Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Quantenmechanik’

Die Entwicklung der Quantenmechanik in den Jahren 1925–1927 wird oft als revolutionärer Bruch mit der klassischen Physik beschrieben, welcher aus Konflikten zwischen dem mechanischen Weltbild des 19. Jahrhunderts und neuen experimentellen Resultaten entsprang. Eine gründliche historische Analyse der verfügbaren Quellen zeigt jedoch, dass theoretische Strukturen und Methoden der klassischen Physik in der Entstehung der Quantenmechanik eine große Rolle spielten und die Quantenrevolution überdauerten. Im Falle der Schrödingerschen Wellenmechanik tritt dies deutlich zutage: Die Hamilton-Jacobi-Theorie der analytischen Mechanik bildete Schrödingers Grundlage für die Ableitung seiner berühmten Wellengleichung. Eine von Hamilton in den 1830er Jahren aufgestellte Analogie zwischen Optik und Mechanik spielte dabei eine Schlüsselrolle. In meinem Vortrag werde ich Schrödingers Weg auf der Suche nach einer Wellentheorie der Materie nachzeichnen, die Entstehungsgeschichte der Schrödingergleichung rekonstruieren, und die Geschichte der Wellenmechanik in den größeren Kontext der Geschichte der Quantenphysik einbetten.

Advertisements

Read Full Post »

Read Full Post »

Die erste These der quantenmechanischen Systemtheorie der sozialen Welt lautet: Durch die massive Zunahme freier Kommunikation, sprich Kommunikationsverarbeitung nach den Regeln der Chaostheorie schafft der Mensch nun eine neue soziale Wirklichkeit, eine Art biologischen Quanten-CPU der mehr ist, als die Summe seiner Teile: ein kollektives Welt-Bewusstsein. Die Relativitätstheorie wäre damit hinfällig, da Zeit und Raum nicht mehr in einer logischen Verbindung zueinander stehen. Die „Weltformel“ läge also nicht in der Vereinheitlichung von Relativitätstheorie und Quantenmechanik – wie allgemein angenommen – sondern in der Vereinheitlichung von Quantenmechanik und Chaostheorie, mit Rückgriff auf die Theorie des kommunikativen Handelns nach Habermas > http://the-babyshambler.com

Read Full Post »

Man kann sie nur verstehen, wenn man an ihr verrückt wird, soll Albert Einstein über die Quantenphysik gesagt haben. Schon erstaunlich, was modernste Technik dennoch aus ihr gemacht hat. Eine Bilanz zum 50. Todestag von Erwin Schrödinger, dem Magier der Quantenmechanik.

Erwin Schrödinger hat die Quantenmechanik aus der Theorie in die Wirklichkeit geholt. Die Voraussetzung: Der geborene Wiener hatte viel für Physik, aber ebenso viel für Philosophie und die großen Weisheitslehren der Welt übrig. Der hochkultivierte, rhetorisch außergewöhnlich begabte und in manchem exzentrische Wissenschaftler arbeitete sich 1925 im Skiurlaub an einem physikalischen Problem ab, dessen Ergebnis bis heute jeder Physiker kennt: die Schrödinger-Gleichung. Mit ihr wurde er schlagartig berühmt und erhielt für sie den Nobelpreis. Keine Gleichung wird in der Physik häufiger zitiert – heute mehr denn je. Sie befördert die Quantenmechanik aus dem theoretischen Wolkenkuckucksdasein in die technologischen Wunderwelten von Medizin, Elektronik, Halbleiter- und Laserphysik… http://www.br-online.de

Read Full Post »

Restbestände des klassischen erkenntnistheoretischen Subjekt-Objekt-Verhältnisses spuken weiter in Physik und Philosophie umher.

Existieren die Dinge vor ihrer Beobachtung nur in einem Zustand „verschmierten“ Seins, so wie es das von Erwin Schrödinger ersonnene Gedankenexperiment mit der weder ganz lebendigen noch ganz toten Katze nahelegt? Diese Frage verweist auf eine der verstörenden erkenntnistheoretischen Konsequenzen der Quantenmechanik, durch die Physiker und Philosophen seit rund einem Jahrhundert geplagt werden > Telepolis

Read Full Post »