und die Seele unbewacht
Will in freien Flügen schweben,
Um im Zauberkreis der Nacht
Tief und tausendfach zu leben.

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Dichtung von Sören Kierkegaard (Foto) aus: Die Tagebücher 1834-1855 / Rezitation: Axel Grube / Anmerkung: Sich selbst um die Liebe zu betrügen, das ist das Schrecklichste; das ist ein ewiger Verlust, für den es in Zeit und Ewigkeit keinen Ersatz gibt. (S. Kierkegaard)

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Romanauszug von Hermann Hesse aus: Das Glasperlenspiel / Rezitation: Hans-Eckart Eckardt /

Anmerkung: Die Welt zu durchschauen, sie zu verachten, mag großer Denker Sache sein. Mir aber liegt einzig daran, die Welt lieben zu können, sie und mich und alle Wesen mit Liebe und Bewunderung und Ehrfurcht betrachten zu können. (H.Hesse) Einsam steh ich, vom Wind gezerrt, Ungeliebt und verlassen In der feindlichen Nacht. Schwer ist mein Gemüt und voll Bitterkeit, Wenn ich Deiner gedenke, Blinder Gott, der voll Grausamkeit Immer das Unbegreifliche tut…,…

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Deutsches Volkslied etwa um 1467 entstanden / Rezitation: Matthias Habich 

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Dichtung von Joachim Ringelnatz eigtl. Hans Bötticher / Rezitation: Otto Sander / Anmerkung: Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle, mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit. (J.Ringelnatz)

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Dichtung von Gottfried Keller / Rezitation: Fritz Stavenhagen (Foto) / Anmerkung: Und liebt der Himmel seine Kinder, wo Tränen er durch Leid erpreßt, so liebt er jene drum nicht minder, die er vor Freude weinen läßt. (G.Keller)

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Dichtung von Marie Luise Freifrau Kaschnitz von Weinberg (Foto) / Rezitation: Fritz Stavenhagen / Anmerkung: Angst zu sterben und Angst zu leben hielten sich die Waage noch immer. Natur trug unbekümmert ihr altes Gewand, herzzerreißende Schönheit. Das Leben war noch immer ein Geheimnis. Der Tod ein andres. (M.L. Kaschnitz)

Glauben Sie fragte man mich

An ein Leben nach dem Tode

Und ich antwortete: ja

Aber dann wusste ich Keine Antwort zu geben

Wie das aussehen sollte

Wie ich selber Aussehen sollte

Dort

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Dichtung von Selma Meerbaum Eisinger entst. 1941 / Rezitation: Herman van Veen (Foto) / Anmerkung: Alles ist eingehüllt in weiche Luft, die still ist, so als ob sie einem Märchen lausche Und alle Vögel horchen wie im Rausche – man hört nur Duft. (S.M.-E. aus: Abend)

Der Regen spinnt

Sein graues Lied

Von Sehnsucht und

Von schwerem Weh.

Von Träumen blind

Alleinseins müd

Bin ich ein Hund

Und – geh‘.

Verloschnes Gold

Und toter Traum

Von Liebe sieht

Mich an und schweigt.

Und um mich rollt

Schillernder Schaum –

Die Sehnsucht zieht

Und – geigt.

Der Herbst ist da

Und weint mich an

Mit Augen,

die Erloschen sind.

Ich weiß, er sah:

Das Glück verrann,

Zwang mich ins Knie

Und – ging.

Siehe auch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Selma_M

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