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Posts Tagged ‘RBB Kultur’

RBB Kultur

„Paris ist eine Messe wert.“ – dieses berühmte Zitat stammt von Henri Bourbon, König von Navarra und von 1589 bis 1610 König Henri IV. von Frankreich. Das Zitat ist noch geläufig, die historischen Hintergründe sind es weniger. Dabei ist Henri IV. eine zentrale Figur in der Geschichte Frankreichs: Er legte den Grundstein für ein geeintes Frankreich, er versuchte, mit dem Toleranz-„Edikt von Nantes“ einen Ausgleich zwischen Hugenotten und Katholiken zu schaffen. Und das, obwohl in der „Bartholomäus-Nacht“ 1572 sämtliche seiner hugenottischen Getreuen hingemetzelt wurden – von Anhängern der katholischen Liga. Heinrich Mann stieß während seiner ersten Frankreichreise auf die faszinierende Biographie dieses ebenso menschenfreundlichen wie machtbewußten Herrschers. V
Frühjahr 1564 – Die Pyrenäen (1. Teil)
Die Schule des Unglücks (2. Teil)
Die Mühen der Tugend (3. Teil)
Das Kriegsglück (4. Teil)
Die Machtergreifung (5. Teil)
Die fremde Königin (6. Teil)
https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/hoerspiel/archiv/20220724_1400.html
https://www.ardaudiothek.de/sendung/henri-quatre/10674429/

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RBB Kultur – Mittwoch, 22. Jun 2022 19:00 Uhr – Von Valerie Stiegele

Ein Elektroingenieur, der schöngeistige Feuilletons schrieb – ein machtbewusster Großindustrieller, der ein philosophisches Buch nach dem anderen verfasste – ein selbsternannter Einsamer, der alles dafür gegeben hätte, am Kaiserhof verkehren zu dürfen – ein milliardenschwerer Kapitalist, dessen Ideal die soziale Gemeinwirtschaft war – ein nichtgetaufter Jude, der für die blonden und blauäugigen Herrenmenschen schwärmte – ein preußischer Patriot, der den Krieg verabscheute, dessen wirtschaftliches Funktionieren er doch plante und organisierte – all dies und noch mehr vereinigte Walther Rathenau (1867-1922) in sich. Er war eine der führenden Persönlichkeiten der Weimarer Republik.   Als deutscher Außenminister wurde er am 24. Juni 1922 von rechtsradikalen Attentätern auf offener Straße erschossen. Robert Musil hat sein Bild in der Antipodenfigur des Finanzmagnaten und Großschriftstellers Arnheim in seinem Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“ in literarischer Überspitzung gezeichnet – das vorliegende Feature versucht, aus Selbstzeugnissen und Aussagen von Zeitgenossen ein umfassendes und auch den privaten Bereich nicht aussparendes Porträt von Rathenau entstehen zu lassen.

http://www.xn--hrdat-jua.de/index.php?aktion=suche&dat=2022-06-22

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RBB Kultur – Mittwoch, 25. Mai 2022 um 19:00 Uhr – Von Alan Hall

Der junge Musiker Jeff Buckley ist in London und steht auf dem Weg in die BBC mit seinem Tour Manager Steve Abbott im Stau. Er hat einen Auftritt beim Radiosender BBC GLR. Die beiden schalten das Autoradio an und hören, wie die Moderatorin den Auftritt von Tim Buckleys Sohn ankündigt. Und dass sich der Sohn von Tim Buckley wegen starken Verkehrs offenbar verspätet. Jeff – ein ruhiger, schüchterner und eher introvertierter Musiker – zerstört das Autoradio mit Fußtritten.
Der anschließende live-Auftritt gerät zu den intensivsten Momenten der Radiogeschichte. Jeff Buckley hält seinen offenbaren Hass auf die Moderatorin im Zaum, spricht kurz und widerwillig, bis endlich seine unterdrückte Wut einen Weg nach draußen findet.

https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/hoeren.html

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„Finnegan’s Wake“ ist das wohl sprachgewaltigste, überbordendste und unübersetzbarste Werk von James Joyce, und „Anna Livia Plurabelle“ ist sein bekanntestes Kapitel und seine berühmteste Figur. Anna Livia Plurabelle ist „the Allmaziful, the Everliving, the Bringer of Plurabilities“, die „All-Frau“, wie Arno Schmidt sie nannte, das weibliche Prinzip, eine Mischung „aus der schönen rotgehaarten Isolde, den Maggies und sonstiger Stundentänzerinnen“. Ihr Element ist das Wasser, ihr Fluss ist der Liffey, an dem Irlands Hauptstadt Dublin liegt und wie im Traum wird sie letztendlich einem Fluß gleich dem großen, väterlichen Ozean zugetragen, wo alles endet und neu beginnt.

