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Posts Tagged ‘Quantentheorie’

Arthur Stanley Eddington, eine Eminenz der Astrophysik im 20. Jahrhundert, dachte nicht nur über Sterne nach, sondern auch über Tische. Vor über neunzig Jahren stellte er sich eine ganz banale Frage. Der Tisch ist ein gewöhnliches Stück Materie, eine stabile, solide, permanente Unterlage der Schreibtätigkeit. Tisch Nummer 1, nennt ihn Eddington. Daneben gibt es einen Tisch Nummer 2: „(Er) besteht zum grössten Teil aus Leere. Spärlich eingestreut in diese Leere sind zahlreiche elektrische Ladungen, die mit grosser Geschwindigkeit hin und her sausen; spärlich, denn ihr Gesamtvolumen beträgt weniger als den milliardstel Teil von dem Volumen des ganzen Tisches. Nichtsdestoweniger erweist sich sein seltsamer Aufbau als völlig funktionsfähiger Tisch.“ Wie bringen wir die beiden Sichten auf einen Nenner? Heute stellen Quantenphysiker eine ähnliche Frage: Der Tisch ist ein Riesensystem aus Quanten­objekten; wie lässt er sich als klassisches Ding verstehen? Filosofaxen

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Prof. Thomas Görnitz, unterrichtete bis zu seine Emeritierung an der Universität Frankfurt Didaktik der Quantenphysik. Seine Sicht auf Materie und Wirklichkeit sollte uns zu denken geben. Nach wie vor sind wir ohne viel darüber nachzudenken überzeugt, dass Materie einfach, ja –Materie ist. Prof. Thomas Görnitz‘ Gedanken dazu sind erstaunlich, vor allem wenn sie von einem anerkannten Naturwissenschaftler kommen:

„Quantentheorie ist zu verstehen als die notwendige Selbstkorrektur einer Wissenschaft, die bis dahin die Welt letztendlich in unveränderliche Fundamentalobjekte zerlegen wollte und die damit den Beziehungscharakter der Wirklichkeit leugnen muss, der eine Ganzheit mehr sein lassen kann als die Summe ihrer Teile.“

Die Welt, auch die Welt der Materie, ist ein Feld von Beziehungen – Thomas Steininger spricht mit Prof. Thomas Görnitz.- radio evolve

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… – Wenn wir .. versuchen, die Einzelheiten des Quantenzustands mit einem leistungsfähigen Beobachtungsinstruments zu untersuchen, führen wir ihm zwangsläufig viel Energie zu. Die charakteristischen Quanteneigenschaften gehen dann verloren. Die unvermeidliche Grobschlächtigkeit unserer Beobachtungsmethoden – das Licht kommt wie jede andere Energie in Form von Quanten an – macht genaue Beobachtung im alten Sinn des Wortes unmöglich. Genau dies ist die Grundlage der berühmten Unbestimmtheitsrelationen, die Heisenberg 1927 formulierte, als er mit Bohr in Kopenhagen zusammenarbeitete. … denkstil.blogspot.de/

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