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Posts Tagged ‘Geist und Gott’

Yuval Noah Harari, vor kurzem 42 Jahre alt geworden, gilt als intellektueller Superstar. Sein neuestes Buch heißt »Homo Deus« …

Die Bedeutung dieses Buches ergibt sich durch seine Frontstellung. Yuval Harari wehrt sich gegen religiöse Denkmuster, die eine Domestizierung des Menschen und die Oktroyierung eines bestimmten Gesellschaftssystems implizieren. Er gerät damit in Frontstellung gegen einen traditionellen religiösen Fundamentalismus einerseits, der die Grundlagen der Wissenschaft und damit die normative Freiheit unserer Gesellschaft untergräbt, sowie gegen einen blinden technologischen Fortschrittsglauben in Form neuartiger Tech-Religionen andererseits, der die conditio humana negiert. Aus dieser Perspektive gelesen, ist Homo Deus ein ungemein anregendes, in die Zukunft weisendes Buch. Wie es der Untertitel verrät: Eine kurze Geschichte von Morgen.- intellectures.de

 

 

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Um 19.o5 Uhr im Ö1: http://oe1.orf.at/player/

Leibhafte Religion Teil 1: „Sitzen, knien, stehen – und tanzen?“ – Wie der Körper Religion ausübt. – Gestaltung: Markus Veinfurter

König David hat vor der Bundeslade zur höheren Ehre Gottes sogar getanzt. Im Islam wirft man sich regelrecht zu Boden. In den christlichen Kirchen geht es vergleichsweise bedächtig zu: sitzen, stehen und knien – das ist es im Grunde. Der Körper und seine Haltung spielen bei der Ausübung von Religion auf jeden Fall eine wesentliche Rolle.

Viele Menschen nehmen in der Ausübung ihrer Religion auch echte Strapazen auf sich. Wallfahrten gibt es in fast jeder Religion. Oder dem Körper werden Schmerzen zugefügt – durch Selbstgeißelung zum Beispiel.

 

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Am 15.10.2011 wäre der Arzt und Schriftsteller Prof. Hoimar von Ditfurth 90 Jahre alt geworden. ZDFinfo erinnert an den Mann, dem es mit der ZDF-Sendung „Querschnitt“ gelang, komplizierte wissenschaftliche Sachverhalte allgemeinverständlich zu erklären. Der Wissenschaftsjournalist moderierte „Querschnitt“ von 1971 bis 1983. Ein Gespräch von Wolf-Rüdiger Schmidt mit dem Naturwissenschaftler Prof. Hoimar von Ditfurth über das Verhältnis von Naturwissenschaften und Religion. Die Sendung wurde am 23.12.1987 im ZDF ausgestrahlt.

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Gehorsam meines Herrn, des Guru Leib. Gewähre mir Beharrung in der Einsamkeit!

Mein tiefes Glück, Verwandten unbekannt, Die namenlose Trauer, unbekannt den Feinden – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Mein Altern, unbekannt der Braut. Mein Kranksein, unbekannt der Schwester – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Mein Tod, jedwedem Menschen unbekannt, Mein faulend Leib von Vögeln nicht beachtet – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Mein faulend Leib ein Fraß den Fliegen Die abgestorb`nen Muskeln wurmzerfressen – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Nicht eines Menschen Fuß an dieser Tür, Und auch kein Blutfleck in der Höhle – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welcher tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Und keiner, der sich an die Bahre stellt, Kein Mensch, der meinen Tod beweint – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Und keiner, den mein Gehen kümmerte, Und auch das Ziel nicht, das ich einst erhoffe – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

So möge dieses Gebet um meinen Tod, In dieser abgeschied`nen Einsamkeit Zur Frucht und Gnade werden allen Wesen. Welch friedvoll Tod dem heilig Strebenden.

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Der Religionswissenschaftler Michael Blume beobachtet einen „stillen Rückzug“ der Muslime. Viele hätten Glaubenszweifel und mit der Religion wenig oder gar nichts mehr zu tun, sagte er im Dlf. – Michael Blume im Gespräch mit Andreas Main

Herr Blume, ich zitiere mal eine Überschrift von Ihnen, wie der Islam erstarrte. Sie sprechen vom – so wörtlich – „Schicksalsjahr 1485“. Es geht um den Buchdruck. Sie sprechen von einer der ‚verhängnisvollsten Fehlentscheidung der Weltgeschichte‚. Damals wurde verboten, arabische Buchstaben zu drucken. Wie kam es dazu und was waren die Folgen?

Blume: Also, wir haben in Europa ja die Situation, dass um 1450 Gutenberg den Buchdruck erfindet. Und das breitet sich dann sehr schnell aus, auch deswegen, weil Europa sehr zersplittert ist und es nicht möglich ist, das zentral zu verbieten.

Und um 1485 kommt eine Handelsdelegation nach Istanbul und fragen bei der hohen Pforte an, ob sie auch im Osmanischen Reich eine Druckerpresse aufbauen können…

Die islamische Welt ist eigentlich auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Sie breitet sich aus. Die Schriftgelehrten sagen dem Sultan: Auf gar keinen Fall soll er das zulassen, weil dann kann ja nachher jeder lesen und schreiben. Und das ist eine verantwortungsvolle Kunst, für die man Jahre braucht und die nur wenigen Gebildeten vorbehalten sein soll.

Und so verbietet Sultan Bayezid II. den Buchdruck im Osmanischen Reich, und zwar für arabische Buchstaben, was auch bedeutet für Persisch und Osmanisch. Und das Ergebnis davon ist eben, dass tatsächlich das Osmanische Reich stabil bleibt.

Also, wir haben in Europa die Reformation, die Kirche bricht auseinander, es entstehen Konfessionskriege, dann aber auch Aufklärung und Humanismus, während umgekehrt in der islamischen Welt, es bleibt zwar stabil, aber es entwickelt sich auch nicht weiter…

http://www.deutschlandfunk.de/religion-der-islam-kann-auch-untergehen.886.de.html?dram:article_id=394307

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Von Rolf Cantzen

Religionen, organisierter Glauben, Dogmen, Rituale sind für Krishnamurti „absurder Unsinn„. All das spalte die Menschen, führe zu Kriegen, dem „ganzen Schrecken dieser Welt“. –

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/jiddu-krishnamurti-ein-spiritueller-rebell/-/id=660374/did=19501376/nid=660374/1negxvl/index.html

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In der kommunistischen Volksrepublik wächst das Bedürfnis nach spiritueller Orientierung. Jahrzehnte lang wurden den Chinesen Materialismus und hemmungsloser Konsum gepredigt. So erlebte das Riesenland einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung. Doch viele beginnen, nach dem Sinn zu fragen. Inzwischen füllen sich buddhistische und taoistische Tempel wieder mit Gläubigen. Und im Land gibt es mehr Christen als Mitglieder der kommunistischen Partei. Der Führung in Peking wird dieser Trend allmählich unheimlich. Obwohl offiziell Religionsfreiheit herrscht, versucht die Staatsmacht energisch, den wachsenden Einfluss der Religionen einzudämmen.

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/sinnsuche-china/-/id=660374/did=18949610/nid=660374/sdpgid=1387019/tyj70l/index.html

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