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Posts Tagged ‘Psychologie’

Nathan Gill

Dieser „Ich“- Gedanke ist ein trickreicher Geselle, sehr glatt und rutschig in seiner Subtilität; es scheint, dass er die Aufmerksamkeit dauernd in den Gedankenstrom ablenkt – „weg von“ der Gegenwart – die kein spezielles Empfinden oder Erleben braucht, sondern alle Empfindungen und Erlebnisse IST, dazu gehört auch die scheinbare Ablenkung „weg von“ der Gegenwart.

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Wie die meisten Komplexe ist der Schatten das Ergebnis von Kindheitstraumen. Alle Eigenschaften innerhalb der Gesamtpsyche einer Person, die dem sich entwickelnden Ich diametral entgegengesetzt sind und in der Kindheit auf Druck der Umgebung abgelehnt wurden, vereinigen sich im Unbewußten. Dort bilden sie ein unbeschreibliches, mit Willen ausgestattetes Gebilde. Werden sie später nicht integriert, werden diese abgetrennten Eigenschaften stets danach trachten, die Pläne und das Verhalten des Ichs zu sabotieren.

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DLR – Dienstag, 2. Februar 2021 um 22:03 Uhr, von Charly Kowalczyk – DLF Kultur

„Meine Eltern haben überhaupt nicht verstanden, dass ich überall Außenseiter war. Sie konnten es selbst nicht aushalten und meinten, ich müsse da durch. Ob ich lebe oder nicht, ist mir eigentlich egal“, sagt Christoph, 18 Jahre alt. Wie er erkranken in Deutschland knapp zwölf Prozent der Mädchen und fünf Prozent der Jungen im Teenager-Alter. Der Gebrauch von Psychopharmaka bei Jugendlichen hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdreifacht. Geht es ihnen wirklich so viel schlechter als früher oder werden Depressionen heute besser erkannt? Welche Rolle spielt der Leistungsdruck in der Schule? Wie sehr bedrängt es Kinder, die Erwartungen ihrer Eltern, auch die beruflichen, zu erfüllen? Der Autor verbringt einige Tage in einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie.

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Bausteine zu einer humanistischen Charakterologie. Als E-Book herausgegeben und kommentiert von Rainer Funk.

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Wenn nun auch der Weg,
der, wie ich gezeigt habe, hierhin führt,
äußerst schwierig zu sein scheint,
lässt er sich doch finden.
Schwierig freilich muss sein,
was so selten erreicht wird.
Denn wie wäre es möglich,
wenn das Heil so zur Hand wäre
und ohne große Anstrengung
gefunden werden könnte,
dass fast alle es unbeachtet lassen?
Nein, alles Erhabene ist ebenso schwer wie selten.

Spinoza

 

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Aufbrechende und Abbrechende: Ewig Aufbrechende sind auch ewig Abbrechende, und die, die dem Zauber der Anfänge ganz verfallen sind, werden immer mehr zu entmutigten und resignierten Menschen. Wir leben in einer Zeit der schnellen Auf- und Abbrüche. Deshalb äußert sich die destruktive Seite unseres Lebensgefühls in der ständigen Bereitschaft zur Daseinswut. Wer zu früh weggeht, ist immer unzufriedener, immer in Aufruhr gegen die konkrete Lebenswirklichkeit.
Doch gibt es auch heute noch Menschen, die zu spät aufbrechen und so lange in überlebten Beziehungen oder Berufen bleiben, bis ihr Organismus den Aufbruch mit umgekehrten Vorzeichen als Einbruch von Krankheit vollzieht. Der richtige Moment des Auf- und Umbruchs – die alten Griechen nannten ihn kairoszvab.com

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Naikan ist eine aus Japan stammende Methode der Selbstreflektion. Sie basiert auf drei Fragen, die schon ein Kind beantworten kann. Ein bestimmter Glaube ist nicht erforderlich. Für unterschiedlichste Personenkreise hat sich Naikan als Hilfe bewährt, um zu einer „größeren Sichtweise“ im weitesten Sinn zu gelangen. Inzwischen gibt es im deutschen Sprachraum einige Institute, an denen man sich in die Methode einüben kann. Die Entwicklung der Naikan-Methode, das Leben ihres Begründers und ihre religiösen Wurzeln werden im Folgenden vorgestellt. – https://ramakrishna.de/japan/naikan.php

 

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Sie heißen Berkan, Frau Klöne oder „der Bauer“. Sie sind schwer zu greifen, denn sie entstehen im Kopf. Doch sie haben handfeste Folgen. Fantasiegefährten machen ihr eigenes Ding – und sie geben nur sehr selten Interviews.

Warum haben manche Kindern Fantasiegefährten und andere nicht? Und wie sollen besorgte Eltern damit umgehen, wenn ein weiterer Teller am Tisch für ein solches Phantom gedeckt werden soll? Kinder können den Erwachsenen oft nicht gut begreifbar machen, welch wichtige Rolle die geisterhaften Gestalten für sie spielen. Aber die Erwachsenen können es manchmal. Nämlich die, die selbst als Kind Fantasiegefährten hatten. DLF Kultur

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Vor dem Essen sollen sich die Kinder die Hände waschen. „Meine Hände sind sauber„, sagt Tamasin. „Das ist anzunehmen„, sagte der Vater, „Sie haben ja auch nicht viel geleistet.“ So kann das Selbstverständliche immer zur Schuld werden.

Warum machst du, dass Dinge, an denen nichts Böses ist, so klingen, als ob sie böse wären?“ So fragte einer der Söhne den Vater und bringt damit auf den Punkt, worin dessen Macht eigentlich besteht: in einem absoluten Deutungsmonopol, dem sich alle zu unterwerfen haben.

(Die dargestellte Gewalt ist nicht so sehr eine der Taten, sondern eine der Worte. So der Punkt bei Ivy Compton-Burnett.)

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