Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Rassismus’

Alltagsrassismus in der Populärkultur 

In der Konditorei der Schokokuss – der früher anders hieß. Bei Pippi Langstrumpf der Südseekönig – der früher anders hieß. Und im Kindergarten ein Abzählreim. Autor Manuel Gogos erinnert sich gut, wie er in ein Baströckchen gesteckt wurde, schwarze Schminke ins Gesicht bekam und aufs Stichwort umfallen musste: „Da waren’s nur noch …“ – Rassismus als Kinderspaß, Rassismus als Unterhaltung, Rassismus im Film, im Schlager und in der Werbung. Überall. Und in Deutschland besonders verniedlicht.

https://www.swr.de/swr2/doku-und-feature/manuel-gogos-die-geschichte-vom-bastroeckchen-100.html

Read Full Post »

Experimentelle Musik aller Spielarten unterhalb des Radars (mit Schwerpunkt Elektronik), auch gerne mit Einbeziehung von Hamburger DIY-Labels und Musiker*innen

Read Full Post »

Read Full Post »

Die Künstlerin Kara Walker wurde mit Scherenschnitten bekannt, die brutale Geschichten über Rassismus erzählen. In Basel sind nun hunderte ihrer bisher ungezeigten Zeichnungen zu sehen. Eine fantastische Ausstellung

Kara Walker war eine der ersten schwarzen Künstlerinnen, die Kolonialgeschichte und Versklavung, Diskriminierung und systematischen Rassismus zum zentralen Thema ihrer Kunst machte. Sie war auch als eine der Ersten darin erfolgreich und auf internationalen Biennalen und Ausstellungen vertreten – und lange Zeit damit ziemlich alleine. Jetzt widmet ihr das Kunstmuseum Basel eine große Einzelausstellung, https://www.monopol-magazin.de/kara-walker-basel-radio

Read Full Post »

Wir sprachen mit dem Literaturwissenschaftler und Kulturtheoretiker Klaus Theweleit über soziopsychologische Hintergründe der Tat vom 19. Februar 2021 in Hanau.“ (Text, Quelle & MP3: https://www.freie-radios.net/107175 | CC BY-NC-SA 2.0 DE | Produziert von: http://www.radiocorax.de) „Attentäter von Hanau: Psychogramm eines Killers“ – Von Klaus Theweleit: https://taz.de/Attentaeter-von-Hanau/…

Read Full Post »

Kritisiert, bewundert und gefürchtet: Die Black Panther Party, gegründet im Kalifornien des Jahres 1967, sagte Rassismus und Unterdrückung den gewaltsamen Kampf an. Die zweiteilige Doku blickt hinter die Kulissen der legendären Gruppierung. Die erste Folge zeigt, wie sich die Black Panther Party formierte und die afroamerikanische Community zur Selbstverteidigung aufrief.

Read Full Post »

Am 11. Juni 2020 gab US-Präsident Donald Trump dem Sender Fox News ein bemerkenswertes Interview. Trump argumentierte, er habe mehr für die Schwarzen in den USA geleistet „als jeder andere Präsident vor mir“. Ausdrücklich verwies er dann auf Abraham Lincoln, von dem es heißt, er habe die Sklaverei in den USA abgeschafft. Trump sagte: „Lincoln did good for the black community but the end is questionable“. Abraham Lincoln, 1861 als 16. Präsident der USA gewählt und 1865 noch während seiner Amtszeit ermordet, habe Gutes für die Schwarzen getan, doch das Ende sei fragwürdig. Die Interviewerin, Harris Faulkner, selbst Schwarze, unterbrach den weißen Herrenmenschen mit den Worten: „Well, we are free, Mr. President, so I think he did pretty well – Nun, wir sind frei, Mr. President. Daher glaube ich schon, dass er das ganz gut gemacht hat.“ Trump blieb stur und äußerte: „Yes, we are free.“ Für ihn ging es um die Freiheit der USA. Um die Freiheit von Seinesgleichen. Um Kapitalfreiheit. Um die Freiheit, maximale Gewinne zu machen. –

Die Sklavenwirtschaft. Der Rassismus. Die USA

Read Full Post »

Museen in Mississippi und Alabama erzählen die Geschichte des Rassismus und der Bürgerrechtsbewegung. In Jackson, Birmingham und Montgomery wird z.B. an Lynchmorde erinnert, Morde an Afroamerikanern ohne Verhandlung und Urteil. Weil die Opfer es gewagt hatten, eine weiße Frau anzusehen oder ihr Wahlrecht auszuüben. Die ersten, die die Verhältnisse ändern wollten, waren die schwarzen Soldaten, die aus dem Zweiten Weltkrieg heimkehrten. Sie hatten Ihr Leben riskiert, doch zuhause blieben sie Bürger zweiter Klasse. Die weiße Mehrheit sprach von „Separate but equal“ – getrennt, aber gleich – wobei von gleich keine Rede sein konnte: Es folgte ein langer Kampf der Afroamerikaner, angeführt von Martin Luther King, bis zu dessen Ermordung 1968 ….Eine historische Bestandsaufnahme – nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizeigewalt und wenige Wochen vor der Präsidentenwahl am 3. November 2020.

Read Full Post »

Steve Biko war das bekannteste Rassismus-Opfer des südafrikanischen Apartheid-Regimes. Im September 1977 starb die Stimme der schwarzen Studenten im Knast von Pretoria, nach tagelanger Folter. Das Hörspiel dokumentiert den Prozess, der zwar eine Farce war, dieses Verbrechen jedoch öffentlich machte.

Steve Biko sei an den Folgen eines Hungerstreiks gestorben, lautete die Version der Regierung, wütende Demonstrationen der schwarzen Bevölkerung waren die Folge.

Bald wurden die wahren Hintergründe des Todes bekannt: Biko, 30, verheiratet und Vater von fünf Kindern, war am 18. August in King William’s Town von der Sicherheitspolizei verhaftet und später in Port Elizabeth in der Polizeizelle 619 brutal misshandelt worden. Er war bewusstlos, als man ihn nackt in die mehr als 1000 Kilometer entfernte Hauptstadt Pretoria schaffte, wo er am 12. September an seinen Verletzungen starb. Mehr als 20 000 Menschen kamen zu seiner Beisetzung. Die Brutalität des Burenstaates erschütterte nicht nur Südafrikaner. srf.ch

Das Hörspiel kann bis zum 11.07.2020 nachgehört werden.

Read Full Post »

Older Posts »