Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Geist und Gott’

… ist der neue Held unserer Kultur. Eines der größten kulturellen Ideale der kommenden Jahre wird der Suchende sein, nicht derjenige, der gefunden hat. Meiner Meinung nach ist der Suchende die Person, die unentwegt sucht, die weiß, wie man sucht, die die für das Suchen erforderlichen Voraussetzungen kennt.

(Meister, Gurus, Menschenfänger von Ken Wilber und andere.)

Read Full Post »

Wenn eine Religion altert, tritt an die Stelle des Glaubens das Dogma, an die Stelle des Erlebens die Schriftgelehrsamkeit, an die Stelle persönlicher Ethik die konventionelle Moralität, die im Einhalten gegebener Regeln besteht. Hingabe wird dann durch äußeres Ritual ersetzt und Meditation durch metaphysische Spekulation. Die Zeit ist dann reif für eine Wiederentdeckung der Wahrheit und für einen neuen Versuch, ihr einen lebendigen Ausdruck im täglichen Leben zu geben.

L.A.G. Schöpferische Meditation und multidimensionales Bewusstsein. Aurum 1988.

Read Full Post »

Am 17. Dezember 1770 wurde Ludwig van Beethoven katholisch getauft – zum Kirchgänger aber nicht. Dafür hat er Messen komponiert, den Himmel vertont und Götterfunken sprühen lassen. Kabarettist und Beethoven-Kenner Konrad Beikircher sagt: Sein Glaube an Gott sprengte die Konfession und Konvention. – DLF

Konrad Beikircher im Gespräch mit Christiane Florin

Read Full Post »

Dieser Text ist Teil der Abteilung Religionskritik  von Tüpfli’s Global Village Library

Der Stationsberg

….. Die Nacht, in der sich Alles seltsam verändert, Menschen müd und leblos wie versteinern, und Steingebilde zu phantastischem Leben erwachen.
Nikolaus Lenau

Eines Abends kam ich spät ermüdet in ein unterfränkisches Dorf, dessen Name mir entfallen ist. Es mochte wohl am Fuße der Rhön gelegen sein, deren bergige Ausläufer in undeutlichen Umrissen am Horizont zu erkennen waren. Doch war es so regnerisch-trüb, und bei der vorgeschrittenen Zeit so dunkel, dass von einer eigentlichen Orientierung des Orts, wie weit das Dorf in die Berge vorgeschoben sei, keine Rede sein konnte. Wir mochten wohl um die Zeit zwischen Gründonnerstag und Ostern sein. Das Dorf, wusste ich, war berühmt durch seine Prozessionen. — Kein Mensch war auf der Gasse. Mehrmals war ich die breiten Straßen auf und ab gewandert in der Suche nach einer Herberge, und allmählich war es stockfinster geworden. Als Beleuchtung für das ganze, nicht unansehnliche, Dorf dienten drei Öl-Lampen, in Laternen eingeschlossen, die, an Schnüren aufgehangen, quer über die Straße von Haus zu Haus hinübergebunden waren, und deren Scharnierwerk bei dem leichten Süd-West-Wind ein kreischendes, ächzendes Geräusch hervorbrachte.

http://www.payer.de/religionskritik/panizza07.htm

Read Full Post »

 

Read Full Post »

Yuval Noah Harari, vor kurzem 42 Jahre alt geworden, gilt als intellektueller Superstar. Sein neuestes Buch heißt »Homo Deus« …

Die Bedeutung dieses Buches ergibt sich durch seine Frontstellung. Yuval Harari wehrt sich gegen religiöse Denkmuster, die eine Domestizierung des Menschen und die Oktroyierung eines bestimmten Gesellschaftssystems implizieren. Er gerät damit in Frontstellung gegen einen traditionellen religiösen Fundamentalismus einerseits, der die Grundlagen der Wissenschaft und damit die normative Freiheit unserer Gesellschaft untergräbt, sowie gegen einen blinden technologischen Fortschrittsglauben in Form neuartiger Tech-Religionen andererseits, der die conditio humana negiert. Aus dieser Perspektive gelesen, ist Homo Deus ein ungemein anregendes, in die Zukunft weisendes Buch. Wie es der Untertitel verrät: Eine kurze Geschichte von Morgen.- intellectures.de

 

 

Read Full Post »

Um 19.o5 Uhr im Ö1: http://oe1.orf.at/player/

Leibhafte Religion Teil 1: „Sitzen, knien, stehen – und tanzen?“ – Wie der Körper Religion ausübt. – Gestaltung: Markus Veinfurter

König David hat vor der Bundeslade zur höheren Ehre Gottes sogar getanzt. Im Islam wirft man sich regelrecht zu Boden. In den christlichen Kirchen geht es vergleichsweise bedächtig zu: sitzen, stehen und knien – das ist es im Grunde. Der Körper und seine Haltung spielen bei der Ausübung von Religion auf jeden Fall eine wesentliche Rolle.

Viele Menschen nehmen in der Ausübung ihrer Religion auch echte Strapazen auf sich. Wallfahrten gibt es in fast jeder Religion. Oder dem Körper werden Schmerzen zugefügt – durch Selbstgeißelung zum Beispiel.

 

Read Full Post »

Am 15.10.2011 wäre der Arzt und Schriftsteller Prof. Hoimar von Ditfurth 90 Jahre alt geworden. ZDFinfo erinnert an den Mann, dem es mit der ZDF-Sendung „Querschnitt“ gelang, komplizierte wissenschaftliche Sachverhalte allgemeinverständlich zu erklären. Der Wissenschaftsjournalist moderierte „Querschnitt“ von 1971 bis 1983. Ein Gespräch von Wolf-Rüdiger Schmidt mit dem Naturwissenschaftler Prof. Hoimar von Ditfurth über das Verhältnis von Naturwissenschaften und Religion. Die Sendung wurde am 23.12.1987 im ZDF ausgestrahlt.

Read Full Post »

Gehorsam meines Herrn, des Guru Leib. Gewähre mir Beharrung in der Einsamkeit!

Mein tiefes Glück, Verwandten unbekannt, Die namenlose Trauer, unbekannt den Feinden – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Mein Altern, unbekannt der Braut. Mein Kranksein, unbekannt der Schwester – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Mein Tod, jedwedem Menschen unbekannt, Mein faulend Leib von Vögeln nicht beachtet – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Mein faulend Leib ein Fraß den Fliegen Die abgestorb`nen Muskeln wurmzerfressen – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Nicht eines Menschen Fuß an dieser Tür, Und auch kein Blutfleck in der Höhle – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welcher tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Und keiner, der sich an die Bahre stellt, Kein Mensch, der meinen Tod beweint – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

Und keiner, den mein Gehen kümmerte, Und auch das Ziel nicht, das ich einst erhoffe – O fände ich in dieser Einsamkeit den Tod, Welch tiefer Friede dann dem heilig Strebenden.

So möge dieses Gebet um meinen Tod, In dieser abgeschied`nen Einsamkeit Zur Frucht und Gnade werden allen Wesen. Welch friedvoll Tod dem heilig Strebenden.

Read Full Post »

Older Posts »