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Posts Tagged ‘Rassisten’

Mitten in der Nacht verschleppen zwei weiße Männer den schwarzen Teenager Emmett Till mitten im Nirgendwo des US-Bundestaates Mississippi. Drei Tage später wird seine Leiche gefunden, der 14-Jährige wurde grausam misshandelt und gelyncht. Neben dem Verbrechen wird auch der anschließende Prozess gegen die Täter zum Symbol für den offenen Rassismus Mitte der 1950er in den Südstaaten der USA.

Das Life-Magazin mit Bildern vom Gerichtsprozess gegen Roy Bryant und J.W. Milam

In den letzten Jahren sind insbesondere in US-amerikanischen Zeitungen einige Zusammenfassungen zu den jüngsten Entwicklungen um den rassistischen Mord an Emmett Till und zum Umgang mit der Erinnerung an das Verbrechen erschienen: Tatort Geschichte

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Zwischen Abraham Lincoln und Donald Trump liegen mehr als 150 Jahre. Von der Zeit, in der der eine US-Präsident war, bis heute, wo es der andere werden will. Jahre, in denen sich ihre gemeinsame Republikanische Partei dramatisch verändert hat – und zu einer Sekte von rassistischen Krakeelern herabsinken könnte, wie unser Essayist Hannes Stein warnt.

Es ist ein trauriger Witz der Weltgeschichte, dass ausgerechnet die Partei Abraham Lincolns jetzt einen Präsidentschaftskandidaten aufgestellt hat, der offen den Hass gegen Mexikaner und Muslime predigt. Eigentlich verraten die Republikaner damit ein großartiges Erbe. Die Republikaner waren im 19. Jahrhundert die Anti-Sklaverei-Partei; die Demokraten waren dagegen die Partei der Besitzstandswahrung, des Status quo und des Rassismus‘.

Der Ku Klux Klan war eigentlich der bewaffnete Arm der Demokratischen Partei. Die Abschaffung der Sklaverei (13. Amendment) und die Gewährung voller Bürgerrechte für alle im Land Geborenen, unabhängig von der Hautfarbe (14. Amendment), waren Errungenschaften der Republikaner. Noch der Civil Rights Act wurde vor allem mit den Stimmen republikanischer Abgeordneter verabschiedet.

http://www.deutschlandfunk.de/praesidentschaftswahlen-in-den-usa-1-4-die-rassistenpartei.1184.de.html?dram:article_id=364453

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AfD-Chefin Frauke Petry möchte, dass der Begriff „völkisch“ umgedeutet wird: Er sei doch nur eine Ableitung von „Volk“. Der Historiker Uwe Puschner widerspricht und erklärt die Ursprünge des Adjektivs.

Eine der Strategien der AfD ist es, mit Aussagen zu provozieren und im nächsten Moment zu erklären, es sei alles nicht so gemeint gewesen. Ein andere ist, ahnungslos zu tun.

Bundessprecherin Frauke Petry hat hierfür gerade ein schönes Beispiel geliefert. Sie findet, dass der Begriff „völkisch“ umgedeutet werden sollte. Dieser ist Petry zufolge letztlich doch nur „ein zugehöriges Attribut“ zum Begriff Volk. Das sagte sie der „Welt am Sonntag“.

http://www.deutschlandradiokultur.de/nachhilfe-fuer-frauke-petry-voelkisch-ist-ein-kampfbegriff.1008.de.html?dram%3Aarticle_id=365644

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