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Posts Tagged ‘radioTexte’

Erst schließen die Menschen einen Pakt mit dem Teufel, dann erscheint ein todbringendes Monstrum: Horror aus der Schweiz, gelesen von Annett Wunsch und Martin Umbach (drei Teile)

Erst sieht der Fleck auf Christines Wange aus wie ein Muttermal. Aber er wächst. „… er ward größer und schwärzer, einzelne dunkle Streifen liefen von ihm aus und nach dem Munde hin schien sich auf dem runden Flecke ein Höcker zu pflanzen. … Je näher der Tag der Geburt kam, desto mächtiger dehnte der schwarze Punkt sich aus, deutliche Beine streckte er von sich aus, kurze Haare trieb er empor, und zum Kopfe ward der Höcker, und glänzend und giftig blitzte es aus demselben wie aus zwei Augen hervor.“ Was da so gruselig hervorkommt, ist eine todbringende schwarze Spinne. Denn die Menschen des Tals haben dem Teufel ein ungetauftes Kind versprochen. 

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiotexte-am-donnerstag/radiotexte-gotthelf-spinne-100.html

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Er ist Schriftsteller, Filmemacher, Produzent, Drehbuchautor, Philosoph und Jurist, ein Poet des Sammelns und ein Netzwerker, eine Ikone des Neuen Deutschen Films und einer der wichtigsten Intellektuellen des Landes. Zu Alexander Kluges 90. Geburtstag ein literarischer Streifzug durch seine Texte.

Teil 2: Peter Fricke und der Autor lesen Geschichten vom 30. April 1945, dem „Tag, an dem Hitler sich erschoss und die Westbindung der Deutschen begann“.

Cornelia Zetzsche im Gespräch mit Alexander Kluge.

Bayern 2 am Sonntag, 30.01.2022 von 12:30 bis 13:00 Uhr

https://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/ausstrahlung-2738618.html

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Ein bisschen Erotik, ein bisschen Gefühl, viel Witz – wie Yorick der schönen Handschuhmacherin begegnete. Zum 250. Todestag von Laurence Sterne, einfühlsam vorgetragen von Shenja Lacher …

Laurence Sternes „Empfindsame Reise“, erschienen im Jahr 1768, erzählt vom Freundlich-Menschlichen, von Gefühlen wie Mitleid, Freude, Trauer, Witz und Sinnlichkeit – eine große und fröhliche Vermessung dessen, was den Menschen ausmacht und den Menschen umgibt. Goethe, ein begeisterter Sterne-Leser, nannte den englischen Schriftsteller voller Bewunderung einen der schönsten Geister, die je gewirkt hätten:

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiotexte/radiotexte-1456.html

https://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/ausstrahlung-1328138.html

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Teil 6: 23. Januar 2018 – Sechsteilige Lesung in den radioTexten am Dienstag auf Bayern 2, immer 21:05 Uhr

Revolution in München – und alle sind vor Ort: Ernst Toller, Erich Mühsam, Oskar Maria Graf, Thomas Mann,… – In „Träumer“ erzählt Volker Weidermann davon, wie unterschiedlich sie auf die Ereignisse vor 100 Jahren reagierten.

1. Teil 1, 2. Teil 2, 3. Teil 3, 4. Teil 4, 5. Teil 5

 

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Wie häufig in Uwe Timms Romanen spielt deutsche Geschichte eine große Rolle. In „Ikarien“ verwebt er deutsche Kriegs- und Nachkriegsgeschichte mit Theorien von einer perfekten Welt, mit philosophischen Denkansätzen von Idealisten und Fanatikern, mit der scheinbaren Allmacht der Wissenschaft, die nach einem perfekten Menschen strebt ganz im Sinne von Darwin, dessen Zitat Uwe Timm seinen Roman voranstellt: „Ein wissenschaftlicher Mann sollte keine Wünsche haben, keine Gefühle – nichts als ein Herz aus Stein.“ Uwe Timm, ein bodenständiger Intellektueller, ein scharfer Analytiker, der auch „schwere“ Stoffe spannend und kulinarisch aufbereiten kann. – Lesung in drei Teilen mit Ulrich Noethen!

bayern2/sendungen/radiotexte/literatur   +   br.de

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Zum 400. Todestag von William Shakespeare

Die Macht der Magie und die magische Kraft der Macht – Objekte mit Zauberkraft: Ein Spiegel, ein verzaubertes Schiff und ein Handbuch für Königsmörder

Unter den Zeitgenossen Shakespeares war der Glaube an Geister und andere übernatürliche Wesen stark verbreitet. Ihre Beschwörung auf der Bühne ließ Theaterbesucher erschaudern und kurbelte gleichzeitig die Herstellung und den Gebrauch von magischen Gegenständen an. Zu den kuriosesten Exponaten im Londoner British Museum gehört Dr. Dees magischer Spiegel. Es handelt sich dabei um eine glattpolierte, runde schwarze Scheibe aus Obsidian, einem Vulkangestein. Obwohl John Dee einer der prominentesten Mathematiker war, also ein rational denkender Mensch und ein Wissenschaftler mit Lehraufträgen in Oxford und Paris, galt er auch als „Zauberer“, der mit Engeln redete, die er mittels seiner spiegelnden „Schausteine“ beschwor. Dr. Dee war davon überzeugt, dass die unschuldigen Himmelsbewohner seine Lehrmeister seien, und dass er die natürliche und übernatürliche Welt nur durch sie verstehen könne. Elisabeth I. soll ihn ernst genommen haben. – br.de/radio/bayern2 + radiotexte

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„Das Volk hungert nach Wissen und dankt mir für das Stückchen Geistesbrod, das ich ehrlich mit ihm theile“. Lesung in zwei Folgen mit Achim Höppner in den radioTexten am Dienstag.

br.de/radio/bayern2/ – und: heute, 16.02.2016 – 21:05 bis 22:00 Uhr – Bayern 2

 

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