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RBB Kultur – Sonntag, 10. April 2022 um 14:00 Uhr

Castor Troya, Privatdetektiv, ist ein Mann für alle Gelegenheiten: ein guter Ermittler, ein verständnisvoller Freund und manchmal auch ein ziemlicher Macho. Dieser Meinung ist jedenfalls seine Assistentin Beatrice. Was Troya natürlich weit von sich weist. Sein neuester Fall konfrontiert ihn da allerdings mit Realitäten, die er sich nicht in seinen kühnsten Träumen hätte ausdenken können. Und danach – soviel ist klar – wird für ihn nichts mehr so sein, wie es war. (Hördat)

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Als Amerika paranoid wurde

OPERATION MINDFUCK

Robert Anton Wilson zwischen Erleuchtung und Verschwörung

Es geht um machtvolle Geheimbünde und um Verschwörungen! Der Schriftsteller Robert Anton Wilson veröffentlicht Anfang der 70er Jahre, mit einem Partner, die fiktive Iluminatus-Trilogie. In einer Zeit, in der Amerika nahezu paranoid geworden scheint. Denn der Watergate-Skandal hat das Vertrauen in die politische Führung zerstört, die Welt um einige Verschwörungsmythen reicher gemacht.

Spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie haben Erzählungen von Verschwörungen wieder neuen Nährboden erhalten. Genau die richtige Zeit, um an Robert Anton Wilson zu erinnern. Der Autor wäre am 18. Januar 90 Jahre alt geworden … Von Maximilian Netter

https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/feature/archiv/20220119_1900.html

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RBB Kultur – Samstag, 15. Januar 2022 um 14:00 Uhr (Ursendung)

Ein rosafarbener Schnellhefter mit der Aufschrift „Endlösung“. In dieser Akte enthalten ist das Protokoll der Wannsee-Konferenz vom Januar 1942. Dort beschlossen 15 Männer, dass 11 Millionen europäischer Juden für die „Endlösung in Betracht kommen“. Die Alliierten erfuhren bereits durch abgehörte Funksprüche, darunter auch denen von Adolf Eichmann, von den Massenmorden. Aber könnte man den Verantwortlichen die Verbrechen auch durch schriftliche Dokumente beweisen? Das Auswärtige Amt befahl 1944/45 alle 30 Exemplare des Protokolls zu vernichten – doch eine Ausfertigung entging der Verbrennung und wurde zwei Jahre später durch Zufall von den Alliierten gefunden. Tomas Fitzel erzählt die Geschichte dieser Akte.

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Feature in RBB Kultur – Der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher in den Erinnerungen von Zeitzeugen

Dreizehn Zeitzeugen berichten: eine Überlebende der Konzentrationslager, die als Zeugin auftritt und Aufsehen erregt, zwei Verteidiger, die Witwe des Generals Alfred Jodl, der Sohn von Hans Frank, drei Dolmetscher und fünf Journalisten. Ganz gleich, in welcher Rolle, sie müssen alle, um sprechen oder berichten zu können, Übersetzungen finden – Übersetzungen für etwas, das, wie Erika Mann damals sagte, irgendwo geschehen sein musste, vielleicht auf dem Mond, nur nicht in Deutschland. Die Erinnerungen der Zeitzeugen verknüpfen sich dabei zu einem imaginären gemeinsamen Gespräch. (Hördat)

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Vor 75 Jahren ging der 2. Weltkrieg zu Ende, daran wird in diesen Tagen allerorten erinnert. Eine Frage gerät dabei oft in den Hintergrund: Wie haben sich Bombenangriffe und Luftschutzkeller, Hunger und Flucht auf Kinder ausgewirkt? Das hat die Journalistin und Autorin Sabine Bode in zahllosen Gesprächen erforscht und veröffentlicht. – rbb kultur

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