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Posts Tagged ‘Rezension’

Dichtung von Klabund (Foto) – Aus der Sammlung: Chinesische Gedichte / Rezitation: Jürgen Goslar / Anmerkung: Ach, besser wär’s, ihr alten Knaben, ein Rückgrat überhaupt zu haben im Leben und daheim im Laden und nicht bei völkischen Paraden (Klabund)

Im Meere hinter Brandungsschaum und Riff Schwimmt wie ein Kormoran das Blumenschiff. Ich bin nicht gegen seinen Duft gefeit. Ich heb den Arm. Das Schiff ist allzu weit. Mimosen hängen traubengleich am Bug. Ein Fächer schlägt den Takt zum Ruderzug. Ich werfe eine Blume in das Meer, Die treibt nun auf den Wellen hin und her. Vielleicht, dass, wenn der Wind sich abends dreht, Er meine Blume bis zur Barke weht…

https://www.wikiwand.com/de/Klabund

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Hörspielpremiere„Nur die Tiere“ – Erfolgsroman von Colin Niel als Krimihörspiel

Deutschlandfunk Kultur, 14. März, 22.03 – 22.05 Uhr, Teil 1
Deutschlandfunk Kultur, 21. März, 22.03 – 22.05 Uhr, Teil 2

Online: Ab 14. März ist „Nur die Tiere“ in einer fünfteiligen Fassung abrufbar: im Podcast Krimi Hörspiel, auf hoerspielundfeature.de sowie in der Dlf Audiothek. 

Colin Niels‘ Roman „Nur die Tiere“ ist eine Art Plot-Wunder. Ein Kriminalroman über Missverständnisse, Irrtümer, über Zufall, missglückte Kommunikation und leise menschliche Tragödien, der zwischen dem französischen Massif Central und der Elfenbeinküste spielt.

Fünf Figuren erzählen von einer im rauen Bergland Frankreichs verschwundenen Frau, der Gattin eines reichen Unternehmers, die eigentlich nur wandern gehen wollte. Dass sie ermordet wurde, darüber besteht kein Zweifel, wir wissen auch bald, wo die Leiche ist. Wer sie ermordet hat, wissen wir lange nicht…

https://www.deutschlandfunkkultur.de/colin-niel-nur-die-tiere-mord-im-zentralmassiv-100.html

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Malte Oppermann philosophiert über den Augenblick. Eine Rezension von Ijoma Mangold

Der Augenblick hat keine Ausdehnung, keine Zeitspanne. Er ist plötzlich da. Und schon wieder vorbei. Wie dieser Sprung in eine Pfütze: Hat man nicht hingeschaut, scheint gar nichts passiert zu sein. Das Wasser ist wieder da, von wo es hochgespritzt ist.

https://www.zeit.de/2020/41/der-augenblick-malte-oppermann-philosophie-wahrnehmung

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„Schön wie die gold’nen Ähren sprießen, schuf Gott die Drenter, Groninger und Friesen, und aus der Spreu und andren Resten, schuf er die Drecksäcke im Westen“.

Während die Stimmung kippt, sich das Klima gegen ihn verschärft, versucht der Orgelstimmer in nächtlicher Arbeit und täglichem Liebeswerben das Gute, Wahre und Schöne zu retten, für das er sich einen feinen Sinn bewahrt hat – für einen kritischen Glauben und für den enthusiastischen Genuss von Bach-Kantaten, für die gespenstische, aleatorische Musik des estnischen Komponisten Arvo Pärt, für Igor Strawinskys „Pas de deux“, DLFNDR

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Religion, Hautfarbe, Geschlecht: In Joseph Conrads „Der Niemand von der ‚Narcissus‘“ von 1897 wird all das fraglich und muss neu verhandelt werden. Das bringt ein kollektives, von sozialistischen Ideen infiziertes Erzählkollektiv an den Rand des Deliriums. Den Roman gibt es jetzt in einer Neuübersetzung von Mirko Bonné. – Von Tobias Lehmkuhl DLF

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Vögel galten lange als fliegende Automaten. Seit einiger Zeit wächst jedoch das Interesse an ihrer Individualität. Walter A. Sontag führt in die Diskussion ein und macht mit weiteren Erkenntnissen vertraut…,.. FAZ.net

 

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Kultautor und Vielschreiber Dietmar Dath setzt seine Ergründungen des Utopischen fort… Von Thomas Hummitzsch

Manchmal glaubt man, Autoren können beim Schreiben in die Köpfe ihrer Leser schauen. In Dietmar Daths neuem Roman ist dies der Moment, als die deutsche Drahtzieherin Cordula Späth dem Amerikaner Christian Winseck erklärt, worin ihre gemeinsame Weltraummission besteht. Als sie fertig ist, sagt Winseck: »Ich weiß gar nicht mehr, ob es für dich überhaupt eine Wahrheit gibt, ob überhaupt irgendwas wahr ist hier, in diesem fucking labyrinth …

http://www.glanzundelend.de/Red20/d-f-20/dietmar-dath-niegeschichte-science-fiction.htm

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Canetti geht vom Mißerfolg der Weltschöpfung aus. Ein Gott nach seinem Sinne hätte am siebten Schöpfungstag erkannt, „daß es nicht gut war“. Seitdem ist die dichterische Einbildungskraft Canettis mit Gegenentwürfen zur Welt beschäftigt. Auch in den Aufzeichnungen wird immer wieder das Konzept einer Lebensform entworfen, die bisweilen absurd erscheinen mag, vergleicht man sie mit unseren Verhaltensweisen, die jedoch denkbar wäre…,..

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41739268.html

https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/41739268

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Als Rezensent liest man ein Buch drei-, viermal, oder? Ein dünnes wie dieses noch öfter. Beim ersten Mal hegt man noch deutliche Gedanken, die man nicht zu Papier bringt, aus Sorge, es könnten keine sein — womit man die Chance verpaßt hat, etwas Wertvolles zu schreiben. Beim zweiten Mal fühlt man sich von der sogenannten Verantwortung vor dem Leserpublikum bedroht, beim dritten Mal schwächt sich diese Bedrohung aber wieder ab, und bei oder nach dem vierten Mal möchte man zumindest dieses dünne Buch, das aussieht wie eine Geburtstagsgabe für Ernst Jünger, beiseite legen und „Die Geschäfte des Dagobert Duck“ lesen…,..

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14335180.html

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