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Posts Tagged ‘Rainald Goetz’

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Deutschlandradio Kultur – 19.30 Uhr –  am 30 Oktober 2015

Mit seinem ersten öffentlichen Auftritt beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 1983 hatte Rainald Goetz eine Rolle als Autor für sich ge- und erfunden: der radikale, genialische, in der Nachfolge von Hölderlin, Kleist und Büchner stehende Dichter, der mit der Fiktion spielt, in seinen Texten und Theaterstücken sichtbar zu sein, und damit die Grenzen zwischen Leben und Literatur ganz bewusst verwischt. Seine Werke reflektieren immer wieder das, was für Goetz am wichtigsten scheint: Kommunikation, Schreiben, Schrift. Die Bücher von Rainald Goetz sind durchzogen von poetologischen Passagen.

 

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27.04.1981.- Thomas Bernhard lesen und in seine abgründige Ekel-Welt gerissen sein: das ist eins, nahezu unausweichlich. Auch der vierte Teil seiner Jugenderinnerungen entwickelt diesen längst bekannten Sog. Von den ersten Sätzen an wird das Arsenal der Schreckensworte in der üblichen Bernhardschen Virtuosität zu den üblichen Bedrückungsbildern arrangiert.

Hat der Leser nicht nach wenigen Seiten, gelangweilt vom immer-gleichen Elend, das Buch weggelegt, hat er weitergelesen, ist er schon verloren. Das Unbedingte und Monomane dieser Prosa verschlingt ihn. Seit Bernhard schreibt, ist das so.- spiegel.de/

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Rainald Goetz wurde 2012 mit dem »Berliner Literaturpreis« der Stiftung Preußische Seehandlung ausgezeichnet. Der Autor nahm ebenfalls die mit dem Preis verbundene Berufung der Freien Universität Berlin auf die »Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik« an.

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