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Posts Tagged ‘Rassismus’

Featurevom 23.11.2019, 18:05 Uhr im Deutschlandfunk Kultur

Jeden 15. Januar wird in den Vereinigten Staaten der Martin-Luther-King-Day begangen. „Black Lives Matter“ und neuer Rassismus in Zeiten eines Donald Trump bewegen die Menschen auf den Straßen; aber auch – und immer noch – die Vertuschungen im Mordfall King. Drohungen gegen ihn hatte es immer wieder gegeben. Die konkreteste stammte, wie erst 2016 belegt werden konnte, aus dem Büro des damaligen FBI-Chefs J. Edgar Hoover: „Du bist erledigt! Für dich gibt es nur einen Ausweg. Den schlägst du besser selbst ein.“ – DLF Kultur

 

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Teil 2 am 26.12.2018 um 16.30 Uhr: Weiße Flecken auf wissenschaftlicher Landkarte

„Menschenrassen“ sind eine Erfindung. Doch diese Erkenntnis reicht offensichtlich nicht, um den Rassismus aus der Welt zu schaffen. Eine Mitverantwortung trägt ausgerechnet die Wissenschaft, auf deren Befunde sich Rassisten bis heute berufen.

Von Lydia Heller und Asadê Peşmen

… Human- und Naturwissenschaften trennen sich auf, letztere zerfallen in immer speziellere Disziplinen. Natur ist nicht mehr Schöpfung, sondern Forschungsgegenstand. Und wer „Wissenschaft“ sagt, meint nun zumeist: „Naturwissenschaft“.- Rassendenken Teil 1

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Rassentheorien haben die Ausbeutung von Menschen begleitet und erst ermöglicht. Das zeigt die neue Ausstellung „Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen“ im Dresdner Hygiene-Museum. Sie nimmt auch das eigene Haus in den Blick und erinnert an rassistische Ausstellungen, die dort in der NS-Zeit zu sehen waren. – Von Bastian Brandau

https://www.deutschlandfunk.de/hygiene-museum-dresden-rassismus-als-werkzeug-der.1148.de.html?dram:article_id=418660

1492, das Jahr in dem Kolumbus nach Amerika segelte und in dem christliche Königshäuser die iberische Halbinsel endgültig zurückeroberten. Mit dem Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit werden zum ersten Mal Menschen in Rassen eingeteilt. Weil den neuen spanischen Herrschern das christliche Glaubensbekenntnis nicht mehr reichte, führten sie den Begriff der „Reinheit des Blutes“ ein. Insbesondere, um muslimische und jüdische Konvertiten zu kategorisieren, schreibt der Koblenzer Historiker Christian Geulen in der Einführung des Ausstellungskatalogs von „Rassismus.

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Kaum jemand spricht heute noch von menschlichen Rassen. Das heißt aber nicht, dass es keinen Rassismus mehr gibt. Im Gegenteil: „Der heutige Rechtspopulismus etwa hat eindeutig rassistische Tendenzen“, meint der Historiker und Rassismusforscher Christian Geulen.- DLF Kultur

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„Du sprichst aber gut Deutsch!“ Solche Äußerungen zeigen: Du gehörst nicht dazu. Mikroaggressionen werden sie genannt und sorgen dafür, dass die Betroffenen ihre Identität infrage stellen. Darunter leiden viele psychisch – aber auch physisch.

„Ich hatte mal einen interessanten Beitrag gesehen, in dem wurden Microagressions mit Mückenstichen verglichen. Also, man kann einmal gestochen werden und dann juckt es vielleicht –

und dann juckt es vielleicht einen Tag. Aber Microagressions funktionieren für Betroffene meist so, dass man immer wieder gestochen wird und immer wieder an der gleichen Stelle, sodass diese Stelle nie verheilt und am Ende vielleicht immer eine Wunde da bleibt“, beschreibt Ash, die lieber anonym bleiben möchte. Mikroaggressionen ist sie häufig ausgesetzt, … DLF Kultur

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Rassismus wirkt irrational – doch auch er folgt Logiken. Der Washingtoner Rassismusforscher Ibram X. Kendi liefert mit „Gebrandmarkt“ eine klarsichtige Analyse des Rassismus in den USA von den ersten Siedlern bis heute. Ein wichtiges Buch in einer Zeit, in der Rassenhass längst nicht überwunden ist.

In den Vereinigten Staaten gärt ein Rassenkonflikt, das Problem der sozialen Ungleichheit steht im Raum und die großen Fragen sind: Wie kommt es, dass deutlich mehr Schwarze ins Gefängnis kommen als Weiße? Dass mehr schwarze Teenager schwanger werden als weiße? Dass die Armut in den schwarzen Vierteln so viel höher ist als bei den Weißen? Ja warum gibt es überhaupt so viele als Getto verrufene Wohngebiete mit schwarzer Mehrheit?

Die Antworten der Politik fallen je nach Region unterschiedlich aus, in der Bevölkerung kursieren wie seit Jahrhunderten rassistische Erklärungsansätze. Diesem historisch gewachsenen Rassismus ist der Historiker Ibram X. Kendi auf der Spur. Er findet ein wirres Geflecht von halbgaren Theorien, ungeprüften Annahmen und fest verwurzelten Vorurteilen.- DLF

